Ourém (Portugal) - LinkFang.de





Ourém (Portugal)


Ourém (Portugal)
Wappen Karte
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Médio Tejo
Distrikt: Santarém
Concelho: Ourém
Koordinaten:
Einwohner: 45.887 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 416,56 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 110  Einwohner pro km²
Postleitzahl: 2490
Kreis Ourém (Portugal)
Flagge Karte
Einwohner: 45.887 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 416,56 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 110  Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 13
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Ourém
Praça D. Maria II, nº. 1
2490-499 Ourém
Präsident der Câmara Municipal: Paulo Fonseca (PS)
Webpräsenz: www.cm-ourem.pt

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Ourém [oˈɾɐ̃i] ist eine Stadt in Portugal, im Distrikt Santarém in Portugal. Sie hat ca. 4.991 Einwohner (Stand: 2004)[3]. Weltweit bekannt ist der zum Kreis von Ourém gehörende katholische Wallfahrtsort Fátima.

Geschichte

Der Ort war unter den Mauren als Abdegas bekannt, bis er 1136 durch D. Afonso Henriques, den späteren ersten König Portugals von den Arabern erobert wurde. Fortan wurde er nach einer nahen Burg Aurem benannt, woraus sich der heutige Name entwickelte. 1180 erhielt Ourém seine ersten Stadtrechte.

Der dritte Graf von Ourém, Nuno Álvares Pereira, sicherte mit dem Sieg in der Schlacht von Aljubarrota 1385 die Unabhängigkeit des Königreichs Portugal. Der vierte Graf von Ourém, Alfons von Braganza, lud den königlichen Rat hierher ein, die Cortes.

Nachdem die umliegenden Orte der Region durch das Erdbeben von Lissabon 1755 und den Napoleonischen Invasionen Anfang des 19. Jahrhunderts beträchtliche Zerstörungen erlitten, wuchs Ourém zu einer Kleinstadt, mit dem Namen Vila Nova de Ourém. Im Verlauf der verschiedenen Verwaltungsreformen nach der Liberalen Revolution 1822 und dem Miguelistenkrieg wurde Ourém Mitte des 19. Jahrhunderts dann Sitz eines eigenständigen Kreises. In einer seiner Gemeinden, in Fátima, soll sich am 13. Mai 1917 eine Marienerscheinung begeben haben. In der Folge entstand hier einer der größten Wallfahrtsorte der katholischen Welt, mit einigen Millionen Besuchern jährlich.

1991 wurde die bisherige Kleinstadt (Vila) zur Stadt (Cidade) erhoben. [4]

Sport

Überregional bekannt ist die Frauenfußballabteilung des Atlético Ouriense. Sie gewann 2013 und 2014 die die nationale Meisterschaft von Portugal. Unter den weiteren Fußballvereinen im Kreis ist der CD Fátima zu nennen.

Verwaltung

Der Kreis

Ourém ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Santarém. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 45.887 Einwohner auf einer Fläche von 416,6 km²[1].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Pombal, Alvaiázere, Ferreira do Zêzere, Tomar, Torres Novas, Alcanena, Batalha sowie Leiria.

Mit der Gebietsreform im September 2013 wurden mehrere Gemeinden zu neuen Gemeinden zusammengefasst, sodass sich die Zahl der Gemeinden von zuvor 18 auf 13 verringerte.[5]

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Ourém:

Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerzahl im Kreis Ourém (1801 – 2011)
 1801   1849   1900   1930   1960   1981   1991   2001   2004   2011 
12.803 13.033 25.726 34.534 47.511 41.376 40.185 46.216 49.269 45.887

Kommunaler Feiertag

  • 20. Juni

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Ourém, Portugal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. 2,0 2,1 Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. http://www.igeo.pt/atlas/Cap2/Cap2d_p107_image.html
  4. www.verportugal.net , abgerufen am 21. Januar 2014
  5. Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 16. März 2014
  6. Seite der Städtepartnerschaften auf der Website der Kreisverwaltung, abgerufen am 26. Januar 2014

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ourém (Portugal) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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