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Peuerbach


Dieser Artikel behandelt die österreichische Gemeinde. Zum gleichnamigen Astronomen und Mathematiker siehe Georg von Peuerbach.
Peuerbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 10,98 km²
 :
Höhe: 390 m ü. A.
Einwohner: 2.218 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 4722
Vorwahl: 07276
Gemeindekennziffer: 4 08 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
4722 Peuerbach
Website: www.peuerbach.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Oberlehner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
12
6
4
3
12 
Lage der Stadt Peuerbach im Bezirk Grieskirchen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Peuerbach ist eine Stadtgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 2218 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie

Peuerbach liegt auf einer Höhe von 390 m ü. A. im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,3 km, von West nach Ost 5,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 11 km². 13,6 % der Fläche sind bewaldet, 77,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 14 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Achleiten (62)
  • Besenberg (70)
  • Greinsfurth (21)
  • Haargassen (8)
  • Köppensteegen (9)
  • Leithen (14)
  • Peuerbach (1510)
  • Pühret (40)
  • Ranna (25)
  • Spielmannsberg (37)
  • Steingrüneredt (38)
  • Teucht (133)
  • Thomasberg (46)
  • Untertreßleinsbach (127)

Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Peuerbach.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: „In Blau ein silberner, gequaderter Torbau mit aufgeschlagenen, roten Torflügeln und drei Zinnen mit schwarzen Schießlöchern. In der durchbrochenen Toröffnung auf grünem, vom Schildfuß ausgehendem Dreiberg ein schwarzer, linkshin gewendeter Rabe, einen goldenen Eichenzweig mit drei Eicheln im Schnabel.“

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Bekannt ist der Ort vor allem für seine Rolle in den Bauernkriegen (1625/26). Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Bürgermeister ist Wolfgang Oberlehner, Vizebürgermeister ist Friedrich Reindl, beide von der ÖVP.

Der Stadtrat zählt 7 Mitglieder: 4 ÖVP, je 1 SPÖ, FPÖ und Grüne.

Der Gemeinderat zählt 25 Mitglieder: 14 von der ÖVP, 4 von der SPÖ, 4 von der FPÖ und 3 Grüne.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Peuerbach
  • Stadtpfarrkirche Hl. Martin
  • Schloss Peuerbach
  • Schlossmuseum Peuerbach: Das Schlossmuseum Peuerbach beherbergt die Georg-von-Peuerbach-Ausstellung, das Bauernkriegsmuseum und die oö. Landeskrippe.
  • Astrolabium-Uhr auf dem Rathaus
  • Kometor

Freizeit

  • Star Movie Kino
  • verschiedene Pubs und Gasthäuser
  • Freibad
  • Kletterhalle
  • Eislaufhalle (nur im Winter)
  • Fußball-/Tennisplatz

Sport

Seit 1997 findet der Silvesterlauf Peuerbach statt, einer der bestbesetzten Straßenläufe Österreichs, der von 1981 bis 1996 in Natternbach ausgetragen wurde.

Verkehr

Peuerbach ist Endpunkt einer Stichstrecke der Linzer Lokalbahn.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Julius Strnadt: Peuerbach. Ein rechtshistorischer Versuch. In: Jahrbuch des Oö Musealvereins 27, S. 1–634 (pdf , 46 MB (!), landesmuseum.at).

Weblinks

 Commons: Peuerbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

 Wikisource: Peuerbach in der Topographia Austriacarum (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Kategorien: Ort im Bezirk Grieskirchen | Peuerbach | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Peuerbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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