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Nusplingen


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für den Ortsteil der Gemeinde Stetten am kalten Markt siehe Nusplingen (Stetten am kalten Markt)
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: ZollernalbkreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 723 m ü. NHN
Fläche: 20,75 km²
Einwohner: 1763 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72362
Vorwahl: 07429
Kfz-Kennzeichen: BL, HCH
Gemeindeschlüssel: 08 4 17 045
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 8
72362 Nusplingen
Webpräsenz: www.nusplingen.de
Bürgermeister: Alfons Kühlwein
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Nusplingen (lokal: Nischplenga/Nuschplenga) ist eine Gemeinde im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg, Deutschland.

Geographie

Nusplingen liegt auf dem Heuberg, dem südwestlichen Teil der Schwäbischen Alb im Tal der Bära. Die Gemarkung ist Bestandteil des Naturparks Obere Donau.

Stadt Nusplingen

Ein Ortsadel ist in Nusplingen in zahlreichen Urkunden bezeugt. Ritter Heinrich von Tierberg mit dem Beinamen Haiterbach[2][3] hatte sehr wahrscheinlich seinen Besitz in Haiterbach verkauft und dafür seine neue Herrschaft Meßstetten erworben. Neben Tieringen, Meßstetten, Hossingen und dem Vogtrecht von Nusplingen gehörte auch die Burg Wenzelstein (Winzeln) dazu.[4][5] [6] Die in der damaligen Zeit bedeutende, katholische St Lamprechtskirche in Meßstetten wird von Heinrich und Burkhard von Tierberg unterstützt und Stiftskirche.[7][8] 1360 stiften die Tierberger eine Jahrzeit für sich, ihre Vorfahren und Nachkommen in der Kirche zu Meßstetten (St.Lamprecht, nach Erdbebenschäden 1911 weitgehend erneuert), wo seine Mutter, seine Frau und drei Schwestern in der Krypta begraben sind.[9][10] Die Stadgräben der Stadt Nusplingen waren mit Wasser gefüllt. Besondere Schicksale Nusplingens betreffend ist zu erwähnen, dass dasselbe im Jahre 1475 von den Rottweilern, am 16. Okt. 1633 von den Schweden niedergebrannt, sowie im J. 1659 von einem Weibe, im Jahre 1692 von einem Knaben angezündet worden sein soll (Pfarrbeschr.). – Den 16. Sept. 1503 sammelte Johann Wernher von Zimmern allhier die Streitkräfte, mit denen er am folgenden Tage Meßkirch einnahm ( Zimmerische Chronik2, 104); während des Schmalkaldischen Krieges fielen die Rottweiler (aus unbekanntem Grunde) in Nusplingen ein und brannten ein Haus allda nieder (Ruckgaber 2b, 209).[11]

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Nusplingen gehören das Dorf Nusplingen, die Weiler Dietstaig, Harthöfe und Heidenstadt und die Häuser Heckental und Steighaus.

Im Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Beuren, Dellerhofen, Dietstaig und Pettenweiler. Beuren lag bei Heckental und wurde 1581 bereits als Flurname erstmals erwähnt. Dellerhofen lag bei Heidenstadt und wurde 1461 als Flurname genannt. Dietstaig war eine mittelalterliche Siedlung, die bereits vor 1390 abgegangen ist. An ihrer Stelle wurde 1826 der heutige Weiler Dietstaig gegründet. Pettenweiler wurde 735 als Pettinwilare erstmals erwähnt und war im 14. Jahrhundert ein Hof des Klosters St. Gallen und ebenfalls im 14. Jahrhundert hohenbergisches Lehen.[12]

Geologie

Nusplinger Plattenkalk

Vor etwa 150 Millionen Jahren befand sich im tropischen Jurameer im heutigen Gebiet oberhalb von Nusplingen eine tiefe Lagune, in der sich Schicht für Schicht feinster Kalkschlamm abgelagert hat, der so genannte Nusplinger Plattenkalk. Dieses dünnplattige Gestein hat eine große Anzahl von Fossilien konserviert, wie Ammoniten, Flugsaurier, Meereskrokodile und Fische.

Seit 1993 gräbt das Stuttgarter Naturkundemuseum im Nusplinger Plattenkalk. Herausragende Funde dieser Grabung sind zahlreiche Exemplare von rochenartigen Haifischen, den sogenannten Meerengeln. Zu den häufigeren Fossilien im Nusplinger Plattenkalk gehören bis zu 25 cm lange Garnelen. Besonders zahlreich sind Funde von Ammoniten, die teilweise bestens erhalten sind, bei manchen Exemplaren ist sogar noch der Mageninhalt zu erkennen. Unter den Landtieren sind Funde von Insekten besonders bemerkenswert, darunter eine in organischer Substanz erhaltene Riesenlibelle mit einer Flügelspannweite von über 15 cm. Unter den zahlreichen Fischfunden sind neben den Meerengeln besonders die Funde von Quastenflossern auffällig. Bis jetzt wurden mehr als 7000 Einzelfunde geborgen.

Die Grabungen des Stuttgarter Naturkundemuseums werden auch noch in den kommenden Jahren fortgeführt. Besichtigungen im Grabungsschutzgebiet „Nusplinger Plattenkalk“ auf dem Westerberg - siehe Hinweistafel „Geol. Steinbruch“ - sind jederzeit möglich, es ist allerdings verboten, selbst nach Fossilien zu graben.

Über die Besonderheit und Geschichte des Nusplinger Plattenkalks und der verwandten Kuppenalb informiert ein eingerichteter geologischer Lehrpfad.

Politik

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Derzeitiger Amtsinhaber ist Alfons Kühlwein, der nach einer ersten, 1992 begonnenen Amtszeit in den Jahren 2000 und 2008 im Amt bestätigt wurde.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Nusplingen besteht aus 10 Personen. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,7 %.

  • Freie Wähler - 4 Sitze
  • Freie Bürger - 3 Sitze
  • Junge Liste - 3 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Alte Friedhofskirche Sankt Peter und Paul

Die Alte Friedhofskirche ist St. Peter und Paul geweiht und geht auf eine karolingische Gründung um das Jahr 800 zurück. Archäologische Grabungen legten Fundamente frei, die von einem Profanbau stammen dürften, aber auch Reste eines Kirchenraumes mit Gräbern kamen zum Vorschein. Das lässt darauf schließen, dass es sich hier um einen Adelssitz mit eigener Kirche handelt. Der heutige Kirchenbau entstand um 1000. Die Westerweiterung und der dreistöckige Chorturm ist auf das Jahr 1250 zu datieren und ist somit noch der Romanik zuzuordnen. Um 1380 wurde der Chor und das Kirchenschiff umgebaut, gotische Stilelemente hielten Einzug. Aus dieser Zeit stammen die wertvollen Kalkmalereien, die 1972–1975 freigelegt wurden. Der Turm wurde in späterer Zeit aufgestockt und in seine heutige Form gebracht. Eine bauliche Besonderheit der Kirche ist das mittelalterliche Hagioskop, eine so genannte Lepraspalte.1459 gehört der Zehnt in Ensisheim zur Kirche.[13] Jörg von Werenwag trat am 14. Oktober 1477 verschiedene Zehnte in Nusplingen und Meßstetten, und das Patronat der Pfarrei und Frühmesnerei in Nusplingen an das Kloster Beuron ab.[14] Des Weiteren hat sie wertvolle Holzplastiken der Ulmer Schule, Fresken aus Renaissance und eine barocke Kassettendecke.

Sport

Nusplingen verfügt für Wintersportler über präparierte Loipen sowie einen 250 Meter langen Skilift auf dem Hart. Der Höhenunterschied beträgt 50 Meter.[15] Die Gemeinden Bärenthal, Irndorf, Nusplingen und Schwenningen schufen im Jahr 2011 ein gemeinsames Loipennetz für den Skilanglauf. Nachdem der Anschluss der neu geschaffenen Loipe auf Gnadenweiler an das Indorfer Loipennetz geschaffen werden konnte, entstand nunmehr durch den Zusammenschluss mit dem bestehenden Nusplinger und Schwenninger Loipen durch das Irndorfer Hardt ein großflächiges Loipengebiet.[16]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Heubergbahn von Spaichingen sollte nach den ursprünglichen Plänen von 1912 bis nach Nusplingen führen. Damit sollten auch die, weiter von Spaichingen entfernt gelegenen Gemeinden des Heubergs an die Oberamtsstadt angebunden werden. Im Jahr 1913 wurde mit dem Bau begonnen, aufgrund des Ersten Weltkriegs verzögerte sich die Fertigstellung bis 1928, zudem wurde die Bahn nur bis zum acht Kilometer entfernten Reichenbach am Heuberg gebaut. Der noch fehlende Teil der Strecke nach Nusplingen sollte zu einem späteren Zeitpunkt gebaut werden. Ein anderes Projekt sah den Bau einer Bahnstrecke von Ebingen nach Nusplingen vor,[17] wo an die Strecke von Spaichingen angeschlossen werden sollte. Im Jahr 1909 wurden dazu detaillierte Pläne ausgearbeitet, die jedoch nicht verwirklicht wurden.[18] Nusplingen blieb so ohne eigenen Bahnanschluss. Die bis Reichenbach führende Heubergbahn wurde nicht mehr bis nach Nusplingen vollendet und wurde im Jahr 1966 stillgelegt.

Der Öffentliche Nahverkehr wird heute durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 335.

Heilbad

Im Mittelalter gab es im Heckental ein Mayenbad. Die Menschen erhofften Heilung oder wenigstens Linderung der vorwiegend rheumatischen Beschwerden. Durch zahlreiche Untersuchungen ist heute bekannt, dass der im Bad aufgenommene Schwefel den Zellstoffwechsel anregt, in enzymatische Prozesse eingreift und in organische Substanzen eingebaut wird. Auch das Nusplinger Wasser wurde durch die hochgelehrten Phisices und Doctores der Arznei approbiert. Durch mangelhafte Hygiene bei in Badhäusern durchgeführten Aderlässen wurden Krankheiten übertragen. Wie bei Blutspenden kommt es für etwa fünf Tage zu einer Blutverdünnung und Blutdrucksenkung. 1623 wird das Heilbad geschlossen. Auch in Meßstetten (Weiler Geyerbad ()),Tuttlingen und Bad Sebastiansweiler wurden und werden Wässer angewandt.

Sagen

Burg Tannenfels

Auf dem Tannenfelsen bei Nusplingen soll früher ein Schloss gestanden haben, worin ein edles Burgfräulein lebte. Konrad Albert Koch erstellte eine Rekonstruktionszeichnung. Einstmals kam eine Zigeunerin mit ihrem Säugling und bat um Nachtherberge. Umsonst. Bat wieder und wieder vergebens. Da verwünschte die Zigeunerin das Fräulein so lange, bis aus einem der dort wachsenden Felsenbäume eine Wiege gezimmert und darin ein Säugling gewiegt werde.[19][20]

Der Kölner Erzbischof

Am 4. Dezember 1577 wurde aus der Nusplinger Herrscherfamilie Truchsess Gebhard von Waldburg zum Kölner Erzbischof gewählt. Eine Sage berichtet, dass die dunkelbraunen, fast schwarzen Augen der hübschen Mansfelderin den Kleriker verzauberten und verführten. Die hübsche Frau bekannte sich zur Lehre Martin Luthers. Rasch vergaß er das Zölibat und traf sich mit seiner Geliebten auf einem abgelegenen Schloss. 1582 bekannte sich auch der Kölner Erzbischof zur Reformation und heiratete Agnes von Mansfeld. Nach lutherischer Lehre dürfen alle Nonnen und Priester heiraten, weil Gottes Schöpfungsordnung die Ehe vorsieht. Am 5. November 1632 besetzte Oberst Hans Michael Rau Nusplingen von Meßstetten aus, um das umstrittene Testament des ehemaligen Erzbischofs mit militärischen Mitteln in Kraft zu setzen. Nach der Rechtsauffassung Wirtenbergs wurde Nusplingen in einem gültigen Testament an den wirtenbergischen Herzog vererbt.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Gemeinde

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Bestand Julius Kindler von Knobloch auf Landesarchiv-BW.de
  3. Oberbadisches Geschlechterbuch , S. 222. Digitalisat, UB Uni Heidelberg
  4. Hermann Krauß: Orts und Kirchengeschichte von Meßstetten. 75 jähriges Bestehen der Kirche. Hrsg.: Orgelfonds-Pfarrer Peter Gall. Meßstetten, S. 17.
  5. Oberbadisches Geschlechterbuch , S. 223. Digitalisat, UB Uni Heidelberg
  6. Bestand A 602 Nr 6595 = WR 6595: Württembergische Regesten, Weltl. und geistliche Ämter , Balingen G. V. (Stand 2012)
  7. Bestand A602 NR6736 = WR6736 auf Landesarchiv-BW.de
  8. Landesarchiv Baden-Württemberg , Bestand A 602: Württembergische Regesten, Weltl. und geistliche Ämter, Balingen G. V. (Stand 2012)
  9. Weltl. und geistliche Ämter. In: Landesarchiv (Hrsg.): Württembergische Regesten aus Bestand: A602/ 1301–1500. Meßstetten, S. 1250 (Balingen G. V.Bestellsignatur: A 602 Nr 6747 = WR 6747).
  10. Bestand A 602 auf Landesarchiv-BW.de
  11. Eduard Paulus u.a.: Beschreibung des Oberamts Spaichingen. Hrsg.: Statistisch Topografisches Bureau des Königreichs Württemberg. S. 349.
  12. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4, S. 235–236.
  13. Bestand Ho156 T1 Nr16 auf Landesarchiv-BW.de
  14. Bestand Ho156 Nr18 auf Landesarchiv-BW.de
  15. Karl-Heinz Fahlbusch: Winterspaß im Landkreis. Loipen sind gespurt. In: Südkurier. vom 9. Januar 2009.
  16. Gemeinsame Loipe geschaffen. In: Südkurier. vom 5. Januar 2011.
  17. Vereinbarung zwischen den Gemeinden Ebingen, Meßstetten, Unterdigisheim, Oberdigisheim, Tieringen und Hossingen einerseits und dem Regierungsbaumeister M. Wallersteiner, Nürnberg anderseits. In: Stadtarchiv Albstadt, Bestand HR-E. 787.11/01-04.
  18. Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Verkehrsabteilung: Korrespondenz der Königlichen Generaldirektion der Staatseisenbahnen an das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Verkehrsabteilung - Nr. 39235 /12 1 Bd. In: Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Archivarieneinheit E 57. E 57 Bü 21, 1913.
  19. Anton Birlinger: Aus Schwaben. I, S. 261 f.)
  20. Eduard Paulus u.a.: Beschreibung des Oberamts Spaichingen. Hrsg.: Königlich statistisch-topographisches Bureau. S. 349.

Weblinks

 Commons: Nusplingen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Nusplingen – in der Beschreibung des Oberamts Spaichingen von 1876

Literatur

  • Andreas Zekorn: Leben auf dem Hart. Die "Filiale" Heidenstadt 1764–2014. Festschrift anlässlich des 250. Jubiläums von Nusplingen-Heidenstadt, Nusplingen 2015.

Kategorien: Ort im Zollernalbkreis | Nusplingen | Gemeinde in Baden-Württemberg

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