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Ohrekreis


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten (Stand 2007)
Bestandszeitraum: 1994–2007
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz: Haldensleben
Fläche: 1.493,61 km²
Einwohner: 113.438 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: OK
Kreisschlüssel: 15 3 62
Kreisgliederung: 81 Gemeinden
Landrat: Thomas Webel (CDU)
}
Kreistagswahl 2004[1]
Wahlbeteiligung: 44,7 % (1999: 50,9 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,8 %
16,6 %
16,2 %
9,3 %
8,2 %
3,5 %
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1999
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Der Ohrekreis war ein Landkreis im Nordwesten des Landes Sachsen-Anhalt. Am 1. Juli 2007 wurde er im Rahmen der Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt mit dem Bördekreis zum neuen Landkreis Börde zusammengelegt. Nachbarkreise waren im Norden der Altmarkkreis Salzwedel und der Landkreis Stendal, im Osten der Landkreis Jerichower Land, im Süden die kreisfreie Stadt Magdeburg und der Bördekreis und im Westen der niedersächsische Landkreis Helmstedt sowie im Nordwesten der Landkreis Gifhorn.

Geographie

Das Gebiet des Ohrekreises lag in der Magdeburger Börde und der Colbitz-Letzlinger Heide. Der Landkreis war benannt nach dem Fluss Ohre, der parallel zum Mittellandkanal von Westen nach Osten durch das Kreisgebiet floss und in die Elbe mündete. Im Westen floss auch der Fluss Aller durch den Landkreis.

Wirtschaft

Als Teil der Magdeburger Börde wurde das Kreisgebiet vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Rund um Magdeburg und Haldensleben entstanden große Gewerbeparks, insbesondere in der Nähe der Autobahn A2.

Verkehr

Durch das Kreisgebiet verliefen sowohl Autobahn- (A2 und A14) als auch Eisenbahnverbindungen, die die Landeshauptstadt Magdeburg berührten. Ferner verlief durch das Kreisgebiet der Mittellandkanal. Der Großraum Magdeburg war durch die S-Bahn Magdeburg an die Landeshauptstadt angebunden.

Geschichte

Der Landkreis entstand 1994 durch Vereinigung der Landkreise Haldensleben und Wolmirstedt. Hinzu kamen noch einige Gemeinden des Kreises Klötze. Erster und einziger Landrat des neuen Kreises wurde der ehemalige Landrat des Landkreises Wolmirstedt, Thomas Webel (CDU).

1680–1806 entsprach das heutige Kreisgebiet ungefähr dem brandenburgischen Holzkreis.

Bei der Kreisreform 2007 wurde der Ohrekreis mit seinem südlichen Nachbarn, dem Bördekreis, zusammengelegt. Der Name des neuen Kreises ist Landkreis Börde.

Wappen

Blasonierung: „Schräglinksgeteilt durch Wellenschnitt Rot über Silber, oben ein fünfblättriger silberner Buchenzweig, unten ein blauer Wellenschräglinksbalken.“

Die Genehmigung des Wappens erfolgte am 11. Mai 1995.

Der blaue Wellenschräglinksbalken symbolisiert das Flüsschen Ohre, das sich quer durch das Kreisgebiet schlängelt, die drei Städte Oebisfelde, Haldensleben und Wolmirstedt kreuzt und dem Landkreis seinen Namen gab. Der Buchenzweig steht für die großen Buchenwaldungen des Flechtinger Höhenzuges. Die Kreisfarben rot-weiß sind von den Farben des Erzbistums bzw. Herzogtums Magdeburg abgeleitet, zu dem der überwiegende Teil des Ohrekreises gehörte.

Städte und Gemeinden

(Einwohner am 31. Dezember 2006)

Einheitsgemeinden

Verwaltungsgemeinschaften Modell Gemeinsames Verwaltungsamt mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Verwaltungsgemeinschaft
** Sitz einer Außenstelle der Verwaltungsgemeinschaft
*** Sitz eines Bürgerbüros der Verwaltungsgemeinschaft
  1. Angern (1.337)
  2. Bertingen (197)
  3. Born (239)
  4. Burgstall (644)
  5. Colbitz (3.419)
  6. Cröchern (282)
  7. Dolle (571)
  8. Glindenberg (1.346)
  9. Heinrichsberg (381)
  10. Hillersleben (844)
  11. Loitsche (679)
  12. Mahlwinkel (613)
  13. Neuenhofe (774)
  14. Rogätz * (2.219)
  15. Sandbeiendorf (280)
  16. Wenddorf (117)
  17. Zielitz *** (2.013)
  1. Ackendorf (418)
  2. Bebertal (1.653)
  3. Bornstedt (459)
  4. Eichenbarleben (1.169)
  5. Groß Santersleben (1.050)
  6. Hermsdorf (1.601)
  7. Hohenwarsleben (1.577)
  8. Irxleben * (2.370)
  9. Niederndodeleben (4.204)
  10. Nordgermersleben ** (921)
  11. Ochtmersleben (571)
  12. Rottmersleben (749)
  13. Schackensleben (715)
  14. Wellen (1.267)
  1. Alleringersleben (449)
  2. Altenhausen (369)
  3. Bartensleben (344)
  4. Beendorf (968)
  5. Behnsdorf (657)
  6. Belsdorf (196)
  7. Böddensell (243)
  8. Bregenstedt (549)
  9. Bülstringen (788)
  10. Döhren (220)
  11. Eimersleben (480)
  12. Emden (298)
  13. Erxleben ** (1.300)
  14. Eschenrode (174)
  15. Everingen (184)
  16. Flechtingen * (1.805)
  17. Hakenstedt (577)
  18. Hödingen (277)
  19. Hörsingen (625)
  20. Ivenrode (510)
  21. Morsleben (348)
  22. Ostingersleben (269)
  23. Schwanefeld (287)
  24. Seggerde (102)
  25. Siestedt (588)
  26. Süplingen (1.026)
  27. Uhrsleben (476)
  28. Walbeck (806)
  29. Weferlingen, Flecken ** (2.313)
  1. Berenbrock (284)
  2. Bösdorf (461)
  3. Calvörde, Flecken ** (1.777)
  4. Dorst (174)
  5. Eickendorf (200)
  6. Etingen (512)
  7. Grauingen (157)
  8. Kathendorf (267)
  9. Klüden (299)
  10. Mannhausen (285)
  11. Oebisfelde, Stadt * (7.295)
  12. Rätzlingen (790)
  13. Velsdorf (197)
  14. Wegenstedt (398)
  15. Wieglitz (191)
  16. Zobbenitz (344)

Verwaltungsgemeinschaft Modell Trägergemeinde

  1. Farsleben (966)
  2. Wolmirstedt, Stadt * (10.369)

Gebietsveränderungen

Seit 1995 fanden im Ohrekreis viele Gebietsveränderungen statt.

Von den ursprünglich 11 Verwaltungsgemeinschaften bestanden bei der Auflösung des Landkreises noch 5 Verwaltungsgemeinschaften. In der gleichen Zeit blieb die Anzahl der Gemeinden konstant.

Änderungen bei Verwaltungsgemeinschaften

Namensänderungen

  • von Calvörde zu Flecken Calvörde (16. April 2002)

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1994 wurde dem Landkreis das Unterscheidungszeichen OK zugewiesen. Es wurde im Landkreis Börde bis zum 30. September 2007 ausgegeben. Dort ist es seit dem 27. November 2012 wieder erhältlich.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw04/erg/kreis/kw.15362.ergtab.frame.html

Kategorien: Aufgelöst 2007 | Ehemaliger Landkreis in Sachsen-Anhalt | Ehemalige Verwaltungseinheit (Landkreis Börde) | Gegründet 1994

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ohrekreis (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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