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Niederhelfenschwil


Niederhelfenschwil
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen SG
Wahlkreis: Wil
BFS-Nr.: 3423
Postleitzahl: 9527
Koordinaten:
Höhe: 580 m ü. M.
Fläche: 16,34 km²
Einwohner: 2954 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 181 Einw. pro km²
Website: www.niederhelfenschwil.ch
Karte

Niederhelfenschwil ist eine politische Gemeinde des Kantons St. Gallen in der Schweiz.

Sie besteht aus den Ortschaften Niederhelfenschwil, Lenggenwil sowie Zuckenriet. Der Name der Gemeinde gilt als längster Name aller Schweizer Gemeinden.

Die Gemeinde

Die Gemeinde liegt auf einem Plateau nördlich der Thur zwischen den alten Städten Wil (SG) und Bischofszell (TG). Das Gebiet unterstand bis zur Kantonsgründung dem Fürstabt des Klosters St. Gallen. Die drei Dörfer: Niederhelfenschwil, Lenggenwil und Zuckenriet gehören zur politischen Gemeinde Niederhelfenschwil. Sie sind mit einer Busverbindung ab den Bahnhöfen von Uzwil und Wil erreichbar. Bäuerliche Siedlungen und grössere Waldflächen prägen das Bild der einstigen Drumlin-Landschaft. Viele neue Wohnbauten haben in den letzten Jahren den baulichen Charakter stark verändert.

Arbeits- und Ausbildungsplätze bieten zahlreiche KMU-Betriebe. Ladengeschäfte in allen drei Dörfern gewährleisten die Grundversorgung.

Jedes der drei Dörfer führt einen Kindergarten und eine Primarschule. Im zentralen Schulhaus Sproochbrugg werden die Oberstufenschüler unterrichtet (gemeinsam mit der Nachbargemeinde Zuzwil). Ein sehr aktives Vereinsleben bietet Möglichkeiten für Jugendförderung, Sport, Musik, Kultur und Unterhaltung.

Die drei Dörfer der Gemeinde

Niederhelfenschwil

Das Dorf Niederhelfenschwil (Weiler des Helfotes), welches der Gesamtgemeinde den Namen gibt und die Gemeindeverwaltung beherbergt, liegt im Osten der Gemeinde und grenzt an den Kanton Thurgau. Im Zentrum des Ortes steht die barocke Pfarrkirche (1786). Sie zählt zu den schönsten ländlichen Sakralbauten in der Ostschweiz und wir als "kleine Kathedrale des Bistums" bezeichnet. Westlich des Dorfes am Rande des Hohrainswaldes und auf Oberbürer Gemeindegebiet liegt das Frauenkloster Glattburg mit seiner einzigartigen Rokokokirche. Südlich unterhalb des Dorfes findet sich ein beschaulicher Weiler, die Kobesenmühle. Dort lebte und arbeitete der Künstler und Philosoph Wilhelm Lehmann (1884–1974). Sein Lebenswerk ist in der Ausstellung der alten Mühle öffentlich zugänglich.

Zuckenriet

Das Dorf Zuckenriet (Riet des Zucko) liegt im nördlichen Teil der Gemeinde. Hoch über dem Dorf thront das Schloss Zuckenriet (Spiegelberg) ein mächtiger Riegelbau mit markantem Walmdach. Es wird um 1100 erstmals erwähnt und war im Besitz des Geschlechtes der Löw von Zuckenriet. Der heutige Bau und die gotische Schlosskapelle stammen aus dem 15. Jahrhundert. Das Schloss ist in Privatbesitz. Auf dem Wanderweg vom Schloss zum Weiler Dietenwil öffnet sich dem Beschauer das gesamte Gebiet des Fürstenlandes und weiter entfernt die Berge von Vorarlberg zum Alpstein bis in die Glarneralpen.

Lenggenwil

Das Dorf Lenggenwil verdankt seinen Namen ebenfalls einem Alemannen, dem Siedler Linko. Die Nachfahren vermachten sein Gut 903 dem Kloster St. Gallen. Die kleine barocke Pfarrkirche und das markante Pfarrhaus prägen den Dorfkern. Überreste der einstigen Gletscherlandschaft sind noch in verschiedenen kleinen Moorgebieten ausserhalb des Dorfes ersichtlich. Lenggenwil hat sich in den letzten Jahren mit seinen Theater- und Freilichtaufführungen einen Namen gemacht und der jährliche Fasnachtsumzug zieht Tausende von Besucher an. Aktive Jugend- und Dorfvereine stehen hinter diesen Grossanlässen.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist vor allem das Schloss Zuckenriet (nur von aussen).

Weblinks

 Commons: Niederhelfenschwil  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)

Kategorien: Ort im Kanton St. Gallen | Schweizer Gemeinde

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Niederhelfenschwil (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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