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Niedermohr


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: KaiserslauternVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Ramstein-Miesenbach
Höhe: 219 m ü. NHN
Fläche: 12,13 km²
Einwohner: 1419 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66879
Vorwahl: 06383
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 030
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Neuen Markt 6
66877 Ramstein-Miesenbach
Webpräsenz: www.ramstein-miesenbach.de
Ortsbürgermeister: Armin Rinder
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Niedermohr ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach an.

Geographie

Die Gemeinde liegt ca. 30 km nordwestlich von Kaiserslautern zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Naturpark Saar-Hunsrück.

Ortsteile sind Niedermohr, Kirchmohr, Schrollbach und Reuschbach. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Eilbacherhof und Lerchenhof.[2]

Geschichte

Die Gemeinde entstand am 7. Juni 1969 durch die Vereinigung der bis dahin selbständigen Gemeinden Niedermohr, Reuschbach und Schrollbach.[3]

Politik

Bekanntheit erlangte Niedermohr durch einen Tagesthemen-Bericht vom 19. September 2005 als „Wahl-Orakel“. Von allen Gemeinden in Deutschland war das prozentuale Wahlergebnis in Niedermohr bei drei aufeinanderfolgenden Bundestagswahlen dem gesamtdeutschen prozentualen Ergebnis am nächsten.[4] Auch knapp vier Jahre später, am 24. September 2009, fand Niedermohr aufgrund der gleichen Thematik erneut Erwähnung. Bei den Ramstein-Miesenbacher Verbandsbürgermeisterwahlen 2007 lag Niedermohr von allen beteiligten Gemeinden ebenfalls am nächsten am amtlichen Endergebnis.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Niedermohr besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 7 9 16 Sitze
2009 6 10 16 Sitze
2004 3 7 6 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Niedermohr-Reuschbach-Schrollbach e.V.

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Unter goldenem, durch einen blauen Wellenbalken abgeteiltem Schildhaupt, darin ein wachsender rotbewehrter schwarzer Adler, von Silber und Schwarz gespalten, rechts ein durchgehendes schwarzes Kreuz, links ein rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe, einen goldenen Schilfkolben haltend“.

Es wurde 1979 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Der Pfälzer Löwe erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit der drei Ortsteile zur Kurpfalz.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Niedermohr

Regelmäßige Veranstaltungen

  • 1. Wochenende im Juli: Felsenkerwe
  • August: Open Air (Felsenrock)
  • September: Grumbeerfescht

Verkehr

Der Öffentliche Nahverkehr ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar integriert. Der Ort besitzt einen Halt an der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel.

Die Gemeinde ist durch die A 62 (Anschlussstelle: Glan-Münchweiler) an das Autobahnnetz angebunden.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Niedermohr  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 96 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 190 (PDF; 2,6 MB)
  4. Tagesthemen-Bericht vom 24. September 2009
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Niedermohr (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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