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Rechtmehring


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am InnVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Maitenbeth
Höhe: 505 m ü. NHN
Fläche: 24,38 km²
Einwohner: 1840 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83562
Vorwahl: 08076
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 139
Gemeindegliederung: 59 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Korbiniansweg 3
83562 Rechtmehring
Webpräsenz: www.rechtmehring.de
Bürgermeister: Sebastian Linner (FWG)
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Rechtmehring ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Maitenbeth.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt 45 km östlich (Luftlinie) von München und 30 km nördlich (Luftlinie) von Rosenheim.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Rechtmehring hat 59 Ortsteile[2]:

Geschichte

Rechtmehring Mehring wurde als Moringa erstmals im Jahre 803 schriftlich erwähnt und gehörte von 1245 bis 1804 zur Freien Reichsgrafschaft Haag. Die ursprünglich romanische Kirche war Filiale der Pfarrei Kirchdorf und seit 1380 selbständige Pfarrei unter dem Patronat der Grafschaft Haag. Im Mittelalter bis 1804 war Rechtmehring als „Amt Mehring“ ein Viertel-Amt des 300 km² großen Territoriums der Freien Grafschaft Haag. Im Gebiet Rechtmehring befand sich der Richtplatz der Grafschaft sowie der Herkunftsort einiger Hochrichter der Grafschaft. 1567 Wurde eine Seitenlinie der Wittelsbacher von Bayern vom Kaiser mit dem Reichslehen der Freien Grafschaft Haag belehnt.

Rechtmehring war Bestandteil der seit 1567 zu Bayern zählenden ehemaligen Freien Grafschaft Haag. Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Haag des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen

Am 1. April 1971 wurden Teile der aufgelösten Gemeinden Rosenberg und Schleefeld eingegliedert. Am 1. Juli 1971 kamen Teile von Allmannsau hinzu.[3]

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister ist Sebastian Linner (FWG).

Wappen

Blasonierung: „In Blau eine eingeschweifte, gekürzte silberne Spitze, darin ein silbern gezäumter roter Pferdekopf; oben rechts die silberne Krümme eines Bischofsstabs, links ein goldener Halbmond.“

In der Spitze wird auf die Zugehörigkeit des gesamten Gemeindegebietes zur Freien Grafschaft Haag verwiesen, gezeigt wird dies durch den roten Pferdekopf, silbern gezäumt. Oben vorne ist eine silberne Krümme eines Bischofsstabes zu sehen, sie soll für den heiligen Korbinian, den Schutzpatron der Rechtmehringer Pfarrkirche stehen. Der goldene Halbmond hinten rechts wurde dem Wappen des Klosters Mondsee entnommen, er ist zur Erinnerung an die erste Nennung von Mehring im Jahr 803 ins neue Wappen aufgenommen worden, denn Mondsee hatte damals in Rechtmehring einigen Grundbesitz besessen. Auch die Farben Rot und Silber im Wappen haben einen tieferen Sinn, sie weisen auf die jahrhundertelangen Beziehungen zum Bistum Regensburg hin. Andererseits waren dies auch die Farben der Grafschaft Haag, das Wappen ist in der Kirche im Gewölbe zu sehen.

Das Wappen wurde 1979 vom Heraldiker Heinz C. Bessling aus Hechendorf gestaltet.

Sehenswürdigkeiten

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Rechtmehring

Wirtschaft

Rechtmehring ist Sitz der Raiffeisenbank RSA.

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

  • Herbert Krebs (1901–1980), Forstmann und Jagdautor, lebte und starb in Rechtmehring-Holzkram
  • Maria Voderholzer (1927–2015), Lehrerin und Schriftstellerin, lebte und starb in Rechtmehring

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek online: Rechtmehring
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 589.

Weblinks

 Commons: Rechtmehring  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Mühldorf am Inn | Rechtmehring | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtmehring (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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