Oribis - LinkFang.de





Oribis


Oribis

Systematik
Unterordnung: Wiederkäuer (Ruminantia)
ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Antilopinae
Tribus: Gazellenartige (Antilopini)
Gattung: Oribis
Wissenschaftlicher Name
Ourebia
Laurillard, 1842

Die Oribis (Ourebia) sind eine in Afrika verbreitete Gattung der Gazellenartigen.

Merkmale

Oribis erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 66 Zentimeter und wiegen bis zu 20 Kilogramm. Die Hörner besitzen eine Länge von 18 Zentimeter.[1]

Das Haarkleid der Oribis ist oberseits rötlichbraun und unterseits weiß; an der Kehle befindet sich ein heller Fleck. Sie haben einen verhältnismäßig langen Hals, kleinere Ohren als das Steinböckchen und einen auffallenden, kurzen, an der Spitze schwarzen Schwanz. Männliche Tiere tragen kurze, gerade, teilweise geringelte Hörner.

Verbreitung

Das große Verbreitungsgebiet der Oribis umfasst nahezu alle afrikanischen Savannen südlich der Sahara, ist aber insgesamt sehr zersplittert. Sie können in folgenden Naturschutzgebieten gefunden werden: Giant’s Castle, Chobe, Kafue, Südluangwa, Upemba, Serengeti, Akagera, Kidepo, Murchison Falls und Mt. Elgon.

Oribis kommen als Grasfresser nur in offenen, mit kurzen Gräsern bestandenen Gegenden vor. Höhere Sträucher müssen im Habitat vorhanden sein, um die notwendige Deckung zu bieten.

Lebensraum

Die Oribis leben in kleinen Gruppen von zwei bis sieben Tieren, die aus einem ausgewachsenen Männchen sowie einigen Weibchen und Jungtieren bestehen. Gemeinschaftliche Kothaufen stecken das Revier ab. Bei Störungen geben sie einen schrillen Pfiff ab, rennen ein Stück davon, drehen sich dann um und beobachten die Ursache der Störung. Bei Gefahr kann man beobachten, wie sie mit steifen Beinen emporschnellen und dabei ihren schwarzen Schwanz aufstellen.

Arten

Bedrohung und Schutz

Wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches werden diese Antilopen in zahlreichen Regionen Afrikas intensiv bejagt. Während die Gattung insgesamt nicht gefährdet ist, sind die Bestände regional stark geschrumpft. So sind einige Populationen des Serengeti-Oribi (Ourebia hastata) durch die Verfolgung bereits ausgestorben. Die somalischen Vertreter der Art werden von der IUCN als gefährdet eingestuft.

Literatur

  • Colin Groves und Peter Grubb: Ungulate Taxonomy. Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. S. 108–280)
  • Colin P. Groves und David M. Leslie Jr.: Family Bovidae (Hollow-horned Ruminants). In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World. Volume 2: Hooved Mammals. Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S. 444–779
  • C. A. Spinage: The Natural History of Antelopes. Croom Helm, London 1986, ISBN 0-7099-4441-1.

Weblinks

 Commons: Bleichböckchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege

  1. Spigane, S. 194

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Oribis (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.