Paris–Roubaix - LinkFang.de





Paris–Roubaix


Das Radrennen Paris–Roubaix ist mit etwa 250 Kilometern Distanz eines der berühmtesten klassischen Eintagesrennen und zählt zu den fünf Monumenten des Radsports. Prägend für das Rennen sind die Abschnitte auf Kopfsteinpflaster (Pavé-Sektoren).

Das erstmals 1896 ausgetragene Rennen findet jährlich an einem Sonntag Mitte April in Nordfrankreich statt und wird als Die Königin der Klassiker (La Reine des Classiques), oder auch als Hölle des Nordens (L'Enfer du Nord) bezeichnet. Die Bezeichnung Hölle des Nordens bekam das Rennen nach dem Ersten Weltkrieg, der die Region, in welcher das Rennen stattfindet, verwüstete.[1]

Seit 1977 wird der Frühjahrsklassiker nicht mehr in Paris, sondern rund 80 km nördlich, vor dem Schloss in Compiègne, gestartet. Das Ziel befindet sich im Vélodrome von Roubaix.

Geschichte

Eine Vorläuferin der heutigen Radrennbahn von Roubaix, das „Vélodrome roubaisien“, wurde 1895 im Parc Barbieux errichtet und war in den folgenden Jahren Ort zahlreicher Bahnrennen wie der französischen Steher-Meisterschaften und des Bol d’Or. Zwei Unternehmer aus Roubaix, Theo Vienne und Maurice Pérez, hatten den Bau der 333,33 Meter langen Piste initiiert und schließlich auch die Idee, ein Rennen zu organisieren, das auf dieser Radrennbahn enden sollte: Paris-Roubaix. Sie wandten sich an den Chefredakteur der französischen Radsportzeitschrift Le Vélo, Paul Rousseau. Dieser schickte seinen Mitarbeiter Victor Breyer aus, die Strecke zu erkunden.

Bis Amiens fuhr Breyer mit einem Kollegen im Auto, am kommenden Tag weiter mit dem Fahrrad. Als er in Roubaix ankam, war er derartig schmutzig und durchgefroren, dass er daran dachte, das Rennen abzusagen. Doch nach einem Bad und einem guten Abendessen habe er seine Meinung geändert, so wird berichtet, und die erste Ausgabe von Paris–Roubaix wurde 1896 ausgetragen.[2]

Die erste Ausgabe des Rennens 1896 gewann der Deutsche Josef Fischer, und er blieb bis zum Sieg von John Degenkolb 2015 der einzige deutsche Paris–Roubaix-Sieger. Die meisten Siege in der Hölle des Nordens gelangen mit jeweils vier Siegen den beiden Belgiern Roger De Vlaeminck, der zwischen 1972 und 1977 seine vier Triumphe auf der Radrennbahn von Roubaix feiern (und einen Pokal in der Form eines Pflastersteins entgegennehmen) konnte, und Tom Boonen im Zeitraum von 2005 bis 2012. Mit fünf Siegen in sechs Jahren dominierte in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre das Team Mapei den Kopfsteinpflaster-Klassiker. Zweimal (1996 und 1998) konnte die Mannschaft sogar alle drei Podiumsplätze besetzen.

Paris–Roubaix war von 1989 bis zu dessen Ende nach der Saison 2004 Teil des zehn Rennen umfassenden Rad-Weltcups und gehörte ab 2005 für drei Saisons zur neu eingeführten UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres. Seit 2011 gehört das Rennen zur Nachfolgeserie UCI World Tour. Die Streckenführung von ParisRoubaix ändert sich von Jahr zu Jahr nur unwesentlich.

Der Vélo Club Roubaix veranstaltet alle zwei Jahre eine Jedermannausgabe, bei der auf dem Originalkurs neben Teilstrecken über 120 oder 190 oder auch die komplette Strecke des Profirennens von rund 260 Kilometern absolviert werden kann, jeweils mit dem Ziel im Vélodrome von Roubaix.

Der französische Sportjournalist Jacques Goddet betrachtete das Profi-Rennen Paris–Roubaix als „ein letztes Überbleibsel aus der heroischen Vergangenheit, das letzte Bindeglied zur Tradition, welcher der Radsport seine Größe verdankt“.[3]

Pavé-Sektoren

Charakteristisch für den auf völlig flachem Terrain stattfindenden Klassiker sind die berühmten Pavés, Kopfsteinpflasterpassagen: Wege – teils noch aus dem 19. Jahrhundert stammend – mit grobem Kopfsteinpflaster, die das Rennen besonders bei schlechtem Wetter zu einer außerordentlichen Tortur werden lassen. Ursprünglich war das Kopfsteinpflaster der übliche Straßenbelag im Norden Frankreichs; nachdem aber zunehmend diese Straßen asphaltiert wurden, entschieden sich die Organisatoren im Jahr 1967 Kopfsteinpflasterpassagen auf Feld- und Waldwegen in das Rennen zu integrieren.[1] Heute werden viele Pavés von der französischen Regierung eigens für den Radklassiker erhalten.

Bei der Planung der Strecke für das erste Rennen im Jahre 1869 versuchte Victor Breyer, Passagen mit Kopfsteinpflaster, belgische Blöcke genannt, zu vermeiden, da man ein „leichtes“ Rennen durchführen wollte – „leicht“ im Gegensatz zu den bisherigen „Monsterrennen“ über mehrere hundert Kilometer, wie etwa Bordeaux–Paris. So waren die pavés nur auf den letzten 30 Kilometern zu finden, wo die Rennfahrer, um diesen auszuweichen, über Bürgersteige fuhren. „Die Kopfsteinpflaster, die heute in die Strecke aufgenommen sind, sind grimmiger und primitiver als die Straßen, auf denen vor 100 Jahren gefahren wurde. Der heutige Klassiker Paris–Roubaix ist die Rekonstruktion einer Vergangenheit, die es nie gegeben hat.“[4]

Der wohl berüchtigtste Pavéabschnitt ist der durch den Wald von Wallers-Arenberg, die Trouée d’Arenberg, der nach zwei Dritteln des rund 250 km langen Rennens bereits oft eine Vorentscheidung bewirkte. 2005 wurde ein Teil des Pflasters aufwendig restauriert, der Abschnitt insgesamt etwas entschärft; er hat dennoch seine Bewertung als 5-Sterne-Abschnitt (höchste Schwierigkeitsstufe) behalten. In den ähnlich schwierigen, im letzten Rennviertel folgenden Pavéabschnitten von Mons-en-Pévèle und Carrefour de l’Arbre fällt ebenfalls häufig eine Vorentscheidung.

Während der 111. Ausgabe im Jahr 2013 mussten die Fahrer insgesamt 27 Kopfsteinpflaster-Passagen überwinden. Die Sektoren sind in die Kategorien 1 bis 5 eingeteilt, wobei 5 die höchste Stufe ist. Ausschlaggebend für die Kategorisierung ist der Zustand des Kopfsteinpflasters, die Länge des Abschnitts und auch die Lage im Rennen. 2013 waren der Wald von Arenberg, Mons-en-Pévèle und der Carrefour de l’Arbre in die Kategorie 5 eingeteilt. Insgesamt mussten 52,6 Kilometer Kopfsteinpflaster bewältigt werden.[5]

Sektor-Nr. Name Rennkilometer Länge (in m) Kategorie
27 Troisvilles – Inchy 98,5 2200 3
26 Viesly – Quiévy 105 1800 3
25 Quiévy – Saint-Python 107,5 3700 4
24 Saint-Python 112,5 1500 2
23 Vertain – Saint-Martin-sur-Écaillon 120 2300 3
22 Verchain-Maugré – Quérénaing 130 1600 3
21 Quérénaing – Maing 133 2500 3
20 Maing – Monchaux-sur-Écaillon 136,5 1600 3
19 Haveluy – Wallers 149,5 2500 4
18 Trouée d’Arenberg 158 2400 5
17 Wallers – Hélesmes 164 1600 3
16 Hornaing – Wandignies-Hamage 170,5 3700 4
15 Warlaing – Brillon 178 2400 3
14 Tilloy – Sars-et-Rosières 181,5 2400 4
13 Beuvry-la-Forêt – Orchies 188 1400 3
12 Orchies 193 1700 3
11 Auchy-lez-Orchies – Bersée 199 2600 4
10 Mons-en-Pévèle 205 3000 5
9 Mérignies – Avelin 211 700 2
8 Pont-Thibaut – Ennevelin 214,5 1400 3
7 Templeuve (Moulin-de-Vertain) 220,5 500 2
6 Cysoing – Bourghelles
Bourghelles – Wannehain
227
229,5
1300
1100
3
3
5 Camphin-en-Pévèle 234 1800 4
4 Carrefour de l’Arbre 236,5 2100 5
3 Gruson 239 1100 2
2 Willems – Hem 246 1400 2
1 Roubaix, Allée Charles Crupelandt 253 300 1

Allée Charles Crupelandt

Die letzten 300 Meter vor dem Vélodrome von Roubaix sind nach dem einzigen Paris–Roubaix-Sieger aus Roubaix, Charles Crupelandt, Allée Charles Crupelandt benannt. Anlässlich des 100. Jahrestages von Crupelandts Siegs im Jahre 1912 wurden 2012 zwischen die dortigen Pflastersteine kleine Marmortafeln mit den Namen der bisherigen Sieger eingelassen.[6]

Palmarès

Profis / Elite

Jahr Sieger Vorsprung Zweiter Dritter Bemerkungen
2016 Australien Mathew Hayman g.Z. Belgien Tom Boonen Vereinigtes Konigreich Ian Stannard Mit Mathew Hayman gewann erst zum zweiten Mal nach Stuart O'Gardy 2007 ein Australier, beim Sprint einer 4-köpfigen Fahrergruppe. Tom Boonen verpasste knapp mit Platz 2 Rekordsieger bei Paris-Roubaix mit 5 Siegen zu werden.
2015 Deutschland John Degenkolb g.Z. Tschechien Zdeněk Štybar Belgien Greg Van Avermaet John Degenkolb gewann im Sprint einer für Roubaix-Verhältnisse großen Gruppe von sieben Fahrern, die größte Gruppe seit 1997. Degenkolb siegte als erster Deutscher seit 1896 und holte als zweiter Fahrer überhaupt neben Sean Kelly 1986 im gleichen Jahr das Double von Mailand–Sanremo und Paris–Roubaix.
2014 Niederlande Niki Terpstra <--> 20 sek Deutschland John Degenkolb Schweiz Fabian Cancellara
2013 Schweiz Fabian Cancellara g.Z. Belgien Sep Vanmarcke Niederlande Niki Terpstra
2012 Belgien Tom Boonen <----------> 1:39 min Frankreich Sébastien Turgot Italien Alessandro Ballan
2011 Belgien Johan Vansummeren <--> 19 sek Schweiz Fabian Cancellara Niederlande Maarten Tjallingii
2010 Schweiz Fabian Cancellara <------------> 2:00 min Norwegen Thor Hushovd Spanien Juan Antonio Flecha Cancellara hatte bereits 45 Kilometer vor dem Ziel attackiert.
2009 Belgien Tom Boonen <-----> 47 sek Italien Filippo Pozzato Norwegen Thor Hushovd
2008 Belgien Tom Boonen g.Z. Schweiz Fabian Cancellara Italien Alessandro Ballan Einer Attacke von Cancellara 36 km vor dem Ziel konnten nur Boonen und Ballan folgen. Im Ziel hatten die drei Fahrer einen Vorsprung von 3:39 Minuten.
2007 Australien Stuart O’Grady <-----> 52 sek Spanien Juan Antonio Flecha Schweiz Steffen Wesemann
2006 Schweiz Fabian Cancellara <--------> 1:23 min Belgien Tom Boonen Italien Alessandro Ballan
2005 Belgien Tom Boonen g.Z. Vereinigte Staaten George Hincapie Spanien Juan Antonio Flecha
2004 Schweden Magnus Bäckstedt g.Z. Niederlande Tristan Hoffman Vereinigtes Konigreich Roger Hammond
2003 Belgien Peter Van Petegem g.Z. Italien Dario Pieri Russland Wjatscheslaw Jekimow
2002 Belgien Johan Museeuw <------------------> 3:04 min Deutschland Steffen Wesemann Belgien Tom Boonen
2001 Niederlande Servais Knaven <---> 34 sek Belgien Johan Museeuw Lettland Romāns Vainšteins
2000 Belgien Johan Museeuw <--> 15 sek Belgien Peter Van Petegem Deutschland Erik Zabel Erik Zabels bester Platzierung in Roubaix.
1999 Italien Andrea Tafi <-------------> 2:14 min Belgien Wilfried Peeters Belgien Tom Steels
1998 Italien Franco Ballerini <--------------------------> 4:16 min Italien Andrea Tafi Belgien Wilfried Peeters
1997 Frankreich Frédéric Guesdon g.Z. Belgien Jo Planckaert Belgien Johan Museeuw Frédéric Guesdon gewann im Sprint einer für Roubaix-Verhältnisse ungewöhnlich großen Gruppe von acht Fahrern. Er ist der bisher letzte französische Sieger des Rennens.
1996 Belgien Johan Museeuw g.Z. Italien Gianluca Bortolami Italien Andrea Tafi Das 100-jährige Jubiläum des Rennens. Das berühmte Mapei-Triple: Teamkollegen Museeuw, Bortolami und Tafi gewinnen mit 2:38 Min Vorsprung. Mapei-Sportdirektor Patrick Lefevere hatte die Reihenfolge festgelegt. Siehe Paris–Roubaix 1996.
1995 Italien Franco Ballerini <------------> 1:56 min Ukraine Andrej Tschmil Belgien Johan Museeuw
1994 Moldawien Andrej Tschmil <-------> 1:13 min Italien Fabio Baldato Italien Franco Ballerini
1993 Frankreich Gilbert Duclos-Lassalle g.Z. Italien Franco Ballerini Deutschland Olaf Ludwig Der 38-jährige Duclos-Lassalle gewann mit hauchdünnem Vorsprung von wenigen Zentimetern.[7] Der drittplatzierte Ludwig hatte über 2 Minuten Rückstand.
1992 Frankreich Gilbert Duclos-Lassalle <---> 34 sek Deutschland Olaf Ludwig Belgien Johan Capiot Ludwig erreichte das beste Resultat eines Deutschen seit Josef Fischer 1900.
1991 Frankreich Marc Madiot <-------> 1:07 min Frankreich Jean-Claude Colotti Belgien Carlo Bomans
1990 Belgien Eddy Planckaert g.Z. Kanada Steve Bauer Belgien Edwig Van Hooydonck
1989 Belgien Jean-Marie Wampers g.Z. Belgien Dirk De Wolf Belgien Edwig Van Hooydonck Die zwei Belgier hatten 59 Sekunden Vorsprung auf die vierköpfige nächste Gruppe.
1988 Belgien Dirk Demol <> 2 sek Schweiz Thomas Wegmüller Frankreich Laurent Fignon Fignon erreichte fast zwei Minuten nach Demol und Wegmüller das Ziel.
1987 Belgien Eric Vanderaerden g.Z. Belgien Patrick Versluys Belgien Rudy Dhaenens
1986 Irland Sean Kelly <> 1 sek Belgien Rudy Dhaenens Niederlande Adrie van der Poel Kelly gewann als erster Fahrer im selben Jahr Mailand–Sanremo und Paris–Roubaix.
1985 Frankreich Marc Madiot <-----------> 1:51 Min Frankreich Bruno Wojtinek Irland Sean Kelly
1984 Irland Sean Kelly g.Z. Belgien Rudy Rogiers Frankreich Alain Bondue
1983 Niederlande Hennie Kuiper <-------> 1:15 Minuten Frankreich Gilbert Duclos-Lassalle Italien Francesco Moser
1982 Niederlande Jan Raas <--> 16 sek Frankreich Yvon Bertin Deutschland Gregor Braun
1981 Frankreich Bernard Hinault g.Z. Belgien Roger De Vlaeminck Italien Francesco Moser Hinault gewann im Weltmeister-Trikot aus einer enorm prominent besetzten sechsköpfigen Spitzengruppe heraus. Er ist der bis heute letzte Tour de France-Sieger, der auch in Roubaix gewonnen hat. Seine legendäre Abneigung gegenüber der Kopfsteinpflaster-Strecke unterstrich er mit der Aussage nach seinem Sieg: "Dieses Rennen ist großer Unsinn."[8]
Jahr Sieger Zweiter Dritter
1896 Deutsches Reich Josef Fischer Danemark Charles Meyer Italien Maurice Garin
1897 Italien Maurice Garin Niederlande Mathieu Cordang Schweiz Michel Frederick
1898 Italien Maurice Garin Dritte Französische Republik Auguste Stéphane Dritte Französische Republik Édouard Wattelier
1899 Dritte Französische Republik Albert Champion Dritte Französische Republik Paul Bor Dritte Französische Republik Ambroise Garin
1900 Dritte Französische Republik Émile Bouhours Deutsches Reich Josef Fischer Italien Maurice Garin
1901 Dritte Französische Republik Lucien Lesna Dritte Französische Republik Ambroise Garin Dritte Französische Republik Lucien Itsweire
1902 Dritte Französische Republik Lucien Lesna Dritte Französische Republik Édouard Wattelier Dritte Französische Republik Ambroise Garin
1903 Dritte Französische Republik Hippolyte Aucouturier Dritte Französische Republik Claude Chapperon Dritte Französische Republik Louis Trousselier
1904 Dritte Französische Republik Hippolyte Aucouturier Dritte Französische Republik César Garin Dritte Französische Republik Lucien Pothier
1905 Dritte Französische Republik Louis Trousselier Dritte Französische Republik René Pottier Dritte Französische Republik Henri Cornet
1906 Dritte Französische Republik Henri Cornet Dritte Französische Republik Marcel Cadolle Dritte Französische Republik René Pottier
1907 Dritte Französische Republik Georges Passerieu Belgien Cyrille Van Hauwaert Dritte Französische Republik Louis Trousselier
1908 Belgien Cyrille Van Hauwaert Dritte Französische Republik Georges Lorgeou Luxemburg François Faber
1909 Dritte Französische Republik Octave Lapize Dritte Französische Republik Louis Trousselier Belgien Jules Masselis
1910 Dritte Französische Republik Octave Lapize Belgien Cyrille Van Hauwaert Dritte Französische Republik Eugène Christophe
1911 Dritte Französische Republik Octave Lapize Dritte Französische Republik André Charpiot Belgien Cyrille Van Hauwaert
1912 Dritte Französische Republik Charles Crupelandt Dritte Französische Republik Gustave Garrigou Dritte Französische Republik Maurice Leturgie
1913 Luxemburg François Faber Belgien Charles Deruyter Dritte Französische Republik Charles Crupelandt
1914 Dritte Französische Republik Charles Crupelandt Dritte Französische Republik Louis Luguet Belgien Louis Mottiat
1915–18 nicht ausgetragen
1919 Dritte Französische Republik Henri Pélissier Belgien Philippe Thys Dritte Französische Republik Honoré Barthélémy
1920 Belgien Paul Deman Dritte Französische Republik Eugène Christophe Belgien Lucien Buysse
1921 Dritte Französische Republik Henri Pélissier Dritte Französische Republik Francis Pélissier Belgien Léon Scieur
1922 Belgien Albert Dejonghe Dritte Französische Republik Jean Rossius Belgien Émile Masson
1923 Schweiz Heiri Suter Belgien René Vermandel Belgien Félix Sellier
1924 Belgien Jules Vanhevel Dritte Französische Republik Maurice Ville Belgien Félix Sellier
1925 Belgien Félix Sellier Italien 1861 Pietro Bestetti Belgien Jules Vanhevel
1926 Belgien Julien Delbecque Belgien Gustave Van Slembrouck Belgien Gaston Rebry
1927 Belgien Georges Ronsse Dritte Französische Republik Joseph Curtel Dritte Französische Republik Charles Pélissier
1928 Dritte Französische Republik André Leducq Belgien Georges Ronsse Belgien Charles Meunier
1929 Belgien Charles Meunier Belgien Georges Ronsse Belgien Aimé Deolet
1930 Belgien Julien Vervaecke Dritte Französische Republik Jean Maréchal Dritte Französische Republik Antonin Magne
1931 Belgien Gaston Rebry Dritte Französische Republik Charles Pélissier Belgien Emile Decroix
1932 Belgien Romain Gijssels Belgien Georges Ronsse Deutsches Reich Herbert Sieronski
1933 Belgien Sylvère Maes Belgien Julien Vervaecke Dritte Französische Republik Léon Le Calvez
1934 Belgien Gaston Rebry Belgien Jean Wauters Belgien Frans Bonduel
1935 Belgien Gaston Rebry Dritte Französische Republik André Leducq Belgien Jean Aerts
1936 Dritte Französische Republik Georges Speicher Belgien Romain Maes Belgien Gaston Rebry
1937 Italien 1861 Jules Rossi Belgien Albert Hendrickx Belgien Noël Declercq
1938 Belgien Lucien Storme Belgien Louis Hardiquest Belgien Marcel Van Houtte
1939 Belgien Émile Masson Belgien Marcel Kint Dritte Französische Republik Roger Lapébie
1940–42 nicht ausgetragen
1943 Belgien Marcel Kint Belgien Jules Lowie Dritte Französische Republik Louis Thiétard
1944 Belgien Maurice Desimpelaere Italien Jules Rossi Dritte Französische Republik Louis Thiétard
1945 Dritte Französische Republik Paul Maye Dritte Französische Republik Lucien Teisseire Dritte Französische Republik Kléber Piot
1946 Belgien Georges Claes Dritte Französische Republik Louis Gauthier Belgien Lucien Vlaeminck
1947 Belgien Georges Claes Belgien Adolph Verschueren Dritte Französische Republik Louis Thiétard
1948 Belgien Rik Van Steenbergen Frankreich 1946 Émile Idée Belgien Georges Claes
1949 Italien Serse Coppi und Frankreich André Mahé Belgien Frans Leenen
1950 Italien Fausto Coppi Frankreich 1946 Maurice Diot Italien Fiorenzo Magni
1951 Italien Antonio Bevilacqua Frankreich 1946 Louison Bobet Belgien Rik Van Steenbergen
1952 Belgien Rik Van Steenbergen Italien Fausto Coppi Frankreich 1946 André Mahé
1953 Belgien Germain Derycke Italien Donato Piazza Niederlande Wout Wagtmans
1954 Belgien Raymond Impanis Belgien Stan Ockers Belgien Marcel Rijckaert
1955 Frankreich 1946 Jean Forestier Italien Fausto Coppi Frankreich 1946 Louison Bobet
1956 Frankreich 1946 Louison Bobet Belgien Fred De Bruyne Frankreich 1946 Jean Forestier
1957 Belgien Fred De Bruyne Belgien Rik Van Steenbergen Belgien Leon Vandaele
1958 Belgien Leon Van Daele Spanien 1945 Miguel Poblet Belgien Rik Van Looy
1959 Belgien Noël Foré Belgien Gilbert Desmet Belgien Marcel Janssens
1960 Belgien Pino Cerami Frankreich Tino Sabbadini Spanien 1945 Miguel Poblet
1961 Belgien Rik Van Looy Belgien Marcel Janssens Belgien René Vandervecken
1962 Belgien Rik Van Looy Belgien Emile Daems Belgien Frans Schoubben
1963 Belgien Emile Daems Belgien Rik Van Looy Niederlande Jan Janssen
1964 Niederlande Peter Post Belgien Benoni Beheyt Belgien Yvo Molenaers
1965 Belgien Rik Van Looy Belgien Edward Sels Belgien Willy Vannitsen
1966 Italien Felice Gimondi Niederlande Jan Janssen Belgien Gustaaf De Smet
1967 Niederlande Jan Janssen Belgien Rik Van Looy Deutschland Bundesrepublik Rudi Altig
1968 Belgien Eddy Merckx Belgien Herman Van Springel Belgien Walter Godefroot
1969 Belgien Walter Godefroot Belgien Eddy Merckx Belgien Willy Vekemans
1970 Belgien Eddy Merckx Belgien Roger De Vlaeminck Belgien Eric Leman
1971 Belgien Roger Rosiers Belgien Herman Van Springel Italien Marino Basso
1972 Belgien Roger De Vlaeminck Belgien André Dierickx Vereinigtes Konigreich Barry Hoban
1973 Belgien Eddy Merckx Belgien Walter Godefroot Belgien Roger Rosiers
1974 Belgien Roger De Vlaeminck Italien Francesco Moser Belgien Marc Demeyer
1975 Belgien Roger De Vlaeminck Belgien Eddy Merckx Belgien André Dierickx
1976 Belgien Marc Demeyer Italien Francesco Moser Belgien Roger De Vlaeminck
1977 Belgien Roger De Vlaeminck Belgien Willy Teirlinck Belgien Freddy Maertens
1978 Italien Francesco Moser Belgien Roger De Vlaeminck Niederlande Jan Raas
1979 Italien Francesco Moser Belgien Roger De Vlaeminck Niederlande Hennie Kuiper
1980 Italien Francesco Moser Frankreich Gilbert Duclos-Lassalle Deutschland Bundesrepublik Dietrich Thurau

U23 / Amateure

Junioren

Die Juniorenaustragung läuft unter dem Namen Le Pavé de Roubaix.

Weblinks

 Commons: Paris–Roubaix  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Philippe Bouvet, Pierre Callewaert, Jean-Luc Gatellier: Paris–Roubaix. Die Hölle des Nordens. Delius Klasing, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-7688-3268-7.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Procycling (Deutsche Ausgabe), April 2013, S.94ff: Rennvorschau Paris-Roubaix
  2. Les Woodland: The real Hell of the North. In: Cyclingnews. 18. April 2006, abgerufen am 22. Mai 2015.
  3. Zitiert nach: Benjo Maso: Der Schweiß der Götter. Die Geschichte des Radsports. Covadonga Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-936973-60-0, S. 278.
  4. Benjo Maso: Der Schweiß der Götter. Die Geschichte des Radsports. Covadonga Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-936973-60-0, S. 279.
  5. 111. Paris-Roubaix mit 27 Pavé-Sektoren. radsport-news.com, 3. April 2013, abgerufen am 26. April 2015.
  6. Roubaix Things to Do virtualtourist.com, abgerufen am 23. Dezember 2012 (englisch)
  7. Paris-Roubaix : cinq arrivées mythiques. europe1.fr, 10. April 2011, abgerufen am 26. April 2015 (français).
  8. Follow the Badger. rouleur.cc, abgerufen am 26. April 2015 (english).

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