Ortsraum - LinkFang.de





Ortsraum


Als Ortsraum wird in der Physik der Raum bezeichnet, der zur Beschreibung des Ortsfreiheitsgrads eines physikalischen Systems (z. B. ein Teilchen, mehrere Teilchen, Feld, Körper, Kristallgitter) benutzt wird.

Im Falle eines einzigen Teilchens oder eines Felds ist der Ortsraum der gewöhnliche dreidimensionale Euklidische Raum, der mit dem Raum übereinstimmt, den wir Menschen mit unseren Sinnen erfahren und in dem wir uns fortbewegen. Im Falle von mehreren Teilchen, einem Körper oder einem Kristallgitter kann es sich auch um höherdimensionale euklidische Räume handeln.

Teilraum des Phasenraumes

Viele physikalische Systeme haben neben ihren Ortsfreiheitsgraden noch weitere Freiheitsgrade (wie Geschwindigkeit, Impuls oder Spin), die in zusätzlichen Räumen beschrieben werden, z. B. der Impuls im Impuls-(oder Geschwindigkeits)raum. So hat ein Elektron einen Orts- und einen Spinfreiheitsgrad, seine Beschreibung nur im Ortsraum ist daher unvollständig.

In der Mechanik und Statistischen Physik wird der Zustand eines Systems vollständig durch einen Punkt im Phasenraum festgelegt. Dieser ist das kartesische Produkt aus Orts- und Impulsraum.[1][2] Quantenmechanische Zustände (wie obiges Elektron im Atom) werden allgemein in Produkträumen aus Hilberträumen beschrieben.

Frequenzraum als Alternative

Manche physikalische Systeme können gleichwertig in verschiedenen Räumen beschrieben werden. Die Betrachtungsweise hängt nur mit der Problemstellung zusammen, so ist die technische Bearbeitung bestimmter Fragestellungen in einem der beiden Räume oft einfacher:

Einzelnachweise

  1. Dieter Meschede: Gerthsen Physik. . Springer DE, 19 August 2003, ISBN 978-3-540-02622-8, S. 247– (Zugriff am 31 January 2013).
  2. Mechanik: Eine Einführung in Experiment und Theorie. . Springer DE, 15 September 2004, ISBN 978-3-540-21666-7, S. 67– (Zugriff am 31 January 2013).
  3. Florian Scheck: Theoretische Physik 3: Klassische Feldtheorie. Von Der Elektrodynamik Zu Den Eichtheorien. . Springer DE, 2005, ISBN 978-3-540-23145-5, S. 221– (Zugriff am 31 January 2013).
  4. Gernot Münster: Quantentheorie. . Walter de Gruyter, 31 January 2010, ISBN 978-3-11-021528-1, S. 23– (Zugriff am 31 January 2013).
  5. Charles Kittel: Einführung in die Festkörperphysik. . Oldenbourg Verlag, 2006, ISBN 978-3-486-57723-5, S. 35– (Zugriff am 31 January 2013).

Kategorien: Physik

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ortsraum (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.