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Paldau


Dieser Artikel behandelt die Marktgemeinde in der Steiermark. Zum Bischof von Seckau siehe Ulrich von Paldau.
Paldau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Südoststeiermark
Kfz-Kennzeichen: SO (ab 1.7.2013; alt: FB)
Fläche: 29,27 km²
 :
Höhe: 309 m ü. A.
Einwohner: 3.073 (1. Jän. 2016)
Postleitzahlen: 8341, 8324, 8342
Vorwahl: +43 3150
Gemeindekennziffer: 6 23 84
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Paldau 41
8341 Paldau
Website: www.paldau.at
Politik
Bürgermeister: Karl Konrad (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
15
4
2
15 
Lage der Marktgemeinde Paldau im Bezirk Südoststeiermark
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Paldau ist eine Marktgemeinde mit 3073 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Südosten der Steiermark im Bezirk Südoststeiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde mit 1. Jänner 2015 die ehemalige Gemeinde Perlsdorf eingemeindet. Weiters wurde sie zum selben Termin um Grundstücke der früheren Gemeinde Oberstorcha in deren Katastralgemeinde Oberstorcha erweitert,[1] ebenso um Grundstücke aus der früheren Gemeinde Kohlberg.[2]

Geografie

Geografische Lage

Paldau liegt ca. 32 km südöstlich von Graz und ca. 7 km westlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland.

Nachbargemeinden

Kirchberg an der Raab Edelsbach bei Feldbach
Sankt Stefan im Rosental Feldbach
Gnas

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende elf Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015[3]):

  • Pöllau (108)
  • Puch (396)
  • Reith (131)
  • Saaz (322)
  • Unterstorcha (174)

Die Gemeinde besteht aus sechs Katastralgemeinden[4] (Fläche Stand 2015:[5]):

  • Axbach (1.072,93 ha)
  • Kohlberg I (340,37 ha)
  • Paldau (577,10 ha)
  • Perlsdorf (563,19 ha)
  • Saaz (720,50 ha)
  • Unterstorcha (652,90 ha)

Einwohnerentwicklung

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister der Gemeinde ist Karl Konrad (ÖVP). Er trat im März 2013 die Nachfolge des Langzeitbürgermeisters Anton Gutmann an, der aus Altersgründen sein Amt zur Verfügung stellte. In der Zeit von 1. Jänner 2015 bis zur konstituierenden Sitzung des Gemeinderats im April 2015 führte Konrad wegen der Gemeindezusammenlegung als Regierungskommissär.

In Gutmanns 28-jährige Amtszeit fiel die Markterhebung (1988), die vollständige Aufschließung der Gemeinde mit Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die Aufschließung der Wohn- und Gewerbegebiete und die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt.[6]

Dem Gemeindeverstand gehören weiters der erste Vizebürgermeister Anton Sommer, der zweite Vizebürgermeister Alois Hirschmann, der Gemeindekassier Werner-Josef Neuhold und das Vorstandsmitglied Gerald Sapper an.[7]

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen:

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:

Partei 2015 2010 2005 2000
Stimmen  % Mandate St.  % M. St.  % M. St.  % M.
ÖVP 1496 68 15 1053 69 11 868 62 10 911 68 11
SPÖ 0435 20 04 0323 21 03 467 33 05 298 22 03
FPÖ 271 12 02 146 10 01 065 05 00 137 10 01
Wahlberechtigte 2.624 1.750 1.669 1.589
Wahlbeteiligung 85 % 88 % 85 % 86 %

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1966.[8] Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit. Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 1. Dezember 2015.[9]
Die neue Blasonierung lautet:

„Einem von Rot, Kürsch und Schwarz zweimal schräglinks geteilten Schild aufgelegt ein goldener schrägrechts gestellter Bischofsstab.“

Die Schildfarben sind den Wappen der Herren von Teuffenbach zu Maierhofen (zweimal gespalten von Rot, Silber und Schwarz) und der Zebinger (gespalten von Rot und Kürsch) entnommen, die die ehemaligen Grundherren im Gemeindegebiet waren. Das goldene Pedum bezieht sich auf Bischof Ulrich von Seckau (1297—1308), der dem Geschlechte der Herren von Paldau entstammte. Das Wappen dieses Geschlechtes ist nicht überliefert, da keine Siegel an Urkunden erhalten geblieben sind und das Siegel Bischof Ulrichs nur das geistliche Amt kennzeichnet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Paldau
  • Pfarrkirche hl. Veit
  • Filialkirche hl. Sebastian am Saazkogel, kleiner spätgotischer Bau, Anfang des 16. Jahrhunderts
  • Steinfigur hl. Johannes Nepomuk auf Sockel an der Straße, Mitte 18. Jahrhundert

Weblinks

 Commons: Paldau  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. § 5 Abs. 4 Z 2 des Steiermärkischen Gemeindestrukturreformgesetzes – StGsrG. S. 5.
  2. § 5 Abs. 5 Z 2 StGsrG, S. 7.
  3. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  4. 4358. Verordnung des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen vom 29. Oktober 2014 betreffend die Benennung der Katastralgemeinde Kohlberg. , abgerufen am 26. Juni 2015
  5. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  6. Meine Woche vom 21. Februar 2013: In Paldau geht eine Ära zu Ende , abgerufen am 12. Mai 2015
  7. Gemeinde Paldau: Gemeinderat , abgerufen am 12. Mai 2015
  8. Gemeinde Paldau: Geschichte , abgerufen am 12. Mai 2015
  9. 101. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 12. November 2015 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Paldau (politischer Bezirk Südoststeiermark) , abgerufen am 4. Dezember 2015

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Paldau (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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