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Oberraden


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Oberraden im Westerwald. Oberraden ist auch ein Teil der Gemeinde Fischbach-Oberraden in der Eifel. Für den Stadtteil der westfälischen Stadt Bergkamen siehe Oberaden.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: NeuwiedVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Rengsdorf
Höhe: 350 m ü. NHN
Fläche: 4,33 km²
Einwohner: 618 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 143 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56587
Vorwahl: 02634
Kfz-Kennzeichen: NR
Gemeindeschlüssel: 07 1 38 054
Adresse der Verbandsverwaltung: Westerwaldstraße 32–34
56579 Rengsdorf
Webpräsenz: www.oberraden.de
Ortsbürgermeister: Achim Braasch
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Oberraden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rengsdorf an.

Geographie

Der Ort liegt im Naturpark Rhein-Westerwald nördlich von Rengsdorf. Zur Gemeinde Oberraden gehört der Ortsteil Niederraden.

Geschichte

Der Ort Oberraden wurde erstmals 1139 in einer Bestätigungsurkunde des Papstes Innozenz II. mit der Bezeichnung „Hadenhagen“ als Besitztum der Abtei Laach erwähnt. Im Jahre 1147 wurde der Hof zu Niederraden erstmals von Papst Eugen III. als Laacher Eigentum erwähnt. Der Ort begegnet fortan unter wechselnden Schreibweisen: Adinhan, Adenhan, Adenhayn, Adenowe, Hadenhaga und Hadenhagen. Die Herren von Aden gaben dem Ort auch den Namen (Ober-Aden). Der Laacher Abt Fulbert (1152–1177) übergab 1155 den Ort Folcholderoth (Wüstung bei Anhausen) dem Ruthard von Adenhagen (Oberraden), mit dem sich bereits der Ortsadel (derer von Aden) herausgebildet hatte. Die Hofleute in Hadenhagen werden künftig häufiger angetroffen, wenn durch die Herrschaft das sogenannte Kindgedinge (Aufteilung der Kinder) vollzogen wird. Hen von Oberraden nennt sich 1475 einen Frei-Schultheiß. Die wiedischen Grafen bemächtigten sich in der Zeit der Reformation der Besitzungen in und um Oberraden/Niederraden. Die Einwohner befreien sich in der Mitte des 18. Jahrhunderts von der Leibeigenschaft, dies mit dem Verweis auf die zurückliegende Kastor-Höferschaft. Ab 1815 ist die Grundherrschaft Ober- und Niederraden preußisch.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberraden, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 214
1835 299
1871 315
1905 373
1939 322
Jahr Einwohner
1950 364
1961 410
1970 416
1987 500
2005 666

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Oberraden besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Grün eine silberne Wellenleiste nach links, unten ein schwarzer Dreiberg, belegt mit silberner Pflugschar und daraus wachsend links ein kugelförmiger Baum, oben ein goldenes, achtspeichiges Rad.“

Das Rad in der Wappendarstellung ist nicht als Hinweis auf die Landwirtschaft zu verstehen, sondern ist abgeleitet vom Wappen der Herren zu ObeR-ADEN. Die silberne Wellenleiste symbolisiert die Aubach, die östlich durch Oberraden fließt. Der Baum auf dem Wappen ist eine ca. 160 jahre alte Kugeleiche im Aubachtal. Sie steht auf dem Gebiet der ehemaligen Knochenmühle.

Gebietsreform 1974

Im Rahmen der mit Wirkung vom 17. März 1974 ausgeführten Gebietsreform in Rheinland-Pfalz wurden mit diesem Datum die bis dahin selbständigen Gemeinden Niederraden und Oberraden zusammengeschlossen.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Westlich der Gemeinde verläuft die B 256, die von Neuwied nach Altenkirchen führt. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Neuwied an der A 3. Der nächstgelegene ICE-Bahnhof ist in Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.

Literatur

  • Albert Hardt, Heinrich Beyer u.a,: Urkundenbuch zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien, 1860/2007, 5 Bände
  • Albert Hardt: Im Wiedischen Land, Rengsdorf 1989, Seite 436–456

Weblinks

 Commons: Oberraden  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 191 (PDF; 2,6 MB)

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Oberraden (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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