Rawilpass - LinkFang.de





Rawilpass


Rawilpass
Himmelsrichtung Nordseite Südseite
Passhöhe 2'429 m ü. M.
Kanton Bern Wallis
Wasserscheide Iffigbach, Simme Liène, Rhone
Talorte Iffigenalp, Lenk Crans-sur-Sierre
Ausbau Saumpfad
Gebirge Berner Alpen
Karte

}
k

Der Rawilpass (französisch Col du Rawil) ist ein 2'429 m hoher Schweizer Bergübergang in den Berner Alpen. Über die Passhöhe verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis. Der Pass stellt die Verbindung zwischen Lenk im Simmental und dem mittleren Rhonetal östlich von Sitten her. Durch den Rawilpass wird die Wildhorngruppe im Westen von der Wildstrubelgruppe im Osten getrennt.

Nahe der Passhöhe befinden sich mehrere kleine Bergseen, die Rawilseeleni. Südlich an den Pass schliesst ein Hochtal (Alpage du Rawil) an, das ausgedehnte alpine Weiden besitzt, durchsetzt mit einigen Karren- und Geröllfeldern. Die Liène entwässert das Gebiet des Rawilpasses nach Süden zur Rhône.

Der Pass war bereits in römischer Zeit sowie im Mittelalter begangen und stellte einen wichtigen Übergang vom Berner Oberland ins Mittelwallis dar. Der eigentliche Saumweg über den Rawilpass beginnt im Norden auf der Iffigenalp, die heute mit einem Postautokurs (Kleinbus) oder mit dem Auto über eine zeitlich geregelte Strasse erreicht werden kann. Der Weg schlängelt sich in Serpentinen durch eine Felswand hinauf. Er musste im 18. Jahrhundert aus dem Fels freigesprengt werden. Im Süden endet der Weg beim Stausee Lac de Tseuzier, der ebenfalls durch Postauto oder Auto angefahren werden kann. Am Westhang des Weisshorns östlich der Passhöhe stehen auf 2'791 m ü. M. die Wildstrubelhütten des Schweizer Alpen-Clubs SAC, die bei einer Passüberquerung oft als Unterkunft dienen.

Im Rahmen des Schweizer Nationalstrassennetzes war lange vorgesehen, eine direkte Verbindung zwischen Bern und Sion zu schaffen. Die Autobahn A6 sollte von ihrem heutigen Ende bei Wimmis durch das Simmental weitergeführt werden und den Rawilpass in einem rund 4 km langen Scheiteltunnel unterqueren. Diese Planungen sind jedoch 1984 aufgegeben worden, nachdem ein Sondierstollen zu übermässiger Entwässerung des Gebirges führte, was bereits 1978 durch eine starke Verformung der Staumauer des naheliegenden Lac de Tseuzier aufgefallen war.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.strom-online.ch/fileadmin/schaubilder/talsperren/pdf/Talsperren_SB.pdf Text unten rechts

Kategorien: Pass im Kanton Bern | Pass im Kanton Wallis | Gebirgspass | Alpenpass

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rawilpass (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.