Regierungsbezirk Kassel - LinkFang.de





Regierungsbezirk Kassel


Wappen Karte
Basisdaten
Verwaltungssitz: Kassel
Fläche: 8288,87 km²
Einwohner: 1.201.050 (31. Dezember 2014 ) [1]
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner je km²
Regierungspräsidium
Regierungspräsident: Walter Lübcke (CDU)
Adresse des Regierungspräsidiums: Steinweg 6
34117 Kassel
Webpräsenz: www.rp-kassel.hessen.de

Der Regierungsbezirk Kassel ist einer von drei Regierungsbezirken im deutschen Bundesland Hessen. Der Sitz des Regierungspräsidiums ist in der nordhessischen Großstadt Kassel.

Er liegt im Norden und Osten des Landes und ist flächenmäßig mit 8289 km² der größte der drei hessischen Regierungsbezirke (Darmstadt 7445 km², Gießen 5381 km²). In der Anzahl der Einwohner rangiert der Regierungsbezirk Kassel mit 1,22 Millionen Einwohnern hinter Darmstadt (3,81 Millionen Einwohner) an zweiter Stelle knapp vor Gießen (1,04 Millionen Einwohner).

Geschichte

Die Geschichte des Regierungsbezirks Kassel geht zurück bis ins Jahr 1866. Damals wurde das Kurfürstentum Hessen von Preußen infolge des Deutschen Kriegs annektiert und dann am 7. Dezember 1868 mit dem ebenfalls 1866 annektierten Herzogtum Nassau zur Provinz Hessen-Nassau vereinigt. Innerhalb dieser Provinz bildete das ehemalige Kurfürstentum Hessen den Regierungsbezirk Cassel, ab 4. Dezember 1926 Kassel geschrieben.[2] 1929 wurde ihm der aufgelöste Freistaat Waldeck (ehemaliges Fürstentum Waldeck) zugeordnet.

Bei der Umwandlung der Provinz Hessen-Nassau 1944 in die Provinzen Kurhessen und Nassau wurden die Kreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern sowie die kreisfreie Stadt Hanau dem Regierungsbezirk Wiesbaden überführt. Der Landkreis Herrschaft Schmalkalden wurde an die Provinz Sachsen abgegeben.

Der Regierungsbezirk Kassel wurde 1945 bei Bildung des Landes Hessen als einer von drei Regierungsbezirken (neben Darmstadt und Wiesbaden) errichtet. Er umfasste die kreisfreien Städte Fulda, Kassel und Marburg an der Lahn sowie die Landkreise Eschwege, Frankenberg, Fritzlar-Homberg, Fulda, Hersfeld, Hofgeismar, Hünfeld, Kassel, Marburg, Melsungen, Rotenburg an der Fulda, Wolfhagen, Waldeck, Witzenhausen und Ziegenhain.

Bei der Gebietsreform in Hessen, die im Wesentlichen zwischen 1972 und 1979 vollzogen wurde, wurden die Landkreise zu größeren Verwaltungseinheiten zusammengeschlossen sowie die kreisfreien Städte Marburg und Fulda in die umliegenden Landkreise integriert.

Mit Bildung des neuen Regierungsbezirks Gießen im Jahre 1981 gab man den inzwischen neu gebildeten Landkreis Marburg-Biedenkopf an den neuen Regierungsbezirk Gießen ab. Seither umfasst der Regierungsbezirk Kassel die kreisfreie Stadt Kassel und die sechs Landkreise Kassel, Werra-Meißner, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Fulda mit der Sonderstatusstadt Fulda.

Regierungspräsidenten in Kassel

Provinz Hessen-Nassau

Provinz Kurhessen

Land Hessen

Historische Quellen

Die schriftlichen Quellen zur Geschichte der Regierungspräsidenten von Kassel, ihrer Verwaltung und ihres Amtsbezirks bewahrt heute hauptsächlich das Hessische Staatsarchiv Marburg auf.[4]

Literatur

  • Eckhart G. Franz: Die Chronik Hessens. Chronik Verlag, Dortmund 1991, ISBN 3-611-00192-9.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Darstellung auf territorial.de
  3. jk: RP: „Regierungswechsel“ in Kassel . In: Waldeckische Landeszeitung, veröffentlicht am 20. Mai 2009, abgerufen am 22. Mai 2009
  4. arcinsys.hessen.de

Kategorien: Politik (Kassel) | Organisation (Kassel) | Verwaltungsgliederung Hessens | Gegründet 1867 | Regierungsbezirk | Provinz Hessen-Nassau | Regierungsbezirk (Preußen)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungsbezirk Kassel (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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