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Nebelfluid


Aus Nebelfluid wird vom Lightjockey Nebel für meist kurzzeitiger Showeffekte oder zur Hervorhebung der Lichtstrahlen erzeugt.

Nebelfluide für gebräuchliche Nebelmaschinen bestehen hauptsächlich aus destilliertem Wasser und Propylenglycol. Daneben gibt es noch Systeme, in denen wasserfreie Öle eingesetzt werden. Zusammensetzung und verwendete Chemikalien variieren und werden vom Hersteller zumeist nicht angegeben. Einigen Fluiden liegen TÜV-Gutachten bei.

Je höher die „Standzeit“ in der Luft, desto höher ist auch die Konzentration stabilisierender Zusätze. Auch Glycerin gehört zu den Stoffen, die die Standzeit des Nebels erhöhen; es kann hierbei jedoch zu einer Acroleinbildung kommen. Acrolein ist sehr giftig und karzinogen. Da es aus Glycerin besonders bei hohen Temperaturen entsteht, ist eine zuverlässige Temperaturregelung der Nebelmaschinen wichtig.

Weitere Anwendungsgebiete sind die elektrische Zigarette und der Modelleisenbahn-Dampflok-Schlot.
Es gibt auch die sogenannten Hazer, welche meist dasselbe Fluid benötigen.

Bestandteile

1973 entwickelte der in Schenefeld bei Hamburg lebende Günther Schaidt das heutige Nebelfluid und Maschinen dafür. In diesen wird ein Gemisch aus bidestilliertem Wasser (um mineralische Rückstände zu verhindern) und hochreinen Glykolen etwa mit einer Kolbenpumpe durch ein Rückschlagventil in ein rohrförmiges auf ca. 300 °C erhitztes Heizelement mit enger Mensur gepresst und verdampft. Der Glykoldampf kondensiert dann beim Austritt aus der Düse des Geräts bei gleichzeitigem Strahlzerfall zu „sichtbarem Nebel“ in Form mikroskopisch kleiner Tröpfchen (Aerosol) aus. Schaidt bekam für diese Entwicklung in Hollywood einen Technik-Oscar.

Abkürzungen

Gängige Abkürzungen sind:[1]

F-F Fast Fog Fluid mit einer normalen Dichte und extrem kurzen Standzeit (CO2-Effekt).

B Standardfluid mit einer normalen Dichte und mittellangen Standzeit.

C Standardfluid mit einer normalen Dichte und einer hohen Standzeit.

P Profi-Fluid mit hoher Dichte und langer Standzeit.

E Extrem-Fluid mit hoher Dichte sehr langer Standzeit.

DSA Spezial-Fluid mit hoher Dichte und extrem langer Standzeit.

X Extrem-Fluid mit extremer Dichte und extrem langer Standzeit.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Steinigke Showtechnic: Was macht welches Fluid? – Nebelfluid unter die Lupe genommen (PDF)

Kategorien: Bühnentechnik

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Nebelfluid (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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