Ottenbach (Württemberg) - LinkFang.de





Ottenbach (Württemberg)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: GöppingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 399 m ü. NHN
Fläche: 11,9 km²
Einwohner: 2442 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 205 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 73113,
73529 (Bärenhof, Saurenhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07165
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 037
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 4
73113 Ottenbach
Webpräsenz: www.ottenbach.de
Bürgermeister: Oliver Franz
}

Ottenbach ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg.

Geographie

Geographische Lage

Ottenbach liegt im oberen Tal der Krumm zwischen den Zeugenbergen Hohenstaufen im Westnordwesten, dem Rechberg im Nordosten und dem Stuifen im Osten im Rehgebirge genannten Teil des Vorlandes der östlichen Schwäbischen Alb, in Luftlinie rund acht Kilometer nordöstlich des Zentrums der Kreisstadt Göppingen und etwa ebensoweit süwestlich dessen von Schwäbisch Gmünd.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden sind reihum von Osten bis Süden die Stadt Donzdorf, im Süden nur kurz die Gemeinde Salach, im Südwesten die Stadt Eislingen/Fils und im Nordwesten die Stadt Göppingen, die alle im eigenen Landkreis Göppingen liegen. Von Norden bis Osten, dort auch in Gestalt zweier kleiner Exklaven nach einem ersten Streifen Donzdorfer Gebietes, grenzt die Stadt Schwäbisch Gmünd des benachbarten Ostalbkreises an.

Gemeindegliederung

Zu Ottenbach gehören das Dorf Ottenbach, die Weiler Geyrenwald, Jackenhof, Kitzen, Schurrenhof und Stixenhöfe, die Höfe Bärenhöfe, Breitfelder Hof, Cyriakushof, Etzberg, Feuerleshof, Fladenhof, Haldenhof, Herbenhof, Holzhäuser Hof, Kübelhof, Lindenhöfe, Lochhof, Merzenhöfe, Neuhof, Obergruppenhof, Obermühleisenhof, Peterlingshöfe, Saurenhof, Schonterhöfe, Sonnental (Fuchstal), Strudelhof, Untermühleisenhöfe, Waldenhof und Wannenhof und das Haus Schafhöfle.[2]

Flächenaufteilung

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

Geschichte

Ottenbach wurde im Jahr 1275 in dem Steuerregister liber decimationis des Bistums Konstanz erstmals urkundlich erwähnt. Es wird angenommen, dass der Ort anfangs eines der Stammgüter der Staufer war.

In den folgenden Jahrhunderten wurde Ottenbach (vor allem einzelne Gehöfte) von verschiedenen weltlichen und geistlichen Herrschaften beherrscht, bis es 1806 zum Haus Württemberg kam. Die Ortsherrschaft teilten sich die Familien der Rechberger (diese hatten den umfangreichsten Besitz), das Kloster Lorch, die Stiftsverwaltung Oberhofen bei Göppingen, die Grafen Degenfeld sowie das Haus Württemberg. Im Jahr 1825 wurde Ottenbach zu einer selbstständigen Kommune. Zu dieser Zeit hatte die Gemeinde 362 Einwohner, 1945 waren es 650.

Name der Gemeinde

Woher der Name „Ottenbach“ stammt, ist bis heute nicht klar bestimmt. Man vermutet, dass er von „Aucht“, das bedeutet „Nachtweide“, abgeleitet wird.

Einwohnerentwicklung

  • 1825: 0362
  • 1945: 0650
  • 1950: 0982
  • 1966: 1.401
  • 1980: 2.090
  • 2005: 2.474
  • 2010: 2.443 (davon 1.191 männlich und 1.252 weiblich)

Politik

Gemeinderat

Der Ottenbacher Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führten zu folgendem amtlichen Endergebnis[4]. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
70,98 %
29,02 %
OttBü
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+4,78 %p
-4,78 %p
OttBü
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
OttBü Ottenbacher Bürger 70,98 9 66,2 8
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 29,02 3 33,8 4
gesamt 100,0 12 100,0 12
Wahlbeteiligung 62,32 % 61,5 %

Wappen

Wappenbeschreibung:

„In Gold über einem erniedrigten blauen Wellenbalken ein halber roter Rehbock.“

Wappenbegründung:

Der Rehbock soll sowohl auf das Rehgebirge, als auch auf die Familie von Rechberg hinweisen, zu der Ottenbach einst gehörte. Durch den Wellenbalken wird das Wappen „redend“. Die Farben Rot und Gold entstammen dem Wappen der Rechberger. Ein erster Wappenentwurf mit einem halben Rehbock in goldenem Schild wurde bereits 1931 von der Archivdirektion der Gemeinde unterbreitet.

Die Flagge ist Rot-Gelb.[5]

Sport

Radsport: Überregional bekannt wurde Ottenbach durch die Organisation und Durchführung des Breitensport-Marathons „Alb-Extrem“. Die Rundfahrt führt jedes Jahr am letzten Sonntag im Juni über eine Distanz von 190, 210 bzw. 260 km durch die Landschaft der Schwäbischen Alb.

Den Ottenbacher Silvesterlauf über Distanzen von 10 und 6,5 Kilometern veranstaltet jährlich an Silvester der TSV Ottenbach.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ottenbach besitzt keinen Bahnhof, ist jedoch über die Buslinie 6, die mehrere Haltestellen in Ottenbach anfährt, in das Filsland-Busnetz integriert. Als Gemeinde im teilintegrierten VVS-Landkreis Göppingen ist auch die Gemeinde Ottenbach Teil des VVS.

Bildung

In Ottenbach gibt es eine Grundschule, alle weiterführenden Schulen findet man in umliegenden Gemeinden oder Städten. Eine Haupt- mit Werkrealschule befindet sich in Salach, Realschulen und Gymnasien in Eislingen und Göppingen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

Weblinks

 Commons: Ottenbach (Württemberg)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Ottenbach in der Beschreibung des Oberamts Göppingen von 1844 – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 308–309
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Ottenbach.
  4. Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart
  5. Eberhard Gönner und Heinz Baruda: „Wappenbuch des Landkreises Göppingen“, Herausgegeben vom Landkreis Göppingen und der Archivdirektion Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1966

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ottenbach (Württemberg) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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