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Prozessorauslastung


Die Prozessorauslastung wird für Multitasking-Systeme ermittelt. Sie gibt an, welchen Anteil seiner Arbeitszeit der Prozessor tatsächlich produktive Aufgaben bearbeitet. Sie stellt eine Art Wirkungsgrad dar.

In einem Multitasking-System muss zwischen den einzelnen ablaufenden Prozessen laufend umgeschaltet werden (siehe präemptives Multitasking). Dieses Umschalten führt zu einer Belastung des Prozessors. Während der Umschaltzeit kann der Prozessor keine produktiven Prozesse ausführen.

Formal berechnet sich die Prozessorauslastung damit als Verhältnis aus der Nutzarbeitszeit und der geleisteten Arbeitszeit des Prozessors.

Bei n laufenden Prozessen, die jeweils die Nutzzeit [math]t_k[/math] hatten, ergibt sich damit die Formel:

[math]\eta = \frac{{\sum_{k=1}^n t_k}}{t_\text{gesamt}}[/math]

tgesamt ist dabei die Gesamtzeit.

Ein Prozessor kann maximal zu 100 % ausgelastet werden. Daraus folgt, dass [math]0 \lt \eta \le 1[/math] gelten muss.

Siehe auch


Kategorien: Betriebssystemtheorie

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