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Nordholz


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Nordholz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Nordholz
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 65,11 km²
Einwohner: 7248 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2015
Postleitzahl: 27639
Vorwahl: 04741

Lage von Nordholz in Wurster Nordseeküste

Nordholz (plattdeutsch Noordholt) ist die größte Ortschaft der Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste bei Cuxhaven in Niedersachsen.

Geographie

Ortsgliederung

Nordholz besteht neben dem Hauptort aus den Ortsteilen Cappel-Neufeld, Deichsende, Scharnstedt, Spieka, Spieka-Neufeld, Wanhöden und Wursterheide.

Geschichte

Nordholz ist Standort des Flughafens Cuxhaven-Nordholz (Fliegerhorst Nordholz), der ein wichtiger Luftschiff-Standort im Ersten Weltkrieg war. Eine Besonderheit des Flughafens war der um 360° drehbare Hangar, der es den Zeppelinen ermöglichte, bei jeder Windrichtung zu starten und landen. Heute ist dort das Marinefliegerkommando mit dem Marinefliegergeschwader 3 Graf Zeppelin und dem Marinefliegergeschwader 5 der Deutschen Marine mit Seefernaufklärern und Hubschraubern beheimatet. Es gibt dort auch das Aeronauticum, das ein Luftschiff- und Marinefliegermuseum ist. In direkter Nachbarschaft liegt der Sonderlandeplatz Flugplatz Nordholz-Spieka.

Eingemeindungen

Die drei ehemaligen Gemeinden Deichsende, Nordholz und Wursterheide schlossen sich am 1. Juli 1967 zur neuen Gemeinde Nordholz zusammen. Am 1. Januar 1970 wurde zudem die Gemeinde Wanhöden in die Gemeinde Nordholz eingegliedert. Am 1. März 1974 wurden die Gemeinde Spieka, die am 1. Juli 1968 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Cappel-Neufeld, Spieka und Spieka-Neufeld entstanden ist, sowie Gebietsteile der Gemeinde Midlum mit damals etwa 50 Einwohnern eingegliedert.[1]

Zum 1. Januar 2015 fusionierte die Gemeinde Nordholz mit der Samtgemeinde Land Wursten zur Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste.[2]

Einwohnerentwicklung

Jahr 1961 1970 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011 2013
Einwohner 4889 5825 6937 7091 7251 7653 7576 7560 7495 7460 7430 7248

(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, Volkszählungsergebnisse einschließlich Spieka[1]; ab 1987 jeweils am 31. Dezember[3])

Politik

Gemeindewahl 2011[4][5]
Wahlbeteiligung: 51,39 % (2006: 61,68 %)
 %
40
30
20
10
0
36,63 %
35,61 %
17,28 %
7,66 %
1,77 %
1,02 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-10,63 %p
-3,92 %p
+17,28 %p
+3,60 %p
+0,38 %p
-2,02 %p
-4,73 %p
Anmerkungen:
c BF Die Nordholzer
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Der letzte Gemeinderat nach der Gemeindewahl vom 11. September 2011 setzte sich wie folgt zusammen:

  • SPD: 7 Sitze (–2)
  • CDU: 7 Sitze (–1)
  • Bürgerfraktion Die Nordholzer: 4 Sitze (+4)
  • GRÜNE: 2 Sitze (+1)

Nach der Bürgermeisterwahl vom 10. September 2006 wurde Bürgermeister Bernhard Jährling (SPD) in seinem Amt mit 52,63 % der Stimmen im ersten Wahlgang gegen gleich drei Herausforderer bestätigt. Die Herausforderin Claudia Trumbach (parteilos, Empfehlung von CDU und Grünen) kam auf 38,1 %. Die Wahlbeteiligung lag über dem landesweiten Durchschnitt bei ca. 61 %.

Wappen

Das Wappen der Ortschaft Nordholz zeigt ein Schild gespalten von Rot vor Blau über einem schräglinksgeteilten Schildfuß von Silber vor Grün. Oben in Rot eine silberne Tanne und in Blau ein silberner, geflügelter Propeller. Unten im Schildfuß, rechts ein silbernes Kleeblatt in Grün, links ein grünes Kleeblatt in Silber.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • das Aeronauticum, ein deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum in Nordholz

Musik

Seit 2009 findet das Rockfestival „Deichbrand“ auf dem Seeflughafen Cuxhaven-Nordholz statt.

Naturdenkmäler

Mit der Hafenanlage in Spieka-Neufeld besitzt die Ortschaft einen maritimen Zugang zur Deutschen Bucht und dem westlich angrenzenden Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Entsprechend verlagert sich auch der Schwerpunkt der noch vorhandenen Schifferei von rein kommerziellem Fischfang hin zu einer touristischen Attraktion und versucht die Aufwertung als UNESCO-Weltnaturerbe zu nutzen.

Verkehr

Südlich des Flughafens dreht sich die Parabolantenne einer SRE-M-Anlage auf dem Radarturm MSSR Nordholz. Jede dieser bundesweit sechs Anlagen hat einen Erfassungsradius von etwa 145 NM (Nautischen Meilen entspricht 270 km). Die von Bremen aus ferngesteuerte Einrichtung überwacht den Norden und Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland sowie die südöstliche Nordsee.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Sagen und Legenden

  • Wie Spieka zu seinem Namen gekommen ist.
  • Der Spukweg bei Spieka.
  • Witte, wahr di – de Swarte haalt di.[6]

Weblinks

 Commons: Nordholz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Nordholz – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248 und 249.
  2. Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Wurster Nordseeküste, Landkreis Cuxhaven vom 8. November 2012, Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.) Nr. 26/12, ausgegeben in Hannover am 16. November 2012
  3. LSKN-Online
  4. http://wahl.kdo.de/?kommune=Gemeinde%20Nordholz&instflash=yes&noflash=&wahl=2011_____Gemeindewahl%2011.09.2011_____110825132562692&showData=tabelle
  5. http://wahl.kdo.de/?kommune=Gemeinde%20Nordholz&instflash=yes&noflash=&wahl=2006_____Gemeindewahl_____060714093195582&showData=ergebnis
  6. Männer vom Morgenstern: Hake Betken siene Duven. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung, ISBN 3-931771-16-4

Kategorien: Ort an der Weser | Ort im Landkreis Cuxhaven | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Cuxhaven) | Wurster Nordseeküste | Ort mit Seehafen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Nordholz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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