Neuweier - LinkFang.de





Neuweier


Neuweier
Höhe: 182 m ü. NN
Fläche: 6,06 km²
Einwohner: 2121 (30. Jun. 2011)
Bevölkerungsdichte: 350 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 76534
Vorwahl: 07223

Der Baden-Badener Stadtteil Neuweier wurde 1297 erstmals urkundlich erwähnt und 1972 eingemeindet. Das auf 182 m Höhe gelegene Dorf hat 2098 Einwohner und hat eine Fläche von 606 Hektar, wovon 334 ha Wald und 124 ha Rebfläche sind.

Neuweier gehört neben Varnhalt und Steinbach zu den Baden-Badener Reblandgemeinden. Älter als der namensgebende Kernort ist der ehemals räumlich getrennte Weiler Schneckenbach, der heute mit Neuweier zusammengewachsen ist. Die erste Erwähnung Schneckenbachs stammt aus dem Jahr 1253.

Die drei Weindörfer, welche alle am Ortenauer Weinpfad liegen, haben als einzige Orte in Deutschland außerhalb Frankens das Recht, ihren Wein in Bocksbeuteln abzufüllen. Dieses Recht erhielten sie vom Würzburger Bischof im 18. Jahrhundert.
Die von den drei Gemeinden bebaute Rebfläche gehört mit ihren 325 ha zu den größten geschlossenen Weinanbaugebieten Deutschlands, wobei Neuweier eine der größten Weinbaugemeinden der Ortenau ist.

Am Ortseingang liegt das im 12. Jahrhundert als Wasserburg erbaute untere Schloss Neuweier. Mehrmalige Zerstörungen in verschiedenen Kriegen und die darauffolgenden Wiederaufbauten haben dazu geführt, dass verschiedenste Stilelemente, u.a. der Gotik, der Renaissance und des Barocks das Gebäude prägen.

Das obere Schloss Neuweier, eine Tiefburg, wurde im 18. Jahrhundert abgerissen. Es stand in der Nähe der heutigen Pfarrkirche St. Michael.[1]

Das Wahrzeichen von Neuweier ist die Yburg.

Neuweier war 1628–1629 von Hexenverfolgung betroffen. Vier Menschen gerieten in einen Hexenprozess, von denen mindestens zwei nicht überlebten. Die letzte Hinrichtung fand 1628 statt: Claus Blöd.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Karl Reinfried: Das untere Schloß zu Neuweier, Amt Bühl. Nebst einem Regesten-Anhang über das ehemalige obere Schloß daselbst. In: Die Ortenau, Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden, Heft 3 (1912), S. 1–23, Digitalisat der UB Freiburg.
  2. Martin Burkart: Hexen und Hexenprozesse in Baden. Selbstverlag, Durmersheim 2009, S. 308–389.

Kategorien: Stadtteil von Baden-Baden | Weinort im Weinbaugebiet Baden | Ehemalige Gemeinde (Baden-Baden)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Neuweier (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.