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Ostereistedt


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Samtgemeinde: Selsingen
Höhe: 29 m ü. NHN
Fläche: 28,5 km²
Einwohner: 907 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27404
Vorwahl: 04285
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 036
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 8
27446 Selsingen
Bürgermeister: Ulrike Ringen (WG-O)
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Ostereistedt (sprich: Oster-Eistedt) ist eine niedersächsische Gemeinde in der Samtgemeinde Selsingen, Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.

Geografie

Lage

Ostereistedt liegt zwischen Hamburg und Bremen, nördlich der Bundesautobahn A1, genau auf der Wasserscheide zwischen Weser und Elbe.

Gemeindegebiet

Die Gemeinde erstreckt sich auf einer Fläche von 28,5 km². Sie ist stark landwirtschaftlich geprägt.

Geschichte

Ostereistedt besteht aus den Ortsteilen Ostereistedt und Rockstedt und gehört zur Samtgemeinde Selsingen.

Der Name von Rockstedt kann verschieden gedeutet werden. Die eine Variante besagt, dass der Name auf ein Kolk- oder Wodansrabendorf hinweist.(von de Rood = Kolkrabe) Andererseits könnte der Name auch eine Roggen- oder Fruchtstätte bezeichnen.[2] Urkundlich wurde Rockstedt zum ersten Mal 1153 erwähnt, dessen Name als Rocstede erwähnt und als Kolkrabendorf (von Rook = Kolkrabe) begriffen wurde.

Der Name Ostereistedts ist nicht mehr eindeutig zu klären, er könnte aber wahrscheinlich auf „Eichenstätte“ zurückzuführen sein,[3] aber genau so auf einen Siedler namens Eike (Eckehard) als gemeinsame Wurzel von Oster Eystedte und Wester Eystede (letzteres heute Rhadereistedt).[4] Es liegt genau auf der Wasserscheide zwischen Elbe und Weser. Das Wasser im nördlichen Teil fließt über Gräben und Bäche in Hamme und Weser. Das Wasser im südlichen Teil fließt über Bade und Oste in die Elbe.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurde die Nachbargemeinde Rockstedt eingegliedert.[5]

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 895 Einwohner (mit Rockstedt, ohne Rockstedt 545 Einwohner)[5]
  • 1970: 919 Einwohner (mit Rockstedt, ohne Rockstedt 534 Einwohner)[5]
  • 1996: 966 Einwohner
  • 1999: 976 Einwohner
  • 2004: 971 Einwohner
  • 2011: 941 Einwohner

(ab 1996 jeweils am 31. Dezember)

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat einschließlich des Bürgermeisters neun Mitglieder:

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Wappen

Blasonierung: Das Wappen zeigt im goldenen Grund durch einen grünen schräglinken Wellenbalken geteilt im oberen Feld einen schwarzen Raben und im linken unteren Feld drei kranzartig verbundene grüne Eichenblätter mit je einer Eichel.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Osterhasen-Postamt

Genau, wie sich in Himmelpfort in Brandenburg und Himmelpforten in Niedersachsen je ein Weihnachtspostamt befindet, gibt es in Ostereistedt so etwas wie eine Osterhasenzentrale. Kinder können "Hanni Hase, Am Waldrand 12" Briefe und E-Mails schicken. Des Weiteren findet jährlich am Ostersonntag ein Programm statt.[6][7]

Bauwerke

Das „Eckes Hus“ ist das einzige noch erhaltene Rauchhaus im Landkreis Rotenburg. Es wurde im Jahre 1564 erbaut.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ostereistedt liegt westlich von Zeven an der Landesstraße Richtung Bremerhaven. Durch Zeven verläuft die Bundesstraße B 71. Diese kreuzt südlich von Zeven an der Anschlussstelle Bockel (49) die Autobahn A1 Hamburg - Bremen.

Der Haltepunkt Ostereistedt lag an der Bahnstrecke Wilstedt–Tostedt. Diese ist stillgelegt.

Weblinks

 Commons: Ostereistedt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014  (Hilfe dazu).
  2. Dorfgeschichte
  3. Ostereistedt auf der Website der Samtgemeinde Selsingen
  4. Dorfgeschichte-Einmal anders gesehen
  5. 5,0 5,1 5,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 242.
  6. Dorfgeschichte
  7. Hanni Hase im Internet

Kategorien: Ort an der Oste | Ort im Landkreis Rotenburg (Wümme) | Ort in der Stader Geest | Ostereistedt | Gemeinde in Niedersachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ostereistedt (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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