Panzergrenadierbrigade 13 - LinkFang.de





Panzergrenadierbrigade 13


Panzergrenadierbrigade 13
— PzGrenBrig 13 —
X

Verbandsabzeichen
Aktiv 1. Aug. 1956 bis 31. Mär. 1994
Land Deutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Teilstreitkraft Heer
letzter Sitz des Stabes Wetzlar (Spilburg-Kaserne)
Kommandeur
letzter Kommandeur Brigadegeneral Heinrich Holl

Die Panzergrenadierbrigade 13 war ein Großverband des deutschen Heeres mit Sitz des Stabes zuletzt in Wetzlar.

Geschichte

Heeresstruktur I

Am 1. August 1956 wurde der Vorläufer der Brigade als Panzerkampfgruppe B 5 in Grafenwöhr in der Oberpfalz aufgestellt und verlegte im Frühjahr 1957 nach Wetzlar. Zunächst unterstanden dem Kampfgruppenstab:

  • Panzergrenadierbataillon 15
  • Panzerbataillon 15

Heeresstruktur II

Im Rahmen der neuen Heeresstruktur II wurde die Kampfgruppe B 5 1959 in Panzergrenadierbrigade 13 umgegliedert. Ende 1959 bestand die Brigade aus:

  • Stabskompanie
  • Panzerpionierkompanie 130 (Aufstellung 1. November 1959 aus Teilen Panzerpionierbataillon 5)
  • Panzerjägerkompanie 130 (Aufstellung 1. April 1959 aus 3. / Feldjägerbataillon 5)
  • Panzergrenadierbataillon 131 (Aufstellung 1. April 1959 aus den Grenadierbataillonen 2 in Marburg und 351 in Hammelburg)
  • Panzergrenadierbataillon 132
  • Panzergrenadierbataillon 133 (früher Panzergrenadierbataillon 15)
  • Panzerbataillon 134 (aus Teilen des Panzerbataillons 15)
  • Feldartilleriebataillon 135 (ehemals III. / Artillerieregiment 5, ab 6. November 1956 in Grafenwöhr)
  • Versorgungsbataillon 136 (Aufstellung 14. Februar 1959 aus Teilen des Quartiermeisterbataillons 5)

Die Panzergrenadierbrigade 13 wurde der 5. Panzerdivision in Diez als deren „erste“ Brigade unterstellt. Höhepunkt in der Geschichte der Brigade war die Truppenparade vor dem französischen Staatspräsidenten de Gaulle und Bundeskanzler Adenauer im Juni 1962 in Mourmelon in Frankreich.

Heeresstruktur III

Im Herbst 1972 erfolgte eine weitere Umgliederung. Das Versorgungsbataillon 136 schied aus der Brigade aus und wurde das Versorgungsbataillon der 5. Panzerdivision. Seine 3. und 4. Kompanie verblieben als selbständige Einheiten unter der Bezeichnung Instandsetzungskompanie 130 und Nachschubkompanie 130 in der Brigade.

Der frühere Bundesverteidigungsminister Georg Leber besuchte 1972 als ersten Großverband des Heeres die Brigade und wurde 1978 mit einer Truppenparade der Panzergrenadierbrigade 13 vom Heer verabschiedet.

Heeresstruktur IV

In der Heeresstruktur IV wurde das Panzergrenadierbataillon 131 in Panzergrenadierbataillon 132 umbenannt. Das alte Panzergrenadierbataillon 132 in Schwarzenborn wurde dazu unter der neuen Bezeichnung Panzergrenadierbataillon 152 der Panzerbrigade 15 unterstellt. Das Panzergrenadierbataillon 131 wurde am 1. Oktober 1981 neu aufgestellt. Dieses Bataillon war ein gemischtes Bataillon aus der Panzertruppe und Panzergrenadieren. Außerdem war dieses Bataillon im Frieden nur teilaktiv, d.h. gekadert. 1986 unterstanden der Brigade:

  • Stabskompanie
  • Instandsetzungskompanie 130
  • Nachschubkompanie 130
  • Panzerjägerkompanie 130
  • Panzerpionierkompanie 130
  • Panzergrenadierbataillon 131
  • Panzergrenadierbataillon 132
  • Panzergrenadierbataillon 133
  • Panzerbataillon 134
  • Panzerartilleriebataillon 135

Die Panzergrenadierbrigade 13 wurde 1994 aufgelöst.

Verbandsabzeichen

Das Verbandsabzeichen der Brigade zeigt wie das der 5. Panzerdivision im Schild das Symbol der mittelalterlichen Grafen von Nassau: auf blauem, mit goldenen Schindeln bestreuten Grund einen goldenen, rot bewehrten und gezungten Löwen. Das Wappenmotiv der Division und der dieser unterstellten Brigade wird zuletzt noch von der Panzerbrigade 14 fortgeführt. Die Verbandsabzeichen der ehemals unterstellten Brigaden der 5. Division sowie die Verbandsabzeichen der Brigade wiesen alle dasselbe oben beschriebene Wappenmotiv auf, aber unterschieden sich in der Umrandung. Das der Panzergrenadierbrigade 13 ist, wie allgemein üblich für eine „erste“ Brigade, weiß umrandet.

Kommandeure

Die Kommandeure der Panzergrenadierbrigade 13 waren (Dienstgrad bei Kommandoübernahme):

Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung
12 Brigadegeneral Heinrich Holl 1. April 1989 31. März 1994
11 Brigadegeneral Rainer Thiel 27. September 1984 31. März 1989
10 Brigadegeneral Rolf Hüttel 28. September 1982 26. September 1984
9 Oberst Ernst Klaffus 28. März 1980 28. September 1982
8 Oberst Kurt Graf von Schweinitz 1. Oktober 1978 28. März 1980
7 Oberst Lutz Moek 1. Oktober 1977 30. September 1978
6 Brigadegeneral Horst Scheibert 1. Oktober 1970 30. September 1977
5 Oberst Hans-Joachim Danckworth 17. März 1967 30. September 1970
4 Brigadegeneral Hasso Viebig 1. Oktober 1966 16. März 1967
3 Oberst Wendt von Sierakowski 1. Oktober 1962 30. September 1966
2 Brigadegeneral Paul Jordan 15. August 1959 1. Oktober 1962
1 Oberst Gerd Ruge 1. September 1956 15. August 1959

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Panzergrenadierbrigade 13 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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