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Naunhof


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Naunhof (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: LeipzigVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Naunhof
Höhe: 149 m ü. NHN
Fläche: 39,49 km²
Einwohner: 8618 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 218 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04683
Vorwahl: 034293
Kfz-Kennzeichen: L, BNA, GHA, GRM, MTL, WUR
Gemeindeschlüssel: 14 7 29 300
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
04683 Naunhof
Webpräsenz: www.naunhof.de
Bürgermeister: Volker Zocher (parteilos)
}

Naunhof ist eine Stadt im sächsischen Landkreis Leipzig und liegt am südöstlichen Stadtrand von Leipzig. Sie bildet zusammen mit den Gemeinden Belgershain und Parthenstein die Verwaltungsgemeinschaft Naunhof.

Geografie

Lage

Naunhof liegt 20 km südöstlich von Leipzig, in der Leipziger Tieflandsbucht und wird zu 75 Prozent von Wald umschlossen. Durch Naunhof fließt die Parthe. Die Stadt ist für ihre Badeseen (ehemalige Kiesgruben) bekannt. So gibt es den Naunhofer See (nach dem Flurstück „Die Grille“ auch Grillensee genannt), den Ammelshainer See (auch bekannt als Moritzsee - dieser Name rührt vom ehemaligen Moritztümpel her, der sich am Ort der späteren Kiesgrube befand) und weiter westlich den Albrechtshainer See.

Stadtgliederung

Zur Stadt Naunhof gehören folgende Orte:

Wappen

Blasonierung: In Rot eine durchgehende sieben zinnige silberne Mauer mit offenem Durchgang und aufsitzenden eckgestellten Turm mit je zwei offenen Fenstern an seinen Seiten und Spitzdach und goldenem Reichsapfel als Knauf.

Geschichte

Eine erste Erwähnung der Stadt erfolgte 1144.

Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Albrechtshain[2] 1. Juli 1993
Ammelshain[2] 1. Januar 1994
Eicha (Mergenhain)[3] 1. Juli 1948 Eingemeindung nach Albrechtshain
Erdmannshain[3] 1. Juli 1950
Fuchshain[2] 1. Januar 1999
Lindhardt[4] 1. April 1936

Politik

Gemeinderatswahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 50,8 %
 %
30
20
10
0
18,5 %
2,7 %
3,5 %
7,3 %
13,3 %
5,1 %
23,8 %
5,4 %
20,5 %
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Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 16 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 4 Sitze
  • Unabhängige Wählervereinigung (UWV): 4 Sitze
  • Bürgerinitiative Naunhof (BiN): 3 Sitze
  • LINKE: 2 Sitze
  • Wählervereinigung Ammelshain (WVA): 1 Sitz
  • FDP: 1 Sitz
  • Freie Wählervereinigung Fuchshain (FWV): 1 Sitz

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft

Die Sachsen-Klinik Naunhof[6] in Erdmannshain ist eine 1995 erbaute Rehabilitationsklinik für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Am Rand der Stadt Naunhof befinden sich zwei Groß-Wasserwerke, die Teile der Region Leipzig mit Trinkwasser versorgen.

Verkehr

Naunhof verfügt über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Borsdorf–Coswig und einen Autobahnanschluss an der A 14. Seit August 2006 befindet sich das Autobahndreieck Parthenaue in der Nähe von Naunhof. Dort endet die A 38 und stößt auf die A 14.

Schulen

In Naunhof gibt es eine Grund- und eine Oberschule sowie ein Freies Gymnasium. Das Freizeit- und Bildungszentrum Grillensee wird von Schulen für Klassenfahrten genutzt.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Stadt Naunhof (Hrsg.): Naunhofer Geschichte. Sax-Verlag, Beucha 1998, ISBN 3930076640
  • Naunhof, Nauenhof . In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 6. Band, Zwickau 1819, S. 785–788.
  • Naunhof . In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 18. Band, Zwickau 1833, S. 254.
  • Cornelius Gurlitt: Naunhof. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 20. Heft: Amtshauptmannschaft Grimma (2. Hälfte). C. C. Meinhold, Dresden 1898, S. 183.

Weblinks

 Commons: Naunhof  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 2,2 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen
  3. 3,0 3,1 Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  4. Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943
  5. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014
  6. Website der Sachsen-Klinik Naunhof

Kategorien: Naunhof | Ort im Landkreis Leipzig | Gemeinde in Sachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Naunhof (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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