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Otto Hauser (Politiker)


Otto Hauser (* 11. Juli 1952 in Göppingen) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Journalist.

Er war von 1983 bis 1998 Mitglied des Bundestages und 1998 für wenige Monate Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeskanzler und Sprecher der Bundesregierung.

Leben und Beruf

Nach der Schule machte Hauser eine Lehre als Bankkaufmann und absolvierte anschließend ein Aufbaustudium der Betriebswirtschaft. Seinen Wehrdienst leistete er von August 1975 bis November 1976 im Fallschirmjägerbataillon 251 ab. Danach war er Volontär bei der Eßlinger Zeitung und wurde später politischer Redakteur bei der Tageszeitung Die Welt.

Von 2001 bis 2005 war Otto Hauser Generalbevollmächtigter der M.Tech Technologie und Beteiligungs AG. Parallel moderierte er bei einem Regionalen Fernsehsender seine eigene Sendung namens "Erfolgreiche Macher".

Seit 2001 führt Otto Hauser eine eigene Unternehmensberatung und ist in verscheinden Mandaten beratend in der Wirtschaft tätig. Des Weiteren ist er geschäftsführender Vorstand eines Forschungs- und Entwicklungsinstituts.

Seit 2010 ist Otto Hauser Honorarkonsul der Republik Aserbaidschan in Deutschland.

Hasuer ist geschieden und hat zwei Kinder.

Partei

1969 wurde Hauser Mitglied der Jungen Union und war bei dieser Orts- und Kreisvorsitzender sowie Mitglied des Landesvorstandes der Jungen Union Baden-Württemberg. Im selben Jahr trat Hauser auch in die CDU ein. Er gehörte dem Landesvorstand und dem Präsidium der CDU Baden-Württemberg an.

Hauser war Vorsitzender des Bundesfachausschusses für Sicherheitspolitik der CDU Deutschlands.

Abgeordneter

Von 1983 bis 1998 war Hauser Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser Zeit war er unter anderem Verteidigungsexperte seiner Partei sowie ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss. Außerdem war Hauser von 1989 bis 1998 Chef der baden-württembergischen CDU-Landesgruppe im Bundestag und Sprecher der Vorsitzenden aller Landesgruppen.[1]

Otto Hauser ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Esslingen in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 1998 unterlag er hier mit 40,2 % zu 45,9 % der Erststimmen dem SPD-Kandidaten Siegmar Mosdorf.

Öffentliche Ämter

Am 26. Mai 1998 wurde Hauser als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeskanzler und Sprecher der Bundesregierung in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Nach der verlorenen Bundstagswahl endete seine Amtszeit am 27. Oktober 1998.

Am 26. Juni 2006 wurde Hauser zum Vorsitzenden des Deutsch-Aserbaidschanischen Forums in Berlin gewählt.[2]

Im April 2010 wurde er zum Honorarkonsul der Republik Aserbaidschan berufen.

Hauser ist Ehrenvorsitzender der Sektion Esslingen/Göppingen des Wirtschaftsrates Deutschland

Sonstiges

Drei Monate vor der Bundestagswahl 1998 geriet Hauser als Regierungssprecher in bundesweite Schlagzeilen: In einem Interview mit der Chemnitzer Tageszeitung "Freie Presse" warnte er die Ostdeutschen, mit ihrem Wahlverhalten die Solidarität der Westdeutschen zu gefährden. Dies wurde gemeinhin als Drohung gewertet, die Transferleistungen in die neuen Länder zu kürzen, falls die PDS weiterhin hohe Stimmenanteile einfahren und an Landesregierungen beteiligt bleiben sollte.[3]

Kabinett

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. http://www.berliner-zeitung.de/archiv/otto-hauser-noch-einer-aus-dem--laendle--im-kanzlerteam,10810590,9435460.html
  2. DA-Forum: Über uns . In: DA-Forum. 23. Januar 2014.
  3. Martin S. Lambeck: Kaum im Amt, sitzt Otto Hauser zwischen allen Stühlen . In: Die Welt. 4. Juni 1998.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Otto Hauser (Politiker) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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