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Ramsdorf


Dieser Artikel befasst sich mit dem Stadtteil Ramsdorf der Stadt Velen im Kreis Borken Nordrhein-Westfalen; weitere Bedeutungen unter Ramsdorf (Begriffsklärung)
Ramsdorf
Stadt Velen
Höhe: 45 m
Fläche: 33,06 km²
Einwohner: 5600
Bevölkerungsdichte: 169 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 46342
Vorwahl: 02863

Lage von Ramsdorf in

Ramsdorf ist Stadtteil der Stadt Velen im Kreis Borken im westlichen Münsterland (Nordrhein-Westfalen) und liegt nordwestlich der Borken-Ramsdorfer Berge an der Bocholter Aa, die nördlich von Velen entspringt. Bis 1975 war Ramsdorf eine eigenständige Gemeinde, die zeitweise sogar Stadtrechte genoss. Das bekannteste Gebäude Ramsdorfs ist die Ramsdorfer Burg.

Geographie

Ramsdorf liegt westlich von der Kernstadt Velen und ist von den Bauerschaften Bleking, Holthausen, Nordvelen, Waldvelen, Ostendorf, Krückling und Heddier bzw. Knüverdarp umgeben.

Geschichte

Am 26. Juli 1958 fielen in Ramsdorf, gegen 18:30 Uhr, die Bruchstücke eines Meteoriten. Der Fall wurde von Kindern beobachtet und zwei Bruchstücke mit einem Gewicht von 4680 g und 2015 g wurden geborgen. Es handelte sich um einen gewöhnlichen Chondriten vom Typ L6.[1][2] Das Ereignis ging als Meteoritenfall von Ramsdorf in die Dorfgeschichte ein.

Die Gemeinden Stadt Ramsdorf (Stadt nach der Landgemeindeordnung 1856 in der Provinz Westfalen) und Kirchspiel Ramsdorf wurden am 1. April 1959 zur neuen Gemeinde Ramsdorf zusammengeschlossen.[3] Am 1. Januar 1975 schlossen sich die beiden Gemeinden Ramsdorf und Velen aufgrund jeweiliger Ratsbeschlüsse vom 29. April 1974 zur neuen Gemeinde Velen zusammen.[4]

Kultur und Bildung

Vereine

  • Spielmannszug Ramsdorf e.V.
  • Schützenverein Ramsdorf-Stadt e.V.
  • VFL Ramsdorf
  • Junggesellen Schützenverein Bleking-Holthausen
  • Schützenverein Ostendorf
  • KLJB Ramsdorf
  • DPSG Velen-Ramsdorf
  • Tennisverein Blau-Weiß Ramsdorf e.V.
  • Männerchor Concordia Ramsdorf 1878
  • Angelsportgemeinschaft Ramsdorf e.V.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Schützenfest Ramsdorf-Stadt (alljährlich, 2. Juli-Wochenende)
  • Schützenfest Holthausen-Bleking (alljährlich, Christi Himmelfahrt)
  • Schützenfest Ostendorf (alljährlich, 2. Mai-Wochenende)
  • Junggesellen Schützenfest Holthausen-Bleking (1 Samstag nach Ramsdorf Schützenfest)
  • Beachvolleyball-Turnier der KLJB (4. Sonntag im Juli)
  • Walburgis-Markt
  • Südring-Markt

Bildung

  • Walburgisschule Ramsdorf (Grundschule)
  • Abraham-Frank-Schule (Sekundarschule)

Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Freizeit

Sport

Sport- und Freizeitmöglichkeiten bieten das Freibad, sowie das angeschlossene Tennis-Gelände. Ebenso verfügt Ramsdorf über zwei Fußballplätze (Wulfkamp-Stadion und Ascheplatz an der Sekundarschule). Die beiden Mehrzwecksporthallen von Grund- und Hauptschule werden zudem von diversen Sportvereinen genutzt.

Rad- und Wanderwege bestehen in Ostendorf, Holthausen und Krückling, sowie am Lünsberg. Ramsdorf besitzt zudem einen ausgedehnten Stadtwald.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Volker Tschuschke (Bearb.): Ramsdorf (= Historischer Atlas westfälischer Städte, Bd. 6). Ardey, Münster 2014, ISBN 978-3-87023-375-4.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Der Meteorit von Ramsdorf (Memento vom 4. Oktober 2007 im Internet Archive)
  2. Der Meteorit von Ramsdorf (pdf) (Memento vom 5. Juli 2010 im Internet Archive)
  3. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 274.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 313.

Kategorien: Ehemalige Gemeinde (Kreis Borken) | Ort im Münsterland | Ort im Kreis Borken | Velen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ramsdorf (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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