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Neuensalz


Wappen Deutschlandkarte

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Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: VogtlandkreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Treuen
Höhe: 417 m ü. NHN
Fläche: 33,45 km²
Einwohner: 2172 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 08541
Vorwahl: 03741
Kfz-Kennzeichen: V, AE, OVL, PL, RC
Gemeindeschlüssel: 14 5 23 270
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Genossenschaftsweg 8
08541 Neuensalz
Bürgermeister: Carmen Künzel (EB)
}

Neuensalz ist eine Gemeinde im sächsischen Vogtlandkreis.

Geographie

Angrenzende Gemeinden im Vogtlandkreis sind Bergen, Pöhl, Theuma, die Städte Falkenstein, Treuen sowie Plauen.

Gemeindegliederung

Zu Neuensalz gehören die Ortsteile Altensalz, Gansgrün, Mechelgrün, Thoßfell, Zschockau, Voigtsgrün und Zobes.

Geschichte

Der erstmals 1418 genannte Ort Neuensalz wurde 1438 als Nuwen Salcze bezeichnet. Untersuchungen an der Kapelle Neuensalz legten jedoch nahe, dass diese bereits Mitte des 12. Jahrhunderts auf den Festen einer heidnischen Opferstelle errichtet wurde. Das Rittergut Neuensalz befand sich im 16. Jahrhundert im Eigentum der Familie Tettau. 1885 erwarb Major Hanns Moritz von Zehmen das Rittergut Neuensalz und Zobes. Die verwitwete Elisabeth Christine von Zehmen, geb. von der Pforte verkaufte 1929 den Grundbesitz in Zobes an den Landwirt Georg Kurze. Sie behielt aber das "Schlössel" sowie das Rittergut Neuensalz, dass sie ihrer Tochter Elisabeth v. Voights-Rhetz, geb. v. Zehmen übertrug. 1945 wurde William v. Voights-Rhetz im Rahmen der Bodenreform enteignet. Neuensalz und Altensalz gehörten bis ins 19. Jahrhundert zum Amt Plauen.[2]

Wirtschaftlich bedeutsam war die seit 1493 belegbare Nutzung der in Altensalz zutage tretenden Solequellen durch die Saline Altensalz.

Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Altensalz[3] 1. Januar 1972
Gansgrün[3] 1974 Eingemeindung nach Thoßfell
Mechelgrün[4] 8. Oktober 1995
Thoßfell[4] 1. Januar 1994
Voigtsgrün[3] 1. Januar 1972
Zobes[4] 1. Januar 1994
Zschockau[5] 1. Oktober 1934 Eingemeindung nach Mechelgrün

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1998: 2448
  • 1999: 2429
  • 2000: 2421
  • 2001: 2400
  • 2002: 2415
  • 2003: 2408
  • 2004: 2414
  • 2007: 2367
  • 2008: 2365
  • 2009: 2360
  • 2012: 2252
  • 2013: 2235

Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2014[6]
Wahlbeteiligung: 50,5 %
 %
40
30
20
10
0
31,7 %
21,4 %
13,9 %
11,7 %
8,0 %
8,0 %
5,4 %
IG FFW
EK
WVZ
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Seit der Nachwahl zur Gemeinderatswahl am 7. Dezember 2014, die aufgrund eines Formfehlers bei der ursprünglichen Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 notwendig geworden ist, verteilen sich die 14 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Interessengemeinschaft Freiwillige Feuerwehren (IG FFW): 5 Sitze
  • Evangelische Kirche (EK): 3 Sitze
  • Wählervereinigung Zobes (WVZ): 2 Sitze
  • NPD: 2 Sitze (es wird allerdings nur einer wahrgenommen)
  • LINKE: 1 Sitz
  • CDU: 1 Sitz

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Neuensalz teilt sich mit der Gemeinde Pöhl das Erholungsareal der Talsperre Pöhl. Die säkularisierte Kapelle Neuensalz ist heute ein Konzert- und Ausstellungszentrum. Im Ortsteil Altensalz birgt die 1214 vom Deutschen Ritterorden errichtete Kirche an der gotischen Holzdecke barocke Ornamentmalereien von ca. 1650. Im Ortsteil Mechelgrün befindet sich die Ruine der Wasserburg Mechelgrün.

Wirtschaft und Infrastruktur

Neuensalz liegt verkehrsgünstig an der BAB 72 und ist von der Anschlussstelle Plauen-Ost (7) über die B 173 zu erreichen. Ferner beginnt am westlichen Ortsrand von Neuensalz die B 169.

Im Ortsteil Thoßfell hatte die Gemeinde einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Herlasgrün–Falkenstein.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Heinrich von Beust (1778–1843), königlich-sächsischer Amtshauptmann und Besitzer der Rittergüter Neuensalz und Zobes
  • Woldemar von Beust (1818–1898), königlich-sächsischer Kreishauptmann

Literatur

  • Hans-Heinz Emons, Hans-Henning Walter: Alte Salinen in Mitteleuropa. Zur Geschichte der Salzerzeugung vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1988.
  • Richard Steche: Neuensalz. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 11. Heft: Amtshauptmannschaft Plauen. C. C. Meinhold, Dresden 1888, S. 43.
  • Matthias Donath: "Schlösser und Herrenhäuser im Vogtland." edition Sächsische Zeitung, Meißen 2011, vgl. S. 169 und 173.
  • G. A. Poenicke (Hrsg.): Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen. Nach der Natur neu aufgenommen von F. Heise, Architect, V. Section: Vogtländischer Kreis. Leipzig 1860, Rittergut Neuensalz, S. 7-8

Weblinks

 Commons: Neuensalz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Neuensalz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Historisches Ortsverzeichnis Sachsen
  3. 3,0 3,1 3,2 Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  4. 4,0 4,1 4,2 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen
  5. Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943
  6. [1]

Kategorien: Ort im Vogtlandkreis | Neuensalz | Gemeinde in Sachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Neuensalz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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