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Planig


Planig
Höhe: 105 m ü. NN
Einwohner: 2900 (2010)
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 55545
Vorwahl: 0671

Lage von Planig in

Planig ist ein Stadtteil von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Bis 1969 war Planig eine eigenständige Gemeinde.

Lage

Der Ort liegt unmittelbar vor den Toren Bad Kreuznachs in nordöstlicher Richtung. Die unmittelbaren Nachbarorte sind die Innenstadt von Bad Kreuznach und die Stadtteile Bosenheim, Ippesheim und Biebelsheim.

Geschichte

Der kleine Ort wurde im Jahr 1092 urkundlich genannt, damals hieß das Dorf noch „Bleinich“. Man geht aber davon aus, dass Planig fast doppelt so alt ist, da man bei Ausgrabungen immer wieder römische Gegenstände fand. Aus dem 15. Jahrhundert und aus dem Jahr 1512 sind Weistümer von „Blenich“ belegt.[1]

Die katholische Pfarrkirche St. Gordianus, erbaut durch Ludwig Becker, wurde 1901 geweiht.

Das Fürstengrab von Planig wurde 1939 entdeckt. Aufgrund der reichen Ausstattung des fränkischen Grabes wird es als Fürstengrab angesprochen. Neben einem Spangenhelm fand man noch eine reichhaltige Waffenausstattung mit Schild, Lanze, Streitaxt, Wurfspeer und einem kostbar verzierten Schwert. Der Spangenhelm ist im Landesmuseum Mainz ausgestellt.

Von 1835 an gehörte die Gemeinde Planig zum Landkreis Alzey, ab 1938 zum Kreis Bingen. Am 7. Juni 1969 wurde sie durch eine Verwaltungsreform ein Stadtteil von Bad Kreuznach.[2]

Einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor stellt der Weinanbau dar, mit dem viele Feste verbunden sind.

Wappen

Das ehemalige Wappen von Planig ist in der Mitte vertikal geteilt. Es zeigt heraldisch rechts auf silbernem Untergrund einen grünen Weinstock und links einen silbernen Löwen auf schwarzem Grund.

Vereine

  • Karnevalverein "Die Lustigen Schuppesser 1936 Planig e.V."
  • TSG Planig
  • MC Harmonie
  • Pop- und Gospelchor ReJOYSing
  • Catweazle Pleenich 1992 e.V.

Veranstaltungen

  • Jährlicher Rosenmontagsumzug
  • Jährliche Kirmes (am ersten August-Wochenende)
  • Jährliches Wein & Hoffest bei Emrich

Literatur

  • Christian Leonhard Leucht [Pseudonym: Antonius Faber]: Fortsetzung des II. Capitels XXI. Theils von des Evangelischen Kirchspiels Blanich etc. … Religions-Beschwehrde mit Beylagen. In: ders. (Hrsg.): Europäische Staats-Cantzley, Band XL, Frankfurt am Main / Leipzig 1722. S. 1-72 (Google-Books )
  • Ernst Wörner: Aus der Geschichte des Dorfes Planig. In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde 14 (1879), S. 635–655; 15 (1882/84), S. 101–125 und 358–376 (Digitalisat und Digitalisat bei OpenLibrary)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Jacob Grimm, Ernst Drohnke, Heinrich Beyer (Hrsg.): Weisthümer, Bd. I. Dieterich, Göttingen 1840, S. 810–812 (Google-Books ); Jacob Grimm (Hrsg.): Weisthümer, Bd. IV. Dieterich, Göttingen 1863, S. 611–614 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 169 (PDF; 2,5 MB)

Kategorien: Ort im Landkreis Bad Kreuznach | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Kreuznach) | Bad Kreuznach | Weinort in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Planig (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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