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Paradoxe Intention


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Eine paradoxe Intention ist eine von Viktor Frankl entwickelte psychotherapeutische Methode, in dem der Klient dazu angeleitet wird, eine neurotische Verhaltensweise mit dem Ziel ihrer Überwindung absichtlich auszuüben. Mittels dieser Technik lässt sich nach Frankl der Teufelskreis der Erwartungsangst, also der Angst vor der Angst durchbrechen. [1] [2] Viele Autoren sehen die paradoxe Intention als spezifische Technik der sogenannten paradoxen Intervention. [3] [4] [5]

Frankl illustriert die Methode unter anderem an einem Beratungsgespräch mit einer Studentin, die äußerst nervös bei ihm erscheint. Diese fordert er, entgegen normaler Gewohnheit, auf, dass sie sich anstrengen möge, noch nervöser zu sein. Die Studentin kommt dem nach und nach nochmaliger Aufforderung sich noch stärker anzustrengen, um noch nervöser zu werden, muss die Studentin lachen und ihre Nervosität ist dahin.[6]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Frankl, V. E. (1939): Zur medikamentösen Unterstützung der Psychotherapie bei Neurosen, Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie, 43, 26-31
  2. Frankl, V. E. (1975): Paradoxical intention and dereflection. Psychotherapy: Theory, Research & Practice, Division of Psychotherapy (29), American Psychological Association, 12, 226
  3. Shoham, V., & Rohrbaugh, M.J. (2001). Paradoxical Intervention. In W.E. Craighead & C.B. Nemeroff (Eds.), The Corsini Encyclopedia of Psychology and Behavioral Science, Vol. III, 3rd edition (pp. 1129–1132). New York: Wiley & Sons.
  4. Seltzer, L. F. (1986). Paradoxical strategies in psychotherapy: A comprehensive overview and guidebook. John Wiley & Sons.
  5. DeBord, J. B. (1989). Paradoxical interventions: A review of the recent literature. Journal of Counseling & Development, 67(7), 394-398.
  6. Frankl, V. E. (1975): Paradoxical intention and dereflection. Psychotherapy: Theory, Research & Practice, Division of Psychotherapy (29), American Psychological Association, 12, 226

Kategorien: Psychotherapie

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