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Regensberg


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Regensberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Regensberg
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Dielsdorf
BFS-Nr.: 0095
Postleitzahl: 8158
Koordinaten:
Höhe: 617 m ü. M.
Fläche: 2,39 km²
Einwohner: 465 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 197 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
18,9 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.regensberg.ch

Blick von der Lägern auf Regensberg

Karte

Regensberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz.

Geografie

Das mittelalterliche Landstädtchen und frühere Zentrum des westlichen Zürcher Unterlandes liegt auf einem Felssporn der Lägern hoch über Dielsdorf. Zu Regensberg gehört auch die Hirsmühle, eine direkt an Dielsdorf angrenzende Wohnsiedlung mit einer alten Mühle.

Wappen

Blasonierung

In Rot über grünem Sechsberg ein in zwei Wolken endender silberner Regenbogen

Geschichte

Das Städtchen Regensberg (bzw. damals Neu-Regensberg) wurde 1244 vom Freiherren Lütold V von Regensberg gegründet. Die Stammburg der Regensberger (Alt-Regensberg) liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Regensdorf, in der Nähe von Zürich-Affoltern und den Katzenseen. Ausschlaggebend für die Gründung von Regensberg war wohl die strategisch günstige Lage. Schon 1302 war Lütold VII gezwungen, das Städtchen den Habsburgern zu verkaufen, welche es 1409 an die Stadt Zürich verpfändeten.

1417 ging Regensberg endgültig in zürcherischen Besitz über und wurde Sitz eines Landvogts. Als 1798 die Helvetische Republik gegründet wurde, wurde es dem Distrikt Bülach angegliedert.

Nach dem Ende der Helvetischen Republik 1803 wurde es Bezirkshauptort, verlor aber diese Funktion 1871 an Dielsdorf, welches durch den Eisenbahnbau an Bedeutung gewonnen hatte.

Sehenswürdigkeiten

  • Städtchen mit Schloss (heute eine Sonderschule), Oberburg (befestigt) und Unterburg.
  • Rundturm. Der Bergfried des Schlosses ist öffentlich zugänglich.

Attraktionen

  • Regensberg besitzt einen kleinen Skilift
  • Die Schlittelbahn von der Lägeren bis zum Skilift

Persönlichkeiten

  • Heinrich Angst (1847–1922), erster Direktor des Schweizerischen Landesmuseums
  • Heinrich Leuthold (1892–1971), Numismatiker, bekannt wegen der Deutung der mit ** bezeichneten byzantinischen Solidi (Leichte Goldmuenzen mit Gehalt 23/24)

Literatur

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943.
  • Lucas Wüthrich: Regensberg. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 297). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 1981, ISBN 3-85782-297-x.

Weblinks

 Commons: Regensberg ZH  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Regensperg in der Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesiae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.

Kategorien: Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Zürich | Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Zürich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Regensberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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