Rüstorf - LinkFang.de





Rüstorf


Rüstorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 13,63 km²
 :
Höhe: 387 m ü. A.
Einwohner: 2.055 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 151 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4690
Vorwahl: 07673
Gemeindekennziffer: 4 17 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rüstorf 1
4690 Schwanenstadt
Website: www.ruestorf.at
Politik
Bürgermeisterin: Pauline Sterrer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
12
8
5
12 
Lage der Gemeinde Rüstorf im Bezirk Vöcklabruck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Rüstorf ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 2055 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Geografie

Rüstorf liegt auf 387 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,1 km, von West nach Ost 5,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 13,6 km². 31,6 % der Fläche sind bewaldet, 55,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde sind: Buchleiten, Ebersäuln, Eglau, Glatzing, Hart, Hof, Johannisthal, Kaufing, Kreut, Mitterberg, Mitterbergholz, Mühlwang, Neudorf, Pfaffenberg, Roith, Rüstorf.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.900 Einwohner, 2001 dann 1.988 Einwohner.

Wappen

Blasonierung: Schräg geteilt; oben in Rot ein silbernes Schaufelrad, unten in Silber drei die Teilungslinie berührende, grüne Stufen, darin eine silberne Margerite mit grünen Staubblättern. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Rot.

Das 1979 verliehene Gemeindewappen symbolisiert die Wirtschaftsstruktur der Gemeinde. Das Schaufelrad steht für die Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelte Industrie und insbesondere für die Nutzung der Wasserkraft durch die Elektrizitätswerke an der Ager, die Margerite verweist auf die Landwirtschaft. Die drei Stufen stehen für die zur Ager hin abfallenden Geländeterrassen.[1]

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet.

Schloss Mitterberg

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde war bis Ende 2004 Teil des Gerichtsbezirks Schwanenstadt und wurde per 1. Jänner 2005 Teil des Gerichtsbezirks Vöcklabruck.

Politik

Bürgermeister
  • seit ? Pauline Sterrer (ÖVP)[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rüstorf
  • Pfarrkirche Rüstorf: Der Sakralbau, der heiligen Maria geweiht, ist eine zweischiffige spätgotische Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert, wobei jedoch die Kapelle, der Chor und das Nordtor aus dem hochgotischen 14. Jahrhundert stammen. Der barocke Hochaltar mit den Apostelfiguren wurde um 1730 aufgestellt. Der rechte Seitenaltar, ein Antoniusaltar, wurde um 1751 gebaut, der linke, ein Annaaltar, stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.[3] Bis 1784 war Rüstorf eine Filialkirche von Schwanenstadt und wurde im Zuge der Josephinischen Reformen eine eigenständige Pfarre.[4]

Weblinks

 Commons: Rüstorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (5. Nachtrag 1977–1979). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3/4, 1980, S. 133–134 (PDF; 2,5 MB )
  2. Gemeinde Rüstorf: Gemeindevorstand (abgerufen am 22. November 2015)
  3. Gemeinde Rüstorf: Röm.-Kath. Pfarrkirche Rüstorf ; abgerufen am 10. Nov. 2010
  4. Kirchenzeitung der Diözese Linz; Ausgabe 2001/06

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rüstorf (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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