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Neustetten


Dieser Artikel ist mehrdeutig. Für andere Bedeutungen siehe Neustetten (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: TübingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Rottenburg am Neckar
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 15,88 km²
Einwohner: 3501 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 220 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72149
Vorwahlen: 07457, 07472
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 4 16 049
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hohenzollernstraße 5
72149 Neustetten
Webpräsenz: www.neustetten.de
Bürgermeister: Gunter Schmid
}

Neustetten ist eine Gemeinde im Landkreis Tübingen in Baden-Württemberg.

Geographie

Geographische Lage

Neustetten liegt im Oberen Gäu nordöstlich des Neckarlaufes.

Nachbargemeinden

Die Markung von Neustetten ist fast komplett von der Stadt Rottenburg umschlossen, nur mit einem kleinen Teilstück grenzt die Gemeinde Bondorf, Landkreis Böblingen, an Neustetten an.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den früheren Gemeinden Nellingsheim, Remmingsheim und Wolfenhausen. Im Gebiet der früheren Gemeinde Nellingsheim liegen das Dorf Nellingsheim und das 1838 erbaute Gehöft Ziegelhütte. Im Gebiet der früheren Gemeinde Remmingsheim liegen das Dorf Remmingsheim, das Gehöft Kelterhöfe, 1971 benannte Aussiedlerhöfe, und das Haus Bronnenmühle, das 1312 erstmals genannt wurde. Zur früheren Gemeinde Wolfenhausen gehörte lediglich das Dorf Wolfenhausen.

Im Gemeindegebiet liegen einige abgegangene, heute nicht mehr bestehende Ortschaften oder werden im Gemeindegebiet vermutet. Nicht mit Sicherheit belegt ist die abgegangene Ortschaft Anhausen im Gebiet der früheren Gemeinde Nellingsheim ebenso wie die abgegangene Ortschaft Himelzheim im Gebiet der früheren Gemeinde Remmingsheim. Im Südwesten der früheren Gemeinde Wolfenhausen liegt die abgegangene Ortschaft Stetten in der heutigen Flur Stettener Feld.[2]

Geschichte

Der Name begründet sich auf eine untergegangene Siedlung namens „Stetten“ auf der Markung Wolfenhausens.

Neustetten wurde am 1. Dezember 1971 im Rahmen der Gemeindereform durch den Zusammenschluss der Gemeinden Nellingsheim, Remmingsheim und Wolfenhausen gegründet.

Politik

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Gunter Schmid endet 2020.

  • 1964–2004: Rudolf Maier
  • seit 2004: Gunter Schmid

Wappen

Der weiße Sparren stammt aus dem Nellingsheimer Wappen. Der schwarze Schwurstab war sowohl im Wolfenhausener als auch im Remmingsheimer Wappen zu finden und ist auf den Gerichtsstab des Remmingsheimer Schultheiß zurückzuführen, dessen „Stabsgericht“ auch für Wolfenhausen und Eckenweiler (heute Teilort von Rottenburg) zuständig war. Die Sterne wurden aus dem Remmingsheimer Wappen übernommen und symbolisieren die 3 Ortsteile.

Partnerschaften

Im Rahmen der Festveranstaltung 20 Jahre Neustetten schloss am 30. November 1991 in Remmingsheim die sächsische Gemeinde Oberbobritzsch mit Neustetten eine Partnerschaft. Diese besteht mit der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf fort,[3] die aus zwei Gemeindezusammenschlüssen hervorging.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museum

Das Heimatmuseum Neustetten, das älteste kommunale Museum im Landkreis Tübingen zeigt eine Fülle von Gegenständen aus den Teilorten von Neustetten. Neben Sammlungsbereichen wie der Land- und Hauswirtschaft und einigen Handwerken, finden sich zwei größere Sammlungsbereiche, die Flachsverarbeitung und der Hopfenanbau.

Bauwerke

  • Evangelische Michaelskirche im Ortsteil Wolfenhausen
  • Evangelische Kirche im Ortsteil Nellingsheim
  • Evangelische Peterskirche im Ortsteil Remmingsheim

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Bundesautobahn 81 führt am Rand des Gemeindegebiets vorbei. Die Anschlussstelle Rottenburg ist über die Bundesstraße 28a erreichbar.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 112.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Heinrich Christoph Wilhelm von Sigwart (1789–1844), geboren im Ortsteil Remmingsheim, Generalsuperintendent der evangelischen Landeskirche in Hall, Landtagsabgeordneter
  • Richard Schuh (1920–1949), geboren im Ortsteil Remmingsheim, der letzte in Westdeutschland hingerichtete Verbrecher

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 148–149
  3. Neustetten. In: Website der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf. Abgerufen am 4. Februar 2014.

Literatur

  • Rudi Maier, Martin Kuohn, Reinhold Visel: Neustetten: Eine junge Gemeinde, Geigerdruck GmbH, ISBN 3-89570-604-3
  • Wolfgang Sannwald: Stäble und Neustetten : Ein Heimatbuch, Schwäbisches Tagblatt, ISBN 978-3-928011-68-6

Weblinks

 Commons: Neustetten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Nellingsheim in der Beschreibung des Oberamts Rottenburg von 1828 – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Remmingsheim in der Beschreibung des Oberamts Rottenburg von 1828 – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Wolfenhausen in der Beschreibung des Oberamts Rottenburg von 1828 – Quellen und Volltexte

Kategorien: Neustetten | Gemeinde in Baden-Württemberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Neustetten (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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