Nordkurier - LinkFang.de





Nordkurier


Nordkurier
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Kurierverlags GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1991
Erscheinungsweise täglich Montag bis Sonnabend
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2016, Mo–Sa)
73.099 Exemplare
Chefredakteur Lutz Schumacher (komm.)
Herausgeber Kurierverlags GmbH & Co. KG
Weblink nordkurier.de
ISSN 0232-1491 Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe

Der Nordkurier ist eine regionale Tageszeitung für Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird überwiegend in Ostmecklenburg, im südlichen Teil Vorpommerns sowie im Landkreis Uckermark im nördlichen Brandenburg vertrieben. Das traditionelle Verbreitungsgebiet ist weitestgehend identisch mit den Grenzen des ehemaligen Bezirks Neubrandenburg der DDR. Die verkaufte Auflage beträgt 73.099 Exemplare, ein Minus von 43,7 Prozent seit 1998.[1] Gesellschafter der Kurierverlags GmbH & Co. KG sind seit 1991 zu je einem Drittel die Kieler Nachrichten, der Schwäbische Verlag ("Schwäbisch.Media" in Ravensburg, mit u.a. Schwäbische Zeitung) und die Mediengruppe Pressedruck (Augsburg, mit der Augsburger Allgemeine).

Geschichte

Hervorgegangen ist der Nordkurier aus der Zeitung Freie Erde, dem ehemaligen Organ der Bezirksleitung Neubrandenburg der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Die Freie Erde erschien von August 1952 bis 1990, zuerst als Organ der Bezirksleitung Neubrandenburg der SED und ab 1989 als Sozialistische Tageszeitung im Bezirk Neubrandenburg.

Chefredakteure

Chefredakteure der Freien Erde:

Zeitraum Name
1952–1956 Karl-Heinz Karge
1956–1961 Horst Jonas
1962–1964 Heinrich Thomas
1964–1989 Gerhard Schiedewitz
1989–1990 Heinzgeorg Oette

Die auf Usedom erscheinende Lokalausgabe wird unter dem abweichenden Titel Usedom Kurier herausgegeben. Sie steht in direkter Konkurrenz zur Usedom-Peene-Zeitung, der Lokalausgabe der dort erscheinenden Ostsee-Zeitung. Diese Situation entstand aus der Kreisgebietsreform 1994 durch die Zusammenlegung der Kreise Anklam (ehemals Bezirk Neubrandenburg, dadurch traditionelle Zeitung Freie Erde), Greifswald-Land und Wolgast (beide ehemals Bezirk Rostock mit dem Bezirksorgan Ostseezeitung). In Brandenburg heißt die Lokalausgabe Uckermark Kurier.

Nach dem Umbruch in der DDR 1989/1990 wurde zunächst in den alten Räumen weiter gearbeitet. Nachdem der damalige Finanzminister Theo Waigel am 30. September 1992 den Grundstein legte, bezog das durch die Treuhandanstalt privatisierte Unternehmen 1993/1994 ein neu errichtetes Druck- und Verlagshaus auf dem Neubrandenburger Datzeberg.

Auflage

Der Nordkurier hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 43,7 Prozent gesunken.[2] Sie beträgt gegenwärtig 73.099 Exemplare.[3] Das entspricht einem Rückgang von 56.796 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 91,5 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4] <timeline> ImageSize = width:350 height:270 PlotArea = left:50 bottom:20 width:300 height:250 TimeAxis = orientation:horizontal AlignBars = early Colors =

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Produktion und Dienstleistungen

Von April 2009 bis März 2013 produzierte der Nordkurier seinen Mantelteil nicht mehr selbst, diesen lieferte die mv:m Mantelredaktion GmbH mit Sitz in Schwerin.[5] Seit April 2013 erstellt der Nordkurier seinen Mantel wieder in Eigenregie und stockte dazu die Redaktion um 14 auf 120 Mitarbeiter auf. Hintergrund des neuen Konzepts war auch der Bau eines neuen Druckzentrums mit einer neuen Druckmaschine, was eine Umstellung des Zeitungsformats vom Rheinischen auf das Berliner Format bedeutete. Dadurch ließ das Layout des Kooperationspartners Schweriner Volkszeitung nicht mehr so einfach übernehmen. Zudem hätten „verschiedene redaktionelle Neuausrichtungen in andere publizistische Ansprüche als zu Beginn der Kooperation“ gemündet, hieß es aus Schwerin.[6]

Im Verlag des Nordkuriers erscheinen acht Ausgaben des Wochenblattes Anzeigenkurier mit einer Gesamtauflage von 321.000 Exemplaren wöchentlich.

Zudem ist der Nordkurier der wichtigste private Postdienstleister im äußersten Nordosten Deutschlands und bedient die Postleitzahlengebiete 16, 17 und 18. Im Dezember 2008 erwarb der Kurierverlag den Postdienstleister PIN Mail Stralsund und erweiterte damit sein Zustellnetz auf die Regionen Greifswald, Stralsund, Rügen und Fischland-Darß-Zingst.[7]

Die Verlagsgruppe beschäftigte 2009 mehr als 2500 Mitarbeiter.

Der Nordkurier organisiert alljährlich das traditionelle Knabenturnier im Fußball.

Regionalteile

Ausgabe Verkaufte Auflage[8]
Anklam (Vorpommern Kurier)
Usedom (Insel-Zeitung im Usedom Kurier)
6842
Demmin (Demminer Zeitung) 3329
Neubrandenburg (Neubrandenburger Zeitung)
Altentreptow (Treptower Tagblatt)
16.142
Neustrelitz (Strelitzer Zeitung) 7838
Pasewalk (Pasewalker Zeitung) 5491
Prenzlau (Prenzlauer Zeitung im Uckermark Kurier) 6472
Templin (Templiner Zeitung im Uckermark Kurier) 4717
Teterow (Mecklenburger Schweiz – Teterow)
Malchin (Mecklenburger Schweiz – Malchin)
8244
Ueckermünde (Haff-Zeitung) 5347
Waren (Müritz-Zeitung)
8677

Literatur

  • Christiane Baumann: Die Zeitung „Freie Erde“ (1952-1990). Kader, Themen, Hintergründe. Beschreibung eines SED-Bezirksorgans. Schwerin 2013. ISBN 978-3-933255-42-6.

Weblinks

 Commons: Nordkurier  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu )
  2. laut IVW, (Details auf ivw.eu )
  3. laut IVW, erstes Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu )
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu )
  5. ddp, Nordkurier löst Mantel-Redaktion auf
  6. Lars Radau: „Der Querdenker von der Tankstelle“, in: journalist, 4/2013, S. 38ff.
  7. Werben und Verkaufen, [1]
  8. IVW 1/2016, Mo–Sa ( Details auf ivw.eu )

Kategorien: Mediengruppe Pressedruck | Unternehmen (Neubrandenburg) | Ersterscheinung 1991 | Zeitung (Mecklenburg-Vorpommern) | Deutschsprachige Tageszeitung

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