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Pyramiden von China


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Zu den Pyramiden von China gehören etwa 100 Monumente. Die meisten der oftmals als Grabstätte genutzten Bauwerke sind in einem Radius von 100 Kilometern bei der Stadt Xi’an in der Provinz Shaanxi zu finden.

Bekanntheit im Westen

Das Wissen von der Existenz der chinesischen Pyramiden kam in zwei Stufen. Die ersten Berichte handelten von einer Weißen Pyramide welche von mehreren US-Piloten gesichtet worden sein soll. Spätere Berichte dokumentierten eine ganze Vielzahl von Pyramiden oder pyramidenähnlichen Hügeln.

Tatsächlich existieren in der Gegend um Xi’an eine Vielzahl von pyramidenähnlichen Hügeln. Es sollen mehr als 100 sein. Nach Angaben von chinesischen Behörden handelt es sich bei ihnen um Grabhügel von Herrschern der westlichen Han-Dynastie.[1] Die chinesischen Pyramiden existierten bis Mitte der 80er Jahre von der Weltöffentlichkeit unbeachtet. Zu einigen dieser Pyramiden sind mittlerweile weitere Informationen erhältlich. Die bekanntesten Pyramiden sind der Maoling-Grabhügel und das Mausoleum Qin Shihuangdis, welches mit 350 Metern Länge der Basis und 47 Metern an Höhe (zuvor 76 Meter) auch die Fundstätte der berühmten Terrakottaarmee ist.

In Anlage und Art handelt es sich bei den chinesischen Pyramiden eher um Hügel, die zum Teil auch seit Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt werden. Ganz im Gegensatz dazu handelt es sich bei den Ägyptischen Pyramiden um Bauwerke mit einer Spitze, welche eine Hülle aus Stein oder Ton besitzen und mit Sand gefüllt sind. Chinesische Pyramiden sind dagegen stumpf und mit Granatäpfelbäumen bepflanzt. Durch die Witterung haben sie über die Jahrhunderte zudem an Höhe verloren, so dass sie wie flache Hügel erscheinen. Bisher wurde keine dieser Pyramiden geöffnet. Die Ausgrabungen beschränken sich auf die Grabbeigaben.

Die Pyramiden von Xi'an, zu denen neben dem Grab des Ersten Kaisers von China das Mausoleum Han Yang Ling gehört, können seit einigen Jahren besichtigt werden und befinden sich nicht mehr in sogenannten verbotenen Zonen. Einige besitzen auch ein kleines Museum.

Liste von chinesischen Pyramiden

Mausoleen der Kaiser und Kaiserinnen der Westlichen Han-Dynastie

  • Han Changling (汉长陵) - Mausoleum des Kaisers Gao Zu (Liu Bang, 206–195 v. Chr.) (Geokoordinaten: )
  • Han Anling (汉安陵) - Mausoleum des Kaisers Hui Di (Liu Yin, 195–188 v. Chr.) (Geokoordinaten: )
  • Han Yangling (汉阳陵) - Mausoleum des Kaisers Jing Di (Liu Qi, 157–141 v. Chr.) (Geokoordinaten: )
  • Han Maoling (汉茂陵) - Mausoleum des Kaisers Wu Di (Liu Che, 141–87 v. Chr.) (Geokoordinaten: )
  • Han Pingling (汉平陵) - Mausoleum des Kaisers Zhao Di (Liu Foling, 87–74 v. Chr.) (Geokoordinaten: ).
  • Han Weiling (汉渭陵) - Mausoleum des Kaisers Yuan Di (元帝) (Liu Shi, 49-33 v. Chr.) (Geokoordinaten: )
  • Han Yanling (汉延陵) - Mausoleum des Kaisers Cheng Di (成帝) (Liu Ao, 33-7 v. Chr.) (Geokoordinaten: )
  • Han Yiling (汉义陵) - Mausoleum des Kaisers Ai Di (哀帝) (Liu Xin, 7-1 v. Chr.) (Geokoordinaten: )
  • Han Kangling (汉康陵) - Mausoleum des Kaisers Ping Di (平帝) (Liu Kan, 0-5 n. Chr.) (Geokoordinaten: ).
  • Han Baling (汉霸陵) - Mausoleum des Kaisers Wen Di (文帝) (Liu Heng, 180-157 v. Chr.) (Geokoordinaten: )
  • Han Duling (汉杜陵) - Mausoleum des Kaisers Xuan Di (宣帝) (Liu Xun, 74-49 v. Chr.) (Geokoordinaten: ).
  • Nanling (薄太后南陵) - Mausoleum der Kaiserwitwe Bo (薄太后) des Han-Kaisers Gao Zu und Mutter von Wen Di (Geokoordinaten: )
  • Mausoleum der Kaiserin Dou (竇皇后) des Kaisers Wen Di (Geokoordinaten: ).

Mausoleen von Kaisern der Tang-Dynastie [2]

  • Xianling (献陵) [3] - Mausoleum des Kaisers Gaozu (高祖)
  • Duanling (端陵) [4] - Mausoleum des Kaisers Wuzong (武宗)
  • Zhuangling (庄陵) [5] - Mausoleum des Kaisers Jingzong (敬宗)
  • Jingling (靖陵) [6] - Mausoleum des Kaisers Xizong (僖宗).

Weitere Pyramiden

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Philip Coppens: China’s Great Pyramids Controversy. Abgerufen am 26. Juni 2008.
  2. Jörg Dendl: Die Pyramiden von Xian (2007)
  3. Cultural China. The Xianling Mausoleum (englisch) (abgerufen am 7. August 2011)
  4. Die Grabstätte vom Tang-Kaiser LiYan Wuzong (chinesisch) (abgerufen am 7. August 2011)
  5. Zhuangling (chinesisch) (abgerufen am 7. August 2011)
  6. Hudong: Jingling (chinesisch) (abgerufen am 7. August 2011)

Kategorien: Chinesische Pyramide | Lokale Bauform

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Pyramiden von China (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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