Natters - LinkFang.de





Natters


Natters
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 7,33 km²
 :
Höhe: 783 m ü. A.
Einwohner: 2.009 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 6161
Vorwahl: 0512
Gemeindekennziffer: 7 03 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Innsbrucker Straße 4
6161 Natters
Website: www.natters.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Karl-Heinz Prinz (SPÖ)
Gemeinderat: (2016)
(15 Mitglieder)
3 Wir Natterer,
3 Team Bürgermeister Dr. Moisi,
3 Dorfliste,
2 Bürgerliste,
1 AAB - Gemeinsam für Natters,
1 Die Grünen Natters
Lage der Gemeinde Natters im Bezirk Innsbruck-Land
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Natters ist eine Gemeinde in Tirol (Österreich) mit 2009 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Der Ort gehört zum Bezirk Innsbruck Land und zum Gerichtsbezirk Innsbruck.

Verkehrlich ist Natters mit Innsbruck durch die Brenner-Bundesstraße und die Stubaitalbahn verbunden. Der Philosoph Wolfgang Stegmüller stammte aus Natters.

Geografie

Natters liegt auf einer Mittelgebirgsterrasse südwestlich von Innsbruck in einer Mulde. Eine Terrasse bildet eine natürliche Grenze zur südlich gelegenen Nachbargemeinde Mutters. Der dicht bebaute Dorfkern ist recht bäuerlich geprägt. Daran anschließend haben sich neue Siedlungsgebiete gebildet, aufgrund starken Bevölkerungswachstums durch die Nähe zu Innsbruck. In Natters gibt es eine Abteilung des Landeskrankenhauses Tirol, hauptsächlich für Pulmologie.

Der nahe gelegene moorhaltige Natterer See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Er wurde wie viele Seen in der Umgebung Ende des 15. Jahrhunderts künstlich angelegt. Im Fischereibuch Kaiser Maximilian I. wurde er als „Ödenhauser Weiher“ genannt. Später ausgetrocknet, wurde er 1930 wieder angelegt und dient heute dem Badebetrieb sowie der Fischzucht.

Nachbargemeinden

Geschichte

Natters wurde 1151 erstmals urkundlich erwähnt. Funde aus der Bronze- und Eisenzeit zeigen eine frühe Besiedelung des Gebietes. Es wurden auch römische Spuren gefunden. Im 6. Jahrhundert wanderten die Bajuwaren ein. Zwischen der Brennerstraße und der Sill stand die 1253 erstmals erwähnte Sonnenburg, die lange Zeit das Landgericht für das mittlere Inntal war und vom Stift Wilten abgelöst wurde. Im 16. Jahrhundert hatte Kaiser Maximilian I. eine Sommerresidenz in Natters, das heutige Gemeindeamt oder auch Ansitz Waidburg genannt. 1809 war Natters Kampfgebiet bei den Tiroler Freiheitskämpfen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Natters zum Sommerfrischeort. Einen Aufschwung erlebte die Gemeinde durch die 1904 erbaute Stubaitalbahn sowie die Olympischen Spiele von 1964 und 1976, die in der Umgebung ausgetragen wurden.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 28. Februar 2016 statt.[1]

Stefan Moisi wurde zum Bürgermeister und Josef Mair zum Vizebürgermeister gewählt.

Partei Prozent Stimmen Sitze im Gemeinderat Koppelung
Wir Natterer 26,55 % 334 3
Team Bürgermeister Dr. Moisi 20,59 % 259 3
Dorfliste 23,21 % 292 3
Bürgerliste 14,86 % 187 2
AAB Gemeinsam für Natters 07,23 % 091 1
Die Grünen Natters 07,55 % 095 1

Wappen

Blasonierung:

„In Blau eine strahlende goldene Sonne über einer schwarzen, im mittleren Teil turmartig erhöhten Zinnenmauer.“

Das Wappen wurde der Gemeinde Natters am 20. November 1972 verliehen. Es versinnbildlicht als redendes Wappen die ehemalige Sonnenburg, die ein bekannter und oft erwähnter Gerichtssitz war. Die Sonnenburg stand auf dem ehemaligen Sonnenburgerhügel, der im Zuge des Brennerautobahnbaues abgetragen wurde (Autobahnausfahrt Innsbruck-Süd).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Natters

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Natters  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweis

  1. [1] tirol Unser Land

Kategorien: Ort im Bezirk Innsbruck Land | Natters | Gemeinde in Tirol | Stubaier Alpen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Natters (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.