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Osburger Hochwald


Der Osburger Hochwald liegt südöstlich des Osburger Hunsrücks und hat eine Größe von 75 Quadratkilometern. Er bildet mit dem Schwarzwälder Hochwald den Hochwald im Hunsrück (südwestlicher Teil des Rheinischen Schiefergebirges) in Rheinland-Pfalz. Das Gebiet gehört zum Naturpark Saar-Hunsrück. Nordöstlich des Hochwaldes schließen sich Idarwald und Soonwald an.

Am Fuße des Rösterkopfs entspringt die Ruwer, ein rechter Nebenfluss der Mosel. Durch den Osburger Hochwald verläuft die Wasserscheide zwischen Mosel (Feller Bach, Ruwer) und Saar (Wadrill/Prims). Durch den Osburger Hochwald führen neben Gemeinde-, Kreis- und Landesstraßen die Bundesautobahn 1. An verschiedenen markanten Punkten im Wald befinden sich Anfahrpunkte für Rettungsfahrzeuge.

Die Mundart Hohwäller gehört zur Moselfränkischen Dialektgruppe.

Landschaftsraum

Der Höhenzug des Osburger Hochwaldes ist fast vollständig bewaldet. Er wird durch mehrere, teilweise tief eingeschnittene Kerbtäler zerschnitten. Die höchsten Erhebungen sind der Rösterkopf (708 m) bei Osburg und die Hohe Wurzel (669 m) bei Beuren (Hochwald). Nach Nordosten senkt sich der Höhenrücken auf etwa 490 m über NN und nach Südwesten (Ruwertal) auf etwa 390 m über NN. Den überwiegenden Teil des Landschaftsraums nehmen Misch- und Nadelwälder ein. Auch Buchenwälder stocken auf den sandigen Quarzit-Böden. Im Süden und Westen sind Niederwälder erhalten. Die flachgründigen Böden sind dort an den Hängen zum Ruwertal durch Vorkommen von Trockenwald charakterisiert. In den Hangmulden an der Grenze von Quarzit und Tonschiefer treten zahlreiche Quellbäche aus. Hier sind einzelne Bruch- oder Moorwälder erhalten. Die Offenlandbereiche liegen meist im Umfeld der wenigen Siedlungsflächen und werden überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Zu diesen Bereichen gehören auch Magerwiesen, Borstgrasrasen und Feuchtwiesen.[1]

Wanderwege

Mehrere ausgeschilderte Wanderwege führen durch den Osburger Hochwald. Der Hauptwanderweg ist mit OH gekennzeichnet.

Um das Waldgebiet herum führt der Große Rundweg (Kennzeichnung GR), der eine Länge von 76 Kilometern hat und 1722 Höhenmeter überwindet. Am Weg liegen der Keller Stausee, die Freizeitanlage am Flonterbach bei Schillingen, die Ruwer, die Freizeitanlage am Holzerather Weiher, das Kulturdenkmal Drei Mörder, die Riveristalsperre, das Kleine Dhrontal mit dem Wildfreigehege Bescheider Mühle sowie die Freizeitanlage an der Fischerhütte bei Beuren. Die Orte Kell am See, Reinsfeld, Hinzert-Pölert, Beuren, Bescheid, Lorscheid, Farschweiler, Osburg, Riveris, Bonerath, Holzerath, Schöndorf, Hinzenburg, Lampaden, Paschel, Vierherrenborn, Zerf, Mandern, Heddert und Schillingen grenzen an den Weg.[2]

Der Rösterkopf-Rundwanderweg (Kennzeichnung RR) hat eine Länge von 10,5 Kilometern und überwindet 193 Höhenmeter. Am Weg liegen die Ruwerquelle, der Knüppeldamm über das Quellmoor Weyrichsbruch am Ellersbach, das Quellgebiet des Grindelbaches und die Edrieshütte des Alpenvereins Sektion Trier an der Edriesbachquelle. Wanderparkplätze liegen in den Ortsrandlagen von Reinsfeld, Kell am See und Holzerath.[3]

Die sechs Themenwanderwege Gewässerprojekt Ruwer und Nebenbäche sind als Rundwanderwege ausgeschildert und tragen die Bezeichnungen RuT1 bis RuT6.[4]

Geschichte

Zeugnisse aus der Megalithkultur (2.–3. Jahrtausend v. Chr.) sind der Menhir von Farschweiler, der Menhir von Bescheid, der Stein von Beuren, das Hünengrab bei Bonerath/Holzerath und andere. Aus keltischer Zeit (1. Jahrtausend v. Chr.) stammen etliche Hügelgräber. In römischer Zeit (1.–4. Jahrhundert n. Chr.) entstanden zahlreiche Einzelgehöfte nebst Badeanlagen und Gräberfeldern. Eine römische Straße führte von Trier in Richtung Hermeskeil. Die keltische Sprache der Treverer wurde noch bis ins 4. Jahrhundert gesprochen (s. Hieronymus).

Literatur

Einzelnachweise

  1. naturschutz.rlp.de
  2. www.wanderkompass.de
  3. www.wanderkompass.de
  4. GPS-Tracks der Themenwanderwege RuT 1 bis 6

Weblinks

 Commons: Osburger Hochwald  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Osburger Hochwald (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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