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Oderaue


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde, für das gleichnamige Naturschutzgebiet siehe Oderaue (Naturschutzgebiet).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-OderlandVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Amt: Barnim-Oderbruch
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 65,91 km²
Einwohner: 1605 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16259
Vorwahl: 033457
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 371
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Freienwalder Straße 48
16269 Wriezen
Bürgermeister: Bodo Schröder
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Oderaue ist eine Gemeinde des Amtes Barnim-Oderbruch im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg.

Geografie

Die Gemeinde liegt im nördlichen Teil der Landschaft Oderbruch unmittelbar östlich von Bad Freienwalde (Oder).

Gemeindegliederung

Die Gemeinde gehört zum Amt Barnim-Oderbruch und besteht aus sieben Ortsteilen[2]:

  • Altreetz
  • Wustrow, bestehend aus den bewohnten Gemeindeteilen Altwustrow, Neuwustrow und Ferdinandshof
  • Mädewitz, bestehend aus den bewohnten Gemeindeteilen Neumädewitz, Altmädewitz und Neukietz
  • Neuküstrinchen, bestehend aus den bewohnten Gemeindeteilen Neuküstrinchen und Neuranft
  • Zäckericker Loose, bestehend aus den bewohnten Gemeindeteilen Zäckericker Loose und Zollbrücke
  • Neurüdnitz, bestehend aus den bewohnten Gemeindeteilen Neurüdnitz, Spitz, Bienenwerder und Am Bahnhof
  • Neureetz, bestehend aus den bewohnten Gemeindeteilen Neureetz (1952 entstanden aus dem Zusammenschluss von Adlig Reetz und Königlich Reetz[3]) und Croustillier

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 489 mm. Die Niederschlagsmenge liegt im unteren Zwanzigstel der in Deutschland erfassten Werte. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni (2,3-mal mehr als im Februar).

Geschichte

Die Gemeinde Oderaue entstand am 26. Oktober 2003 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Neurüdnitz, Neuküstrinchen und Neureetz.[4] Die Gemeinden Altreetz und Zäckericker Loose wurden am gleichen Tag per Gesetz eingegliedert.[5] Während der heutige Ortsteil Mädewitz 1818 bis 1952 zum Landkreis Oberbarnim gehörte[6], war das übrige Gemeindegebiet bis 1945 Teil des Landkreises Königsberg Nm.[7] in der Neumark. Es wurde nach Festlegung der Oder-Neiße-Grenze an den Landkreis Oberbarnim angegliedert.

Die 1892 eröffnete Strecke der Wriezener Bahn mit den Bahnhöfen Altmädewitz, Alt Reetz und Neu Rüdnitz führte durch das heutige Gemeindegebiet. Das Gleis auf dem Streckenabschnitt zwischen Wriezen und der Oder wurde 1945 als Reparationsleistung demontiert, im Zusammenhang mit dem Neuaufbau der gesprengten Oderbrücke aber um 1955 wieder aufgebaut. 1957 wurde der Personenverkehr zwischen Wriezen und Neu Rüdnitz wieder aufgenommen. Die letzten Personenzüge verkehrten 1982. Die Strecke blieb aber weiterhin für militärische Zwecke betriebsbereit. Um 2000 wurde die Strecke abgebaut, im Jahr 2005 auf der Trasse ein asphaltierter Radweg angelegt. Die Europabrücke Neurüdnitz–Siekierki (deutsch: Zäckerick) ist die längste Brücke über die Oder. Der Viadukt besteht aus zwei hintereinanderstehenden Brücken von je 330 Metern Länge.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
2003 1889
2004 1881
2005 1848
2006 1811
2007 1799
2008 1792
2009 1722
Jahr Einwohner
2010 1706
2011 1714
2012 1699
2013 1685
2014 1657

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[8][9], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung besteht aus zwölf Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister.

  • Unabhängige Wählergemeinschaft 8 Sitze
  • Weitblick Oderaue 4 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[10]

Bürgermeister

Bodo Schröder wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 bei einer Wahlbeteiligung von 57,5 % erneut für eine Amtszeit von fünf Jahren[11] gewählt.[12]

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmale in Oderaue stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Oderaue vom 29. Januar 2009 PDF
  3. Adlig Reetz und Königlich Reetz. Website des Amtes Barnim-Oderbruch, abgerufen am 4. Juli 2011
  4. Bildung einer neuen Gemeinde Oderaue. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 19. Februar 2003. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 14. Jahrgang, Nummer 9, 5. März 2003, S.276 PDF
  5. Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.82, geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr.10, S.187)
  6. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Landkreis Oberbarnim. gemeindeverzeichnis.de, abgerufen am 4. Juli 2011
  7. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Landkreis Königsberg (Neumark). gemeindeverzeichnis.de, abgerufen am 4. Juli 2011
  8. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland . S. 30–33
  9. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  10. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  11. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks

 Commons: Oderaue  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Oderaue | Gemeinde in Brandenburg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Oderaue (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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