Petershausen - LinkFang.de





Petershausen


Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Petershausen in Bayern. Ein Stadtteil von Konstanz am Bodensee trägt ebenfalls den Namen Petershausen, siehe Petershausen (Konstanz).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: DachauVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 32,79 km²
Einwohner: 6394 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85238
Vorwahl: 08137
Kfz-Kennzeichen: DAH
Gemeindeschlüssel: 09 1 74 136
Gemeindegliederung: 18 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bürgermeister-Rädler-Straße 3
85238 Petershausen
Webpräsenz: www.petershausen.de
Bürgermeister: Marcel Fath (FW Petershausen)
}

Petershausen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Dachau. Sie liegt am Fluss Glonn.

Geografie

Gemeindegliederung

Petershausen besteht aus dem Ortsteil Petershausen und den angrenzenden Dörfern Asbach, Freymann, Glonnbercha, Göppertshausen, Höckhof, Kollbach, Lindach, Mittermarbach, Mühldorf, Oberhausen, Obermarbach, Piflitz, Sollern, Speckhof, Wasenhof, Weißling und Ziegelberg.

Lage

Petershausen liegt ca. 36 km nördlich von München und ist etwa 10 km von der Autobahnabfahrt Allershausen und 5 km von der Bundesstraße 13 entfernt. Die Gemeinde verfügt über einen guten S-Bahn-Anschluss im 20- oder 40-Minutentakt. Da der Bahnhof auf der Strecke München-Nürnberg liegt, halten zudem auch der München-Nürnberg-Express und der Regionalexpress von und nach Ingolstadt. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof in München beträgt mit der S-Bahn 38 Minuten, mit der Regionalbahn je nach Verbindung zwischen 15 und 20 Minuten.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurde Obermarbach eingemeindet.[2] Am 1. Mai 1978 folgten Kollbach und ein Teil der Gemeinde Asbach.[3]

Durch Eingliederung dieser beiden Gemeinden zählt Petershausen heute etwa 6000 Einwohner und rund 40 Vereine. Viele Petershausener sind in München berufstätig, aber auch am Ort selbst haben sich viele Gewerbebetriebe angesiedelt. 1866 hielt hier erstmals die Eisenbahn; heute ist Petershausen das nördliche Ende der S-Bahn-Linie 2, wird aber auch von Regionalzügen stündlich bis halbstündlich angefahren und liegt an der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München.

Politik

Wahlbeteiligung: 69,4 %
 %
40
30
20
10
0
39,2 %
35,1 %
20,1 %
5,6 %
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Bürgermeister

Erster Bürgermeister des Ortes ist derzeit Marcel Fath von den Freien Wählern Petershausen (Stand: 1. Mai 2014).

Gemeindefinanzen

Angaben für den Zeitraum 2005–2009 (in Tausend)[5]

Merkmal 2005 2006 2007 2008 2009
Bruttoausgaben 6775 7051 7677 8197 9977
Gemeindesteuereinnahmen 3598 4169 4937 5171 4552
Verschuldung je Einwohner 1,202 0,871 0,734 0,951 0,874

Wappen

Schräglinks geteilt von Silber und Schwarz; oben ein schräglinks gestellter blauer Fisch, unten ein goldener Pflug. Im Wappen symbolisiert der Fisch die Fischerei, der Pflug die Landwirtschaft. Seit etwa 1950 ging deren Bedeutung aber stetig zurück, heute gibt es hier nur noch vier Vollbauern.

Partnerschaften

  • Frankreich Frankreich: Seit 1968 existiert eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Varennes-en-Argonne. Mit dieser findet jährlich ein Jugendaustausch statt, der von einer Gruppe jugendlicher Gemeindemitglieder organisiert wird.[6]

Sehenswürdigkeiten

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Petershausen

  • Pfarrkirche St. Laurentius: Errichtet um 1315, Hochaltar 1680, Rokoko-Gestalt seit 1750.
  • Frauenkirche in Kollbach: Entstanden um 1288, zunächst gotisch-romanisch, um 1705 barockisiert.
  • Ulrichskirche in Mühldorf (zwischen Petershausen und Hohenkammer): Gotische Kirche, die um 1480 entstand. 1657 kam ein stattlicher Hochaltar des Münchner Bildhauers Konstantin Paderim hinzu.
  • Herz-Jesu-Kapelle: Um 1724 an der Glonnbrücke als Wallfahrtskapelle errichtet.
  • Notburga-Kapelle in Weißling: 1748 zunächst als Holzbau entstanden, Steinbau seit 1768. An den Wänden hängt noch ein Teil der hundert Votivbilder, die wegen Viehkrankheiten entstanden.
  • Tausendjährige Linde in Obermarbach: Nördlich der Kirche steht eine uralte Linde mit mittlerweile 8 m Stamm-Umfang, die schon zahlreiche Blitzeinschläge überlebte.
  • Aussichtspunkt an der Straße zwischen Kollbach und Asbach: Durchseh-Löcher in der runden Steinsäule sind mit den von dort sichtbaren Orten beschriftet. Die Säule wurde der Gemeinde für deren Leistungen bei der ländlichen Entwicklung als Staatspreis 1993/1994 verliehen.
  • Pertrichhof, im Ortskern von Petershausen: Um 1500 entstand der Pertrichhof als Taverne. Um 1700 wurde er zu einem ansehnlichen Barockbau mit seinen unverkennbaren geschweiften Giebeln. Vor wenigen Jahren wurde er renoviert und ist der zentrale Blickfang am Pertrichplatz. Auf dem Vorplatz findet in der Sommersaison freitags ein Wochenmarkt statt.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Jan Simon Fach, Bad Salzschlirf
  • Johann Hammerl, Kollbach
  • Josef Hefele, Kollbach
  • Ferdinand Ostermair, Petershausen
  • Stefan Pfister, Petershausen
  • Ludwig Zins, Petershausen

Weblinks

 Commons: Petershausen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 444.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 571.
  4. http://www.wahlen.bayern.de/biz/kowa_g2008.php?g=h&schluessel=174&suchbegriff=1
  5. https://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/09174136.pdf
  6. www.varennes-petershausen.de

Kategorien: Ort im Landkreis Dachau | Petershausen | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Petershausen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.