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Nußdorf (Chiemgau)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: TraunsteinVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 603 m ü. NHN
Fläche: 16,12 km²
Einwohner: 2504 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83365
Vorwahl: 08669
Kfz-Kennzeichen: TS
Gemeindeschlüssel: 09 1 89 130
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 15
83365 Nußdorf
Webpräsenz: www.nussdorf-chiemgau.de
Bürgermeister: Johann Gnadl (CSU)
}

Nußdorf, auch als Nußdorf im Chiemgau bezeichnet, ist eine ländlich geprägte Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein. Sie liegt zwischen den Gemeinden Chieming, Traunreut und Traunstein.

Geographie

Geographische Lage

Nußdorf liegt in der Planungsregion Südostoberbayern im Chiemgau.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde hat elf Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Nußdorf und Sondermoning.

Geschichte

Nußdorf wird 798 erstmals in den Breves Notitiae erwähnt. Im 12. und 13. Jahrhundert war der Ort Sitz eines bedeutenden Adelsgeschlechts. Nußdorf gehörte später zum bayerischen Rentamt Burghausen bzw. zum Landgerichtsbezirk Traunstein. Das Schloss Neuamerang im Gemeindeteil Sondermoning war Sitz einer Hofmark, die von Graf Franz Guidobald Törring zu Pertenstein im Jahr 1694 käuflich erworben wurde. Das Schloss wurde Mitte des 18. Jahrhunderts als Steinbruch genutzt. 1818 entstand mit dem Gemeindeedikt in Bayern die Gemeinde Nußdorf. Die 1972 erzwungene Verwaltungsgemeinschaft mit Chieming und Seeon-Seebruck konnte 1986 wieder gelöst werden.

Eingemeindungen

Am 3. Januar 1870 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Sondermoning eingegliedert.[3]

Politik

Bürgermeister ist Johann Gnadl (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Ludwig Kroiß (Unabhängige Wählergruppe).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 961.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 145.000 €.

Religion

Die katholische Pfarrei St. Laurentius-Nußdorf ist Mitglied im Pfarrverband Chieming. Nebenkirche ist St. Nikolaus-Sondermoning.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sechs, im produzierenden Gewerbe 180 und im Bereich Handel und Verkehr 15 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 80 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 764. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwölf Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 774 ha, davon waren 478 ha Ackerfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 49 Kindern
  • Volksschulen: eine mit vier Lehrern und 101 Schülern

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Laurentius
  • Kirche in Sondermoning (ca. 800 Jahre alt mit gotischem Flügelaltar)
  • Tafernwirtschaft in Aiging
  • eine der drei letzten bekannten noch in Betrieb befindlichen pneumatischen Hochleistungssirenen Bayerns (Pintsch-Bamag Anlage 2)

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111108/205231&attr=OBJ&val=560
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 581.

Weblinks

 Commons: Nußdorf (Chiemgau)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Nußdorf (Chiemgau) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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