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Obertiefenbach (Taunus)


Dieser Artikel behandelt die rheinland-pfälzische Gemeinde Obertiefenbach. Obertiefenbach ist auch ein Ortsteil der hessischen Gemeinde Beselich, siehe Obertiefenbach (Beselich).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Nastätten
Höhe: 350 m ü. NHN
Fläche: 5,77 km²
Einwohner: 394 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56357
Vorwahl: 06772
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 104
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 1
56355 Nastätten
Webpräsenz: www.vgnastaetten.de
Ortsbürgermeister: Michael Häuser
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Obertiefenbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nastätten an.

Geographie

Obertiefenbach liegt in der Landschaft des Einrich im Taunus.

Geschichte

Obertiefenbach gehörte zur Niedergrafschaft Katzenelnbogen und war dem Amt Reichenberg und dem Gericht Buch unterstellt.[2]

Von 1806 bis 1813 stand das Gebiet unter französischer Verwaltung. Nach dem Wiener Kongress (1815) wurde die Region und damit auch Obertiefenbach aufgrund eines Tauschvertrages 1816 dem Herzogtum Nassau zugeordnet. Infolge des sogenannten Deutschen Krieges wurde das Herzogtum Nassau 1866 vom Königreich Preußen annektiert.

Seit 1946 ist Obertiefenbach Teil des damals neugeschaffenen Landes Rheinland-Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Obertiefenbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen

Das Wappen wurde am 12. Mai 1989 durch die Bezirksregierung Koblenz genehmigt.

Das schräg liegende Balkenkreuz und die vier kleinen Kreuze sind dem Wappen der Herren von Merenberg entnommen. Hartrad von Merenberg und Frau Irmgard schenkten nach einer durch den Erzbischof von Trier bestätigten Urkunde aus dem Jahre 1163 die Zehntabgabe zu Obertiefenbach, Brusterbach (Hof Spriestersbach) und Bettendorf dem Kloster Arnstein. Der silberne Wellenbalken steht symbolisch für den Bachlauf, dem die Gemeinde teils ihren Namen verdankt und der Wachturm weist auf den Limes hin. Reste dieser römischen Befestigungsanlage sind noch heute in der Gemarkung Obertiefenbach zu sehen.

Das Gold und Blau entspricht den Farben des Merenberger Wappens und des Nassauer Landes. Die Farbe Silber wurde zusätzlich für die symbolische Darstellung des Bachlaufes verwendet.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Obertiefenbach (Taunus)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Helfrick Bernhard Wenck: Hessische Landes Geschichte: Mit Urkundenbuch, Band 1, 1783, S. LIV (Google Books )
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Obertiefenbach (Taunus) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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