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Oberhambach


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Oberhambach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: BirkenfeldVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Birkenfeld
Höhe: 412 m ü. NHN
Fläche: 5,11 km²
Einwohner: 257 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55765
Vorwahl: 06782
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 063
Adresse der Verbandsverwaltung: Schneewiesenstraße 21
55765 Birkenfeld
Webpräsenz: www.vg-birkenfeld.de
Ortsbürgermeister: Dieter Lorenz
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Oberhambach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Birkenfeld an. Oberhambach ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Der Ort liegt am Hambach im Hunsrück. 57,5 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet.[2]

Etwas außerhalb der Ortschaft in westlicher Richtung befindet sich der Sauerbrunnen, eine schon seit vielen Jahrhunderten bekannte Heilquelle. Vor allem durch den hohen Mineralienanteil, der dem Wasser einen ganz speziellen Geschmack verleiht, ist die Quelle und ihr Trinkwasser ein beliebtes Ausflugsziel.

Geschichte

Die heutige Gemeinde Oberhambach, damals nur Hambach genannt, gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Hinteren Grafschaft Sponheim. Der Ort war namensgebend für einen „Pflege“ genannten und dem Oberamt Birkenfeld unterstellten Verwaltungs- und Gerichtsbezirk. Zur Pflege Hambach gehörten auch die Dorfer Hattgenstein und Schwollen. Im Jahr 1607 lebten 24 Familien im Ort, 1699 waren es nur 6 und 1772 waren es 38. 1790 wurden 142 Einwohner gezählt.[3]

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Hambach zum Kanton Birkenfeld im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region 1817 zum oldenburgischen Fürstentum Birkenfeld. Die Gemeinde war der Bürgermeisterei Leisel im Amt Birkenfeld zugeordnet. Von 1918 an gehörte Hambach zum oldenburgischen „Landesteil Birkenfeld“ und kam 1937 zum preußischen Landkreis Birkenfeld. Die Namensänderung in Oberhambach erfolgte 1933, als aus den benachbarten Gemeinden Böschweiler, Burbach und Heupweiler die neue Gemeinde Niederhambach gebildet wurde. Seit 1946 ist Oberhambach Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberhambach, die Werte bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1939 139
1950 126
1961 136
1970 172
Jahr Einwohner
1987 207
1997 264
2005 268
2014 257

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Oberhambach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.[4]

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Unter rot-silbern geschachtem Schildhaupt in Blau ein goldenes Rechteck, darin zwei rotgewandete Figuren, die Aeskulap und Merkur darstellen“.

Das Schildhaupt verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur Hinteren Grafschaft Sponheim. Das Hauptfeld zeigt eine vereinfachte Abbildung des in der Nähe des Hambacher Sauerbrunnens gefundenen römischen Achtgöttersteins, der heute im Heimatmuseum Birkenfeld aufbewahrt wird; Aeskulap insbesondere soll auf die schon seit vielen Jahrhunderten bekannten Heilquellen des Hambacher Sauerbrunnens hinweisen.[5].

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Oberhambach  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 2,2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789 (2. Band), Bonn 1898. S. 443, 455
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. H. Baldes/G. Behrens, Kataloge west- und süddeutscher Altertumssammlungen. III. Birkenfeld, S. 78/79

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Oberhambach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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