Rechtenstein - LinkFang.de





Rechtenstein


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 538 m ü. NHN
Fläche: 3,77 km²
Einwohner: 278 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89611
Vorwahl: 07375
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 098
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Braunselweg 2
89611 Rechtenstein
Webpräsenz: www.rechtenstein.de
Bürgermeisterin: Romy Wurm
}

Rechtenstein ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen an.

Geographie

Geographische Lage

Rechtenstein liegt an der Donau zwischen Riedlingen und Munderkingen.

Die Braunsel fließt hier in die Donau.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Osten an Lauterach, im Süden an Obermarchtal und im Osten und Norden an Emeringen.

Geschichte

Die Burg Rechtenstein wird als Sitz der Familie vom Stain erstmals 1331 urkundlich erwähnt, als Berthold vom Stain die Burg bewohnt und sich zur Abgrenzung von anderen Stainschen Linien den Beinamen vom Rechtenstein zulegt. Die Familie vom Stain selbst wird gesichert erstmals 922 erwähnt (bei früheren Nennungen ist unsicher, ob wirklich diese Familie gemeint ist). Am 12. August 1410 verkauft Wolf vom Stain einen Teil des Ortes, der sich inzwischen um die Burg gebildet hatte, an Württemberg. 1557 erwirbt Bernhard vom Stain sämtliche Anteile an Burg und Dorf zurück, so dass der gesamte Ort wieder Familienbesitz ist.

1739 starb die Rechtensteiner Linie der Familie vom Stain aus. 1806 fiel der Ort endgültig an Württemberg. 1817 wird die Burg mit Ausnahme des Burgturms abgerissen.

Religionen

Rechtenstein blieb auch nach der Reformation römisch-katholisch. Die barocke Pfarrkirche St. Georg wurde 1744 geweiht.

Politik

Wappen

Das Wappen wurde am 3. August 1957 durch das Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „In Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, belegt mit einem goldenen Herzschild, darin drei gestürzte schwarze Wolfsangeln übereinander.“

In den dreißiger Jahren des vergangenen Jh. nahm die Gemeinde ein Wappen in ihre Dienstsiegel auf, das den einem Deutschordenskreuz aufgelegten gevierten Schild der Freiherren bzw. Grafen von Stain zum Rechtenstein enthielt. Als Vorlage für diese Darstellung hatte offenbar das Wappen eines dem Deutschen Orden angehörenden Mitglieds des Ortadelsgeschlechts gedient. Mit Beratung durch die Archivdirektion Stuttgart wurde daraus das jetzige Gemeindewappen entwickelt. Es verbindet das rote Georgskreuz als Hinweis auf den Ortskirchenpatron mit dem Stammwappen des Ortsadels.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Verkehr

Rechtenstein liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm. Viele Jahre lang gab es am Bahnhof Rechtenstein keine Zughalte, derzeit halten ganzjährig je 8 Züge täglich.[2] Es verkehren Busse nach Munderkingen und Riedlingen. Diese Linien verlaufen innerhalb des Tarifgebiets des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds. Innerhalb der Ortschaft verkehrte früher die Feldbahn Rechtenstein, welche heute noch gelegentlich durch eine Privatperson betrieben wird. Darüber hinaus führt der internationale Donauradweg von Donaueschingen nach Wien durch Rechtenstein.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Rechtenstein: Tourismus und Bahn , abgerufen am 31. März 2015

Literatur

  • Beschreibung des Oberamts Ehingen von 1826, Reprint von 1971 des Horst Bissinger Verlags, Magstadt, ISBN 3-7644-0003-X, Digitalisat in Wikisource

Weblinks

 Commons: Rechtenstein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Rechtenstein in der Beschreibung des Oberamts Ehingen von 1826 – Quellen und Volltexte

Kategorien: Ort im Alb-Donau-Kreis | Rechtenstein | Gemeinde in Baden-Württemberg | Ort an der Donau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtenstein (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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