Nowogrodziec - LinkFang.de





Nowogrodziec


Nowogrodziec

Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Bolesławiec
Fläche: 16,17 km²
Geographische Lage:
Höhe: 180 m n.p.m.
Einwohner: 4231
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 59-730
Telefonvorwahl: (+48) 75
Kfz-Kennzeichen: DBL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: LubańBolesławiec
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 14 Ortschaften
Fläche: 176,26 km²
Einwohner: 15.239
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0201043
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Robert Relich
Adresse: Rynek 1
59-730 Nowogrodziec
Webpräsenz: www.nowogrodziec.pl

Nowogrodziec [nɔvɔˈgrɔʥɛʦ] (dt. Naumburg am Queis) ist eine Kleinstadt im Powiat Bolesławiecki in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie liegt am Ostufer des Queis, rund 120 Kilometer westlich von Breslau. Die gleichnamige Stadt- und Landgemeinde hat rund 15.000 Einwohner (davon in der Stadt 4.000 auf 16,17 km²) und ist Mitglied der Euroregion Neiße.

Geschichte

Als Stadt wurde Naumburg 1233 von Herzog Heinrich I. von Schlesien an der Furt der nördlichen Hohen Straße durch den Queis gegründet und mit Magdeburger Stadtrecht versehen. In der Stadt bestand vom 13. Jahrhundert an ein Kloster der Magdalenerinnen, von dem nur mehr Ruinen erhalten sind. Bis 1815 war Naumburg Grenzstadt zur Oberlausitz. Neben der Tuchmacherei wurde in Naumburg hauptsächlich Keramik hergestellt. Die Stadt war die schlesische Töpferstadt und lag in der Bedeutung und Größe der Innung weit vor dem für seine Töpfereien bekannteren Bunzlau. Im Juli 1936 tagte in Naumburg die Bekenntnissynode der Bekennenden Kirche der Kirchenprovinz Schlesien (sog. Naumburger Synode). Im 1938 eingegliederten Ortsteil Ołdrzychów (Ullersdorf am Queis) steht die letzte Kursächsische Postmeilensäule mit der Nr. 112 (Zählung ab Leipzig) im Zuge der Via Regia, unweit der alten Grenze der Oberlausitz und Schlesiens (Queis-Brücke), in Form einer Ganzmeilensäule von 1725, welche aus Anlass des EU-Beitrittes von Polen 2004 restauriert wurde.

Landgemeinde von Nowogrodziec

Nowogrodziec umfasst neben dem Stadtkern auch eine Landgemeinde mit folgenden Ortsteilen:

  • Czerna (Tschirne, 1937–45 Tonhain)
  • Gierałtów (Gersdorf a. Queis)
  • Godzieszów (Günthersdorf)
  • Gościszów (Gießmannsdorf)
  • Milików (Herzogswaldau)
  • Nowa Wieś (Neundorf)
  • Ołdrzychów (Ullersdorf a. Queis)
  • Parzyce (Paritz)
  • Wykroty (Waldau/Oberlausitz)
  • Zabłocie (Thiergarten)
  • Zagajnik (Haidewaldau/Oberlausitz)
  • Zebrzydowa (Siegersdorf)

Gemeindepartnerschaft

Persönlichkeiten

  • Joseph Schnabel (1767–1831), Kirchenmusiker, Domkapellenmeister, Universitätsmusikdirektor in Breslau
  • Hugo Emil Schober (1820–1882), deutscher Agrarwissenschaftler
  • Gustav Dickhuth (1825–1893), Zweiter Bürgermeister und Ehrenbürger von Breslau
  • Otto Rust (1871–1945) Erzpriester
  • Gertrud Bäumer (1873–1954), deutsche Frauenrechtlerin und Politikerin, lebte von 1933 bis 1944/45 in der Landgemeinde Gießmannsdorf (heute Gościszów)
  • Oskar von Boenigk (1893–1946), Jagdpilot im Ersten Weltkrieg, Träger des Ordens Pour le Mérite und Generalmajor im Zweiten Weltkrieg
  • Rudolf Rückert (* 1929), deutscher Politiker (CDU) und Oberbürgermeister von Salzgitter
  • Hans Skirecki (* 1935), deutscher Schriftsteller und Übersetzer

Literatur

  • Franz Micke: Urkundliche Geschichte der Stadt und des früheren Klosters Naumburg am Queis. Bunzlau 1844

Weblinks

 Commons: Nowogrodziec  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Naumburg in der Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
it:Nowogrodziec

Kategorien: Gmina in der Woiwodschaft Niederschlesien | Ort der Woiwodschaft Niederschlesien

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Nowogrodziec (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.