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Penafiel


Dieser Artikel behandelt die Stadt Penafiel in Portugal. Zu der (fast) gleichnamigen Stadt in Spanien siehe Peñafiel. Zu dem gleichnamigen portugiesischen Diplomaten siehe António José da Serra Gomes, Marquês de Penafiel.
Penafiel
Wappen Karte
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Tâmega
Distrikt: Porto
Concelho: Penafiel
Koordinaten:
Einwohner: 72.258 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 212,24 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 340  Einwohner pro km²
Kreis Penafiel
Flagge Karte
Einwohner: 72.258 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 212,24 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 340  Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 28
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Penafiel
Praça do Município
4560-481 Penafiel
Präsident der Câmara Municipal: Antonino Aurélio Vieira de Sousa (PSD)
Webpräsenz: www.cm-penafiel.pt

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Penafiel ist eine Stadt in der portugiesischen Region Norte. Sie ist Sitz des Titularbistums Penafiel.

Geschichte

Zahlreiche Funde belegen eine vorgeschichtliche Besiedlung, darunter der Menhir von Luzim, der Dolmen von Portela, und die Anta von Santa Marta. Unter den Ausgrabungen aus römischer Zeit ist insbesondere eine Statue des Kriegsgottes Mars zu nennen. Der Ort hieß Anégia bzw. Varianten davon, bis ins 12. Jahrhundert, als in einer Schenkung an das Kloster Mosteiro de Paço de Sousa das Gebiet erstmals als Terra de Penafiel geführt wurde. Die Ortsgemeinde führte dabei den Namen São Martinho de Moázeres, und später Arrifana do Sousa, bis in die Regierungszeit des Königs D. José I im 18. Jahrhundert. Dank der Lage des Ortes an wichtigen Verbindungswegen über Straßen und Flüsse wurde hier alljährlich der Markt Feira de São Martinho abgehalten, der die lokale und regionale Wirtschaft beflügelte.

Ein erstes, im 11. Jahrhundert verliehenes erstes Stadtrecht wurde 1519 durch König D. Manuel I. erneuert. Unter König D. João V. wurde der Ort 1714 noch als Arrifana de Sousa zur Kleinstadt (Vila), und unter König D. José I. 1770 zur Stadt (Cidade) erhoben, nunmehr in Penafiel umbenannt. Im gleichen Jahr schuf Papst Clemenz XIV. die Diözese Penafiel, durch Abspaltung aus dem Bistum Porto. [3]

Wappen

Beschreibung: In Blau ein schwarz bewehrter goldener Adler mit hochgezogenen Schwingen unter denen je ein silbernes aufgerichteten Schwert ihn begleitet. Auf der Brust liegt ein rotes Prankenkreuz mit einem silbernen gemeinen Kreuz belegt.

Über den Schild eine silberne fünftürmige Mauerkrone. Im weißen Band am Schildfuß der Ortsname in schwarzen Majuskeln „CIDADE DE PENAFIEL“.

Verwaltung

Der Kreis

Penafiel ist Sitz des gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Porto. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 72.258 Einwohner auf einer Fläche von 212,2 km²[1].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend): Lousada, Amarante, Marco de Canaveses, Castelo de Paiva, Gondomar sowie Paredes.

Mit der Gebietsreform im September 2013 wurden mehrere Gemeinden zu neuen Gemeinden zusammengefasst, sodass sich die Zahl der Gemeinden von zuvor 38 auf 28 verringerte.[4]

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Penafiel:

Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerzahl im Kreis Penafiel (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
18.576 26.944 31.799 37.496 49.924 64.267 68.444 71.800 72.258

Kommunaler Feiertag

  • 11. November

Städtepartnerschaften

Sport

Der 1951 gegründete Fußballverein FC Penafiel spielt in der Segunda Liga (2015/16). Er trägt seine Heimspiele im 6.500 Zuschauer fassenden städtischen Stadion Estádio Municipal 25. de Abril aus.[6]

Wirtschaft

Der Kreis ist überwiegend industriell geprägt, insbesondere verarbeitende Industrie und Baugewerbe. Auch der Handel hat Bedeutung, zudem trägt die Landwirtschaft und insbesondere die Viehzucht zur Wirtschaft im Kreis bei. Die wirtschaftlich entwickeltesten Orte im Kreis sind Penafiel, Paço de Sousa und Rio de Moinhos. [7]

Verkehr

Penafiel liegt an der Eisenbahnstrecke Linha do Douro. Sein historischer Bahnhof wurde zwischenzeitlich um neue Anlagen erweitert.

Die Stadt ist mit der eigenen Anschlussstelle an die Autobahn A4 (hier auch Europastraße 82) an das Fernstraßennetz des Landes angebunden. Die Nationalstraße N15 quert den Ort und verbindet ihn mit Paredes im Westen und Amarante im Osten.

Penafiel ist in das landesweite Fernbusnetz der Rede Expressos eingebunden.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Penafiel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. 2,0 2,1 Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.verportugal.net , abgerufen am 24. Januar 2014
  4. Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 16. März 2014
  5. www.anmp.pt , abgerufen am 1. Februar 2014
  6. Das Stadion Estádio Municipal 25 de Abril auf www.europlan-online.de, abgerufen am 1. Februar 2014
  7. www.verportugal.net , abgerufen am 24. Januar 2014

Kategorien: Cidade in Portugal | Penafiel | Município in Portugal | Ort in der Região Norte (Portugal)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Penafiel (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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