Obernheim-Kirchenarnbach - LinkFang.de





Obernheim-Kirchenarnbach


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: SüdwestpfalzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Thaleischweiler-Wallhalben
Höhe: 394 m ü. NHN
Fläche: 8,62 km²
Einwohner: 1706 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 198 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66919
Vorwahlen: 06371, 06375
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 219
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 52
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Webpräsenz: www.vgtw.de
Ortsbürgermeister: Andreas Traub (CDU)
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Die Ortsgemeinde Obernheim-Kirchenarnbach liegt im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben an.

Geographie

Obernheim-Kirchenarnbach liegt in einem Tal unterhalb der Sickinger Höhe am Rande des Pfälzerwaldes.

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Obernheim, Kirchenarnbach und Neumühle.

Geschichte

Obernheim und Kirchenarnbach waren Teil der Herrschaft Landstuhl der Freiherren von Sickingen.

Im Zusammenhang mit den Französischen Revolutionskriegen kam die Region 1794 unter französische Verwaltung und gehörte von 1798 an zum Kanton Landstuhl im Département Donnersberg.

1816 kam die Gemeinde Obernheim-Kirchenarnbach zum Königreich Bayern und gehörte zum Landkommissariat Homburg (1862 umbenannt in Bezirksamt Homburg) und zum (bayerischen) Kanton Landstuhl. Der Gemeindename lautete bis 1911 Kirchenarnbach-Obernheim.[2] Seit 1946 ist die Gemeinde Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Am 22. April 1972 wurde die Gemeinde aus dem Landkreis Kaiserslautern in den Landkreis Pirmasens (1997 in Landkreis Südwestpfalz umbenannt) umgegliedert.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Obernheim-Kirchenarnbach, bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 428
1835 683
1871 779
1905 789
1939 1.077
1950 1.169
Jahr Einwohner
1961 1.525
1970 1.746
1987 1.810
1997 2.016
2005 1.833
2014 1.706

Religion

Ende 2014 waren 79,4 Prozent der Einwohner katholisch und 11,9 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Obernheim-Kirchenarnbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl CDU FWG Flickinger FWG Neumühle Heintz Gesamt
2014 7 1 - 4 4 16 Sitze
2009 6 1 4 2 3 16 Sitze

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Von Rot und Grün gespalten, rechts ein schwarzer Wappenschild, darin fünf silberne Kugeln 2:1:2, mit stahlblauem Spangenhelm und goldener Helmzier in Form eines Schwanenrumpfes mit schwarzem Schnabel, hinten mit drei von schwarzen Hahnenfedern geschmückten roten Kugeln besetzt, links ein wachsender, silbern gemauerter, oben mit schwarzem Fachwerk versehener rotbedachter Kirchturm mit goldenem Kreuz“.

Es wurde 1960 vom Mainzer Innenministerium genehmigt. Die fünf Bollen erinnern an die ehemaligen Ortsherren, die Herren von Sickingen.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Katholische Kirchenruine aus dem 14. Jahrhundert
  • St. Johannes-Kirche, angesichts des kleinen Ortes ungewöhnlich groß und schön gestaltet.
  • Maria Bildeich, eine sagenumwobene Wallfahrtskapelle.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Obernheim-Kirchenarnbach

Wirtschaft und Infrastruktur

Durch den Ort führt die K 20. Über die nahegelegene A 62 besteht Anschluss an den Fernverkehr. Nächstgelegene Bahnstation ist Landstuhl.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Obernheim-Kirchenarnbach  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert, Richard Bauer: „Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799-1980“, S. 487
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Gemeindestatistik KommWis, Stand: 31. Dezember 2014
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Obernheim-Kirchenarnbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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