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Philipp Riedesel zu Camberg

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Philipp Riedesel zu Camberg († 13. März 1598) war von 1594 bis 1598 Großprior des deutschen Johanniterordens.

Leben und Karriere

Philipp Riedesel zu Camberg war Sohn von Henrich Riedesel zu Camberg und Catherine von Sebolt. Die Riedesel zu Camberg waren eine Seitenlinie der Riedesel zu Eisenbach. Er trat 1569 in den Johanniterorden ein und wurde Komtur zu Erlingen und Rottweil, sowie Rezeptor in Oberdeutschland. Später war er in den Jahren 1594–1598 Großprior von Deutschland und damit auch Herr der Herrschaft Heitersheim und Reichsfürst. Philipp war Gesandter seines Ordens in Wien bei Erzherzog Matthias und Kaiser Rudolf II. 1593 wurde er Mitglied des kaiserlichen Hofkriegsrates.[1] 1594 war er noch General der kaiserlichen Donauflotte im großen Türkenkrieg, wobei er bei der Belagerung von Raab den größten Teil seiner Flotte einbüßte.[2]

Literatur

  • Vladimir von Schnurbein: Die Bemühungen des Hauses Habsburg zur Ansiedlung von Ritterorden beim Aufbau der Militärgrenze. Arbeitskreis Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit, November 2008, S. 36–52.
  • Georg Helwich: Genealogia der Geburtslini dess Uhralten Adelichen Geschlechts der Riedesel vom Camburg. Frankfurt, 1631, S. 11. (Online )
  • Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. Band 7, Friedrich Voigt's Buchhandlung, Leipzig 1867, Seite 500-502. (Digitalisat )
  • Johann Maximilian Humbracht, Georg Helwich, Georg F. von Greifenclau zu Vollraths: Die höchste Zierde Teutsch-Landes, Und Vortrefflichkeit des Teutschen Adels, Vorgestellt in der Reichs-Freyen Rheinischen Ritterschafft, Auch auß derselben entsprossenen und angränzenden Geschlechten, so auff hohen Stifftern auffgeschworen, oder vor 150. Jahren Löblicher Ritterschafft einverleibt gewesen, Stamm-Taffeln und Wapen. Franckfurt am Mayn, 1707, S. 114 online beim MDZ

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Winfried Heckt: Zur Auswanderung aus dem spätreichsstädtischen Rottweil nach Südosten. In: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde, Band 56, 2015, S. 179 online in der Google-Buchsuche
  2. s. Blog von Prof. Heinz A. Linner Die Donauflottille im 17. Jh.; abgerufen am 16. Februar 2016
VorgängerAmtNachfolger
Philipp Flach von SchwarzenbergGroßprior des deutschen Malteserordens und Fürst von Heitersheim
1594–1598
Bernhard IV. von Angelach-Angelach


Kategorien: Gestorben 1598 | Kommendator (Johanniterorden) | Haus Riedesel | Großprior (Malteserorden) | Geboren im 16. Jahrhundert | Mann | Ritter

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp Riedesel zu Camberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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