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Niederdürenbach


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: AhrweilerVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Brohltal
Höhe: 312 m ü. NHN
Fläche: 6,82 km²
Einwohner: 943 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56651
Vorwahl: 02636
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 054
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kapellenstraße 12
56651 Niederzissen
Webpräsenz: www.brohltal.de
Ortsbürgermeister: August Henn
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Niederdürenbach in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Brohltal an, die ihren Verwaltungssitz in Niederzissen hat.

Geographie

Die Gemeinde liegt in der Osteifel im Landschaftsschutzgebiet „Rhein-Ahr-Eifel“. Sie gliedert sich in den Hauptort Niederdürenbach und die Ortsteile Hain und Holzwiesen. Zu Niederdürenbach gehört auch der am Brohlbach liegende Wohnplatz Lochmühle.[2]

Geschichte

Niederdürenbach gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zur Reichsherrschaft Olbrück.

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Verwaltung gehörte Niederdürenbach zur Mairie Königsfeld im Kanton Wehr, der dem Arrondissement Bonn und dem Rhein-Mosel-Departement zugeordnet war. Nach den auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträgen kam die Region, damit auch Niederdürenbach, 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Niederdürenbach von 1816 an zur Bürgermeisterei Königsfeld im Kreis Ahrweiler, der Teil des Regierungsbezirks Coblenz und von 1822 an der Rheinprovinz war.

Seit 1946 gehört die Gemeinde zum Land Rheinland-Pfalz und seit 1969 der Verbandsgemeinde Brohltal an.

Am 1. Januar 1979 wurde der Ortsteil Rodder mit 121 Einwohnern nach Niederzissen umgemeindet.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Niederdürenbach bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][4]

Jahr Einwohner
1815 407
1835 465
1871 423
1905 421
1939 559
1950 622
Jahr Einwohner
1961 701
1970 792
1987 892
1997 973
2005 1.009
2014 943

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Niederdürenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf drei Wählergruppen. Dem Gemeinderat gehörten bis 2009 16 Ratsmitglieder an.[5]

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert sind die Segensteine aus Phonolith-Tuff (siehe Segenstein Niederdürenbach), die St. Wendelinuskapelle in Hain von 1730, der Sauerbrunnen am Feuerwehrhaus und die Burg Olbrück, erbaut um 1050.

Ungefähr einen Kilometer nördlich des Ortes liegt das Rodder Maar, ein flacher See, dessen vulkanische Herkunft bisher nicht nachgewiesen werden konnte.[6]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Niederdürenbach

Persönlichkeiten

  • Das finnisch-deutsche Künstlerpaar Goller-Masalin lebte bis Anfang 2013 im Ortsteil Holzwiesen. Eine Skulpturengruppe ihres internationalen Kunstprojekts Kansa für Frieden, Menschenrechte und Umweltbewusstsein steht in der Ortsgemeinde Brohltalstraße/Rodderweg.[7]

Weblinks

 Commons: Niederdürenbach  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 7 (PDF; 2,16 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 190 (PDF; 2,50 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Ungeklärte Herkunft des Rodder Maars (von Wilhelm Meyer)
  7. Das Kansa-Projekt

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Niederdürenbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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