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Rackwitz


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Rackwitz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: NordsachsenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 129 m ü. NHN
Fläche: 39,48 km²
Einwohner: 4931 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04519
Vorwahlen: 034294 und 034202 (in einigen Ortsteilen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: TDO, DZ, EB, OZ, TG, TO
Gemeindeschlüssel: 14 7 30 250
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 11
04519 Rackwitz
Webpräsenz: www.gemeinde-rackwitz.de
Bürgermeister: Steffen Schwalbe (SPD)
}

Rackwitz ist eine Gemeinde im Landkreis Nordsachsen in Sachsen.

Geographie

Geographische Lage

Rackwitz liegt rund zehn Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Leipzig und rund dreizehn Kilometer südlich von Delitzsch.

Die Landschaft gehört zur Leipziger Tieflandsbucht und wird vom Lober durchflossen. In der Nähe des Ortes befinden sich der Schladitzer See und der Werbeliner See, welche aus gefluteten Tagebaurestlöchern entstanden.

Die Neue Leipziger Messe sowie der Flughafen Leipzig/Halle liegen unweit des Ortes.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde umfasst die Ortsteile mit folgenden Einwohnerzahlen:

Zu Rackwitz gehören die Fluren der durch den Tagebau Delitzsch-Südwest devastierten Orte Schladitz mit Kömmlitz, Kattersnaundorf und Werbelin.

Geschichte

Die Gegend von Rackwitz war früher slawisch bewohnt. Daher stammt auch der Name Rak für Krebs, der sich im Wappen wiederfindet. Der Ort Rackwitz ist aus den Orten Rackwitz und Güntheritz entstanden. Der heutige Ortsteil Podelwitz gilt als ältester Teil der heutigen Gemeinde. So wird es um 1250 erstmals erwähnt. Seit 1349/50 finden sich Schriftstücke, in denen Zschortau und Rackwitz erwähnt werden. Seit 1547 wird auch Brodenaundorf erwähnt.

Anfang des 15. Jahrhunderts wütet die Pest und eine Hungersnot in Rackwitz. Auch im Dreißigjährigen Krieg wird das Gemeindegebiet schwer geplündert. Rackwitz war 1692 von Hexenverfolgung betroffen. Zwei Frauen gerieten in einen Hexenprozess.[2]

1815 werden im Rahmen des Wiener Kongresses Rackwitz mit Güntheritz und weiteren Ortsteilen, die bisher zum kursächsischen Amts Delitzsch[3] gehörten, an Preußen abgetreten und dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeordnet. Podelwitz hingegen, zum kur- bzw. königlich sächsischen Kreisamt Leipzig gehörig, blieb bei Sachsen.

Am 21. Juni 1871 stießen bei Rackwitz ein Personenzug und eine Lokomotive zusammen. 19 Menschen starben, 56 weitere wurden verletzt.[4]

1939 beschlossen die Gemeinderäte von Rackwitz und Güntheritz die Gründung der gemeinsamen Gemeinde Rackwitz. In Rackwitz wurden auf einem Gelände des Leichtmetallwerkes während des Zweiten Weltkrieges alle abgestürzten Flugzeuge abgelagert und zu Ersatzteilzwecken und zur Aluminiumgewinnung zerlegt.

Im Rahmen der Auflösung der Länder auf dem Gebiet der DDR wurde der Ortsteil Podelwitz 1952 dem Kreis Leipzig zugeordnet. Rackwitz, Lemsel sowie die Gemeinde Zschortau gliederte man dem Kreis Delitzsch an. Durch Braunkohletagebaue Delitzsch-Südwest und Breitenfeld devastierten zwischen 1981 und 1992 die ehemaligen Ortsteile Schladitz mit Kömmlitz, Kattersnaundorf und Werbelin.

Am 1. Januar 1999 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Podelwitz, südlich von Rackwitz gelegen, in die Gemeinde Rackwitz eingemeindet, wodurch der Ort vom Landkreis Leipziger Land in den Landkreis Delitzsch wechselte.[5] Im Rahmen dieser Umstrukturierung musste das steuerlich sehr ertragreiche Gewerbegebiet Podelwitz an Leipzig abgegeben werden. Das Gewerbegebiet stellte damals die Hälfte der Gesamtfläche von Podelwitz dar.

Die ehemalige Gemeinde Zschortau mit den Ortsteilen Biesen, Brodenaundorf, Kreuma und Lemsel, sowie die Gemeinde Rackwitz mit Podelwitz schlossen sich am 1. März 2004 aus wirtschaftlichen Gründen zu einer Großgemeinde zusammen.[6]

Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Biesen 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Zschortau
Brodenaundorf 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Zschortau
Güntheritz zwischen 1925 und 1939 Eingemeindung nach Rackwitz
Kattersnaundorf 1981 1981 durch Braunkohletagebau Delitzsch-Südwest devastiert, dadurch Eingemeindung nach Zschortau
Kömmlitz 1. April 1936 Eingemeindung nach Schladitz, 1986-89 durch Braunkohletagebau Breitenfeld devastiert, dadurch Eingemeindung nach Rackwitz
Kreuma 1. Mai 1974 Eingemeindung nach Zschortau
Lemsel 1. März 1994 Eingemeindung nach Zschortau
Podelwitz 1999 Eingemeindung nach Rackwitz
Schladitz 1989 1986-89 durch Braunkohletagebau Breitenfeld devastiert, dadurch Eingemeindung nach Rackwitz
Werbelin 1. Januar 1957 Eingemeindung nach Kattersnaundorf, durch Devastierung von Kattersnaundorf 1981 Eingemeindung nach Zschortau, 1992 durch Braunkohletagebau Delitzsch-Südwest devastiert
Zschortau 1. März 2004 Eingemeindung nach Rackwitz

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung der Gemeinde Rackwitz
Jahr 1818 1880 1895 1910 1925 1939 1946 1950 1964 1990 2000 2013 2015[7]
Einwohner 76 96 113 124 192 1.055 1.375 1.329 1.786 3.228 3.388 4.916 4.855

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Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2014[8]
Wahlbeteiligung: 45,8 % (2009: 44,8 %)
 %
30
20
10
0
24,5 %
17,2 %
12,0 %
17,5 %
12,4 %
13,0 %
n. k.
3,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,4 %p
-4,6 %p
-3,2 %p
+3,3 %p
+1,2 %p
+2,8 %p
-3,2 %p
+3,4 %p
Anmerkungen:
b Unabhängige Wählervereinigung Rackwitz
c Die Rackwitzer Bürgerschaft
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 18 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 5 Sitze
  • LINKE: 4 Sitze
  • Unabhängige Wählervereinigung Rackwitz (UWR): 3 Sitze
  • SPD: 2 Sitze
  • Alternative Liste Sport (ALS): 2 Sitze
  • Die Rackwitzer Bürgerschaft (DRB): 2 Sitze

Wappen

Blasonierung: „In Grün, geteilt durch einen silbernen Wellenbalken, oben ein goldenes Schwert, unten ein wachsender goldener Krebs.“

Das Schwert symbolisiert Podelwitz mit seinem ehemaligen Rittergut. Der Krebs hat seinen Ursprung im Ortsnamen Rackwitz, welcher früher Rakovica lautete. Dies heißt so viel wie „Ort, wo Krebse leben“. Der Wellenbalken verweist auf den Bach Lober, welcher beide Ortsteile verbindet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Religionsgemeinschaften

Die Kirchen in Podelwitz, Zschortau und Kreuma sind evangelisch.

Die katholische Kapelle St. Raphael in Rackwitz wurde 1957 in einer ehemaligen Fahrradwerkstatt eingerichtet und nach dem Erzengel Raphael benannt. Die zuletzt zum Gemeindeverbund Delitzsch gehörende Kapelle wurde aufgrund der gesunkenen Zahl der Gottesdienstbesucher am 29. März 2009 profaniert und das Gebäude an privat verkauft.[9]

Gedenkstätten

Auf dem Rackwitzer Friedhof befinden sich die Grabstätten von 16 Kriegsgefangenen sowie Frauen und Männern, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden.

Sport

Der Sport nimmt in der Gemeinde Rackwitz einen hohen Stellenwert ein. Nach Zählungen waren 2006 etwa 19 % der Gesamtbevölkerung der Gemeinde in den örtlichen Sportvereinen organisiert. Im gleichen Jahr wurde Rackwitz für seine geleistete Arbeit im Bereich des Sports mit dem Titel Sportfreundliche Kommune 2006 geehrt.[10] Neben den drei großen Sportvereinen TSV Rackwitz, SG Podelwitz und SG Zschortau gibt es zudem den Motorsportclub Rackwitz sowie den Hundesportverein Zschortau.

Regelmäßige Veranstaltungen

Neben dem jährlichen Straßenfest im Ortsteil Zschortau werden auch Feuerwehrfeste, Sportfeste, Oster- und Herbsfeuer in den Ortsteilen veranstaltet. Es finden dazu kleine Weihnachtsmärkte statt. Zudem finden in Podelwitz im Mai jährlich ein Trabant- und im September ein Barkas-Treffen statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Bereits 1925 siedelte sich in Rackwitz ein Leichtmetallwerk an. Auch nach der politischen Wende 1989/1990 finden sich im Ort vor allem Metallbau- sowie Metallverarbeitende Unternehmen. Im Leichtmetallwerk Rackwitz, der einzigen Aluminium-Aufbereitungsanlage der DDR, wurden nach der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion die von den Filialen der Staatsbank der DDR angelieferten Münzen der DDR eingeschmolzen. Mit der Agrar-Umwelt-AG, welche eine Tochter der Südzucker-Mannheim ist, gibt es einen bedeutenden Landwirtschaftlichen Betrieb, welcher auch eine größere Biogasanlage betreibt. Ansonsten gibt es eher kleine Handwerksbetriebe, Recyclinghöfe, Fuhrunternehmen und Maschinenbauer.

Straßenverkehr

Zwischen Leipzig und Delitzsch gelegen führen die Bundesstraße 2 und die Bundesstraße 184 am Ort vorbei. Unweit von Rackwitz liegt die Anschlussstelle Leipzig-Mitte der A 14. Mehrere Buslinien verbinden Rackwitz mit umliegenden Gemeinden.

Schienenverkehr

Seit 1857 hat Rackwitz eine Bahnverbindung. 1859 fuhr der erste Zug durch Zschortau. Im Jahr 1902 eröffnete die zuletzt 37 km lange Delitzscher Kleinbahn. Sie verband im damaligen preußischen Landkreis Delitzsch zahlreiche Orte, die abseits der Stadt lagen. Die Trasse durchzog auch Teile des großen Braunkohlenreviers zwischen Delitzsch und Leipzig. Der Personenverkehr endete 1972. Ein Jahr später wurde schließlich auch der letzte verbliebene Güterverkehr eingestellt und es folgte die Stilllegung der Strecke. Kurze Zeit später wurden die Gleise vollständig abgebaut.

Die Bahnhöfe Rackwitz (b Leipzig) und Zschortau befinden sich an der zweigleisigen elektrifizierten Hauptstrecke Leipzig – Bitterfeld – Dessau/Wittenberg. Beide Bahnhöfe gehören in das Verbundgebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV), der Bahnhof Rackwitz liegt in Tarifzone 164, Zschortau in Zone 165.

Folgende Linien halten an beiden Bahnhöfen:

Linie Strecke Takt
S 2 Gaschwitz – Leipzig-Connewitz – Leipzig Hauptbahnhof (tief) – Delitzsch – Bitterfeld – Dessau/Rosslau – Magdeburg Stundentakt (bis Dessau)

Zweistundentakt (Dessau – Magdeburg)

S 2 Gaschwitz – Leipzig-Connewitz – Leipzig Hauptbahnhof (tief) – Delitzsch – Bitterfeld – Lutherstadt Wittenberg Einzelne Züge
S 2 Gaschwitz – Leipzig-Connewitz – Leipzig Hauptbahnhof (tief) – Delitzsch Stundentakt

Mit der Inbetriebnahme des City-Tunnels Leipzig am 15. Dezember 2013 wurden die Stationen in das Netz der S-Bahn Mitteldeutschland integriert und das Angebot an Verbindungen ausgeweitet. Bis Dezember 2015 verkehrten neben der S2 noch stündlich abwechselnd Regionalbahnen nach Dessau und Lutherstadt Wittenberg. Seitdem verkehrt die S2 stündlich zwischen Leipzig-Connewitz und Dessau mit Durchbindung alle zwei Stunden nach Magdeburg. Nach Lutherstadt Wittenberg bestehen nur noch einzelne Direktverbindungen in der Hauptverkehrszeit. Zwischen Leipzig-Connewitz und Delitzsch besteht durch weitere Züge zwischen 5:00 und 22:00 Uhr (am Wochenende ab 6:00 Uhr) ein 30-Minuten-Takt.

Zudem wurden an Wochenenden neue Nachtverbindungen geschaffen, welche in Leipzig Hbf (tief) im Taktknoten mit dem Leipziger Nahverkehr verbunden sind.

Bildung

Auf dem Gemeindegebiet gibt es mit der Grundschule Rackwitz, an der 92 Schüler lernen und der Grundschule Zschortau mit 105 Schülern zwei Grundschulen.[11] Für den Besuch einer weiterführenden Schule müssen die Schüler nach Krostitz oder Delitzsch. Im Ortsteil Zschortau befindet sich das Internationale Bildungsinstitut Inwent der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.[12]

Naherholung

Rackwitz liegt unweit zweier gefluteter Tagebau-Restlöcher – dem Schladitzer See und dem Werbeliner See. Seit mehreren Jahren ist am Schladitzer See das Baden möglich. Zudem werden verschiedene Kurse auf und im Wasser angeboten. Ein Radweg führt um den See. Im Sommer finden regelmäßig Veranstaltungen am Strand des Sees statt.

Der Werbeliner See ist aus dem Tagebau „Delitzsch-Südwest“ hervorgegangen. Ein Rad- und Wanderweg ermöglicht das Erreichen des Sees direkt vom Schladitzer See sowie auch von Delitzsch aus. Er ist heute Vogelschutzgebiet und besitzt eine reichhaltige Natur und Landschaft.[13] Am angrenzenden Grabschützer See befindet sich ein Naturlehrpfad.[14]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Dorothea und Timotheus Arndt: Die Kirche zu Podelwitz. Spröda : Pietsch, ed. AKANTHUS, 2000, ISBN 3-00-006314-5.
  • Reinhard Wilke: Podelwitz – Aus der Geschichte eines Kirchortes und Bauerndorfes im Norden von Leipzig. Beucha: Sax-Verlag, 2007, ISBN 978-3-86729-002-9.

Weblinks

 Commons: Rackwitz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Manfred Wilde: Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 509.
  3. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.
  4. Martin Weltner: Bahn-Katastrophen. Folgenschwere Zugunfälle und ihre Ursachen. München 2008. ISBN 978-3-7654-7096-7, S. 14.
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  7. Daten und Fakten. Gemeinde Rackwitz, abgerufen am 16. Dezember 2015.
  8. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014
  9. Wenn Kirche das Dorf verlässt. In: tdh-online.de, abgerufen am 29. März 2016
  10. Gemeinde Rackwitz - Kultur, Freizeit, Sport. In: gemeinde-rackwitz.de. Abgerufen am 29. Mai 2015.
  11. Gemeinde Rackwitz - Schulen. In: gemeinde-rackwitz.de. Abgerufen am 29. Mai 2015.
  12. Leipzig-Zschortau. In: giz.de. 24. August 2013, abgerufen am 29. Mai 2015.
  13. Seenprofil Werbeliner See
  14. Naturlehrpfad am Grabschützer See

Kategorien: Rackwitz | Ort im Landkreis Nordsachsen | Gemeinde in Sachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rackwitz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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