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Pucking


Pucking
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Linz-Land
Kfz-Kennzeichen: LL
Fläche: 19,68 km²
 :
Höhe: 286 m ü. A.
Einwohner: 3.865 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 196 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4055
Vorwahl: 07229
Gemeindekennziffer: 4 10 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Puckinger Straße 5
4055 Pucking
Website: www.pucking.at
Politik
Bürgermeister: Robert Aflenzer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
10
10
4
1
10 10 
Lage der Marktgemeinde Pucking im Bezirk Linz-Land
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Pucking ist eine Marktgemeinde mit 3865 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im oberösterreichischen Zentralraum. Sie gehört zum politischen Bezirk Linz-Land, der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Traun.

Geografie

Pucking liegt auf 286 m ü. A. . Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,7 km, von West nach Ost 5,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 19,8 km². 19,2 % der Fläche sind bewaldet, 61,6 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Pucking grenzt im Norden an Hörsching und Traun, im Osten an Ansfelden, im Süden an Neuhofen an der Krems und im Westen an Weißkirchen an der Traun und Allhaming.

Ortsteile der Gemeinde

Dörfl, Hasenufer, Köttsdorf, Oberschnadt, Pucking, Sammersdorf, Sankt Leonhard, Sipbach, Unterschnadt, Zeitlham.

Nachbargemeinden

Hörsching Traun
Marchtrenk (Bez. Wels-Land)

Weißkirchen an der Traun (Bez. Wels-Land)

Ansfelden
Allhaming Neuhofen an der Krems
Nur in einem Punkt inmitten der Traun

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Grün eine silberne, erniedrigte Deichsel mit roter Füllung, darin ein silbernes Turbinenrad. Das Turbinenrad steht für das Kraftwerk Traun-Pucking. Die Deichsel bezieht sich auf den im Gemeindegebiet von Pucking gelegenen Autobahnknoten Haid. Entwurf des Wappens: Wolfgang Mairinger, Pucking. Die Gemeindefarben sind Weiß-Grün.

Geschichte

Die Geschichte von Pucking lässt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen: Damals schon verliefen durch das heutige Ortsgebiet Verkehrswege. Die Pfarre Pucking findet ihre erste Erwähnung 1289. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. 2004 wurde Pucking zur Marktgemeinde erhoben.

Eingemeindungen

1784 wurde die Ortschaft Sammersdorf von Weißkirchen an der Traun nach Pucking eingemeindet. Im Gegenzug trat man die Ortschaft Weißenberg, samt zugehörigem Schloss, nach Neuhofen an der Krems ab.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister ist Robert Aflenzer von der ÖVP. Vizebürgermeister: Franz Almesberger (ÖVP)

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.613 Einwohner, 2001 dann 3.478 Einwohner. 2008 leben rund 3.800 Menschen in Pucking.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pucking
  • Die spätgotische Pfarrkirche Pucking zeigt im Langhaus ein Sternrippengewölbe und im Chor ein Netzrippengewölbe.
  • Die gotische Filialkirche St. Leonhard bei Pucking aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts zeigt sich mit bemerkenswerten Fresken um 1440/1450. Sie befindet sich im Sipbachtal und ist über einen etwa 2 Kilometer langen Wallfahrtswanderweg entlang einer Gemeindestraße vom Ort aus erreichbar.
  • In der Ortschaft Hasenufer befindet sich das Kraftwerk Traun-Pucking. Dieses Wasserkraftwerk ist das leistungsfähigste dieser Art der Energie AG Oberösterreich.

Sport

Ein örtliches Naherholungsgebiet stellt der Puckinger See dar, welcher östlich des Ortszentrums gelegen ist. In der Nähe des Puckinger Sees befindet sich auch ein Fußballplatz und ein Beachvolleyballplatz.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildung

In Pucking befindet sich eine Volksschule, die 1972 neu erbaut wurde und 2004 durch einen unterirdischen Gang mit dem Gemeindezentrum "Spektrum" verbunden wurde, so dass Zugang zu Turnsaal, Hort, Schulküche und Bücherei besteht. Als Vorstufe zur Schulbildung befinden sich im Ortsgebiet zwei gemeindeeigene Kindergärten.

Verkehr

Pucking liegt zwischen zwei Autobahnen, der Westautobahn A1 in der Mitte des Marktgebietes und der Welser Autobahn A25 im Norden des Marktgebietes, besitzt jedoch keinen Autobahnanschluss. Im Ortsgebiet befindet sich kein Bahnhof, jedoch ist der öffentliche Nahverkehr durch private und öffentliche Busunternehmen gewährleistet. Eine wichtige Straßenverkehrsverbindung stellt die von West nach Ost verlaufende L563 dar, welche die Ortschaften Sammersdorf, Pucking und Hasenufer verbindet. Die Ortschaften Sankt Leonhard, Sipbach, Zeitlham und Köttsdorf befinden sich im Sipbachtal und sind über Gemeindestraßen und Güterwege erreichbar.

Öffentliche Einrichtungen

Im Gemeindezentrum "Spektrum" befinden sich eine Bibliothek sowie Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen und für die ansässigen Vereine.

Sicherheit

Rettung

Die Gemeinde hat das Österreichische Rote Kreuz damit beauftragt, den Rettungsdienst in Pucking durchzuführen. Die nächsten Stützpunkte sind die Ortsstellen Traun und Neuhofen. Für dringende Notfälle wurde ein Defibrillator angekauft, welcher im Feuerwehrhaus Pucking hinter der Eingangstüre aufbewahrt wird.

Freiwillige Feuerwehr

In der Gemeinde Pucking gibt es nach der Fusion der vormals zwei Freiwilligen Feuerwehren Pucking und Hasenufer nur mehr eine mit dem Namen "Pucking-Hasenufer".

Sonstiges

In der Marktgemeinde Pucking sind zur einfacheren Orientierung die Anfangsbuchstaben der Straßennamen gleich dem Anfangsbuchstaben (außer Schnadt: Sch) des Ortschaftsnamens, in der sich die Straße befindet.

Weblinks

 Commons: Pucking  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort an der Traun (Donau) | Ort im Bezirk Linz-Land | Pucking | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Pucking (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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