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Rünenberg


Rünenberg
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft BL
Bezirk: Sissach
BFS-Nr.: 2860
Postleitzahl: 4497
Koordinaten:
Höhe: 599 m ü. M.
Fläche: 4,98 km²
Einwohner: 775 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 156 Einw. pro km²
Website: www.ruenenberg.ch

Rünenberg von der Strasse von Zeglingen nach Häfelfingen aus gesehen

Karte

Rünenberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie

Rünenberg liegt auf 595 m ü. M. und befindet sich am Fuße des 1001 Meter hohen Wisenbergs, auf dem Plateau "Berg" zwischen dem Homburgertal und dem Eital. Unter seinen Matten führt der Basistunnel der Eisenbahn-Hauensteinlinie durch. Seine Nachbargemeinden sind Kilchberg, Gelterkinden, Tecknau, Häfelfingen, Rümlingen und Zeglingen.

  • Fläche: 498 ha, davon 55 % Landwirtschaft, 37 % Wald und 8 % Siedlungen

Geschichte

Erste Erwähnung fand das Dorf 1102 als Runachperh und hieß dann 1454 Runenberg. Die Römerstraße, welche Sommerau mit Zeglingen verband, führte über Rünenberg. Im Jahre 1392 belehnte der Bischof von Basel Graf Hermann von Thierstein mit dem Hof von Rünenberg. Rünenberg war einer der fünf Orte, in welchem die Landgerichte des Sisgaus unter freiem Himmel tagten. 1461 kam Rünenberg an die Stadt Basel, in der Helvetik zum Distrikt Gelterkinden und 1803, bei der Basler Kantonstrennung 1833 zum Halbkanton Basel-Landschaft und zum Bezirk Sissach.

Rünenberg ist der Heimatort dreier berühmter Männer:

Wappen

Auf blauem Grund eine silberne Margerite mit goldiger Blütenmitte. Die Rünenberger kamen im 19. Jahrhundert wegen der vielen in den Feldern wachsenden Wucherblumen (Margeriten) zum Spitznamen Margrite, daher diese Blume im Wappen.

Bevölkerung

Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 273–279.

Weblinks

 Commons: Rünenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rünenberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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