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Nockberge


Nockberge

Eisenhut

Höchster Gipfel Eisenhut (2441 m ü. A. )
Lage Kärnten, Salzburg, Steiermark
Teil der Gurktaler Alpen, Zentralalpen
Einteilung nach Trimmel 2710
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Besonderheiten Nationalpark Nockberge
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Die Nockberge (selten auch Nockgebirge) sind die westlichste und höchste Gebirgsgruppe der Gurktaler Alpen und erstrecken sich über Teile Kärntens, Salzburgs und der Steiermark. Ihr Erscheinungsbild ist durch zahlreiche kuppenartige und grasbewachsene Berggipfel geprägt. Höchste Erhebung ist der 2441 m ü. A. hohe Eisenhut in der Steiermark. Ebenso zählt der Große Königstuhl (2336 m ü. A. ), der das Dreiländereck der Bundesländer Steiermark, Salzburg und Kärnten darstellt, zu den Nockbergen. Den zentralen Bereich der Nockberge umfasst der Nationalpark Nockberge.

Die Nockberge bilden den westlichsten Teil der Gurktaler Alpen, sie werden im Norden bis zum Katschberg (1641 m ü. A. ) von der Mur zu den Niederen Tauern abgegrenzt. Im Westen trennen Lieser und Drau die Nockberge von der Ankogelgruppe der Hohen Tauern sowie den Gailtaler Alpen. Südlich des Ossiacher Sees schließen Sattnitz und Klagenfurter Becken, ein weiterer Teil der Gurktaler Alpen, an. Nach Osten innerhalb der Gurktaler Alpen werden sie von der Linie GurkFlattnitzer Höhe (1400 m ü. A. ) – Paalbach begrenzt.

Die Bezeichnung Nock für „Kuppe“ ist für die Gipfel hier typisch.[1] Das Wort findet sich vereinzelt auch im Salzburgischen und Tirolischen (etwa Hoher Nock im Rofan, Nockspitze/Saile[2] bei Innsbruck, Nockstein bei Salzburg, häufig in Südtirol) im Sinne ‚bewachsener Felsen, höchste Erhebung einer abgeflachten Bergkuppe‘, verwandt mit deutsch Nocke (‚gerundeter Fortsatz‘, an der Nockenwelle). Hierorts sind sie jüngeren Datums, und wohl eine Umschriftung älterer slawischer -nik-Namen (so der Rosen(n)ock im 19. Jahrhundert noch Rosenik).[1] Trotzdem ist das Wort hier schnell identitätsstiftend geworden. In der Fremdenverkehrswerbung taucht in jüngerer Zeit auch die Bezeichnung Nocky Mountains in Anlehnung an die Rocky Mountains auf.[3]

Die Nockberge lassen sich in insgesamt acht Untergruppen gliedern. Südlich von Bad Kleinkirchheim finden sich die Stöcke des Mirnocks (2110 m ü. A. ) mit einer bemerkenswerten Prominenz von 1.343 m sowie des Wöllaner Nocks (2145 m ü. A. ) und die Gerlitzen (1909 m ü. A. ). Den zentralen Teil der Nockberge bilden die Millstätter Alpe (2101 m ü. A. ) und der Rosennock (2440 m ü. A. ). Im Norden finden sich die Gebirgsstöcke der Schwarzwand (2241 m ü. A. ), des Königstuhls (2336 m ü. A. ) sowie des Eisenhuts (2441 m ü. A. ).

Weblinks

 Commons: Nockberge  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Heinz Pohl: Bergnamen in Österreich (auf members.chello.at), unter Lagenamen nach der Form und insbesondere Eintrag Nockberge unter 2. Die Namen der bekanntesten Kärntner Berge.
  2. dort auch eine Nockquelle bei Schönberg im Stubaital
  3. Etwa: nockalmstrasse.at , merian.de , wienerzeitung.at , bz-berlin.de

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Nockberge (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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