Oberwang - LinkFang.de





Oberwang


Oberwang
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 38,83 km²
 :
Höhe: 573 m ü. A.
Einwohner: 1.657 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 4882
Vorwahl: 06233
Gemeindekennziffer: 4 17 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Oberwang 90
4882 Oberwang
Website: www.oberwang.at
Politik
Bürgermeister: Matthias Hausleithner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
13
6
13 
Lage der Gemeinde Oberwang im Bezirk Vöcklabruck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Oberwang ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Salzkammergut mit 1657 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde gehörte bis 1. Juli 2013 zum Gerichtsbezirk Mondsee, seither zum Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Geografie

Oberwang liegt auf 573 m Höhe im Salzkammergut. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,6 km, von West nach Ost 9,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 38,7 km², 62,8 % der Fläche sind bewaldet, 32,% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Durch das Gemeindegebiet verläuft eine Talwasserscheide, nördlich davon fließt der Ruezingbach zur Dürren Ager, südlich davon die Wangauer Ache in einem Bogen zum Mondsee.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Gessenschwandt (190)
  • Grossenschwandt (278)
  • Oberaschau (245)
  • Oberwang (566)
  • Radau (158)
  • Traschwandt (198)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Oberaschau und Oberwang.

Wappen

Blasonierung: „Gespalten; rechts in Grün eine silberne, aufrechte, rechte Hirschstange, links in Silber ein grüner Palmzweig.“

Die Gemeindefarben sind Weiß-Grün.
Die Hirschstange im 1979 verliehenen Gemeindewappen gilt als Hinweis auf die Bedeutung der Jagd im Rahmen der Wald- und Forstwirtschaft in dieser Gemeinde, während der Palmzweig als Attribut des Pfarrpatrons St. Kilian für die frühe Christianisierung dieses Gebietes um das 748 gegründete Benediktinerkloster Mondsee steht.

Geschichte

Im Jahre 951 wird anlässlich einer Waldschenkung an das Kloster Mondsee der Ortsname „Oberwang“ erstmals urkundlich erwähnt.

Am 15. Januar 1145 wird der Klostervorsteher, Abt Chunrad Bosinlother von Mondsee, nachdem er den Kirchendienst in der Pfarrkirche zu Oberwang versehen hatte, ermordet. Der Leichnam wurde am Tatort verscharrt. An der Stelle, wo Chunrad von seinen Mördern eingegraben wurde, hat eine Wasserquelle den Leichnam herausgebracht. An dieser Stelle befindet sich heute der „Konradbrunnen“.

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Politik

Bürgermeister ist Matthias Hausleitner von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1443 Einwohner, 2001 1572 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberwang
  • Die Pfarrkirche Oberwang ist dem hl. Kilian geweiht. Der Hochaltar (1707–1708) von Meinrad Guggenbichler stellt die Ermordung des hl. Kilian dar.
  • Die Konradkirche aus dem Jahr 1470 ist dem hl. Martin geweiht. Der Altar wurde vermutlich von Hans Waldburger geschaffen. In der Kirche ist jenes Brett zu sehen, auf dem der ermordete Abt Konrad verbrannt werden sollte. Die künstlerische Ausstattung der Kirche mit Glasfenstern und Grabkapellen mit Fresken stammt von der Künstlerin Lydia Roppolt, deren Anliegen die Erhaltung und Ausgestaltung der Konradkirche war.
  • Oberwang ist der Heimatort des Fidelen Bauern. Die gleichnamige Operette wurde von Leo Fall aufgrund einer Begegnung mit dem „fidelen“ Bauern - Josef Schossleitner - komponiert.
  • Im Sommer 2008 wurde der Themenweg Lebensroas eröffnet.

Weblinks

 Commons: Oberwang  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften

Kategorien: Ort im Salzkammergut | Salzkammergut-Berge | Ort im Bezirk Vöcklabruck | Oberwang | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Oberwang (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.